Aktiventreffen in der Alten Feuerwache
Fotos: Samira Mahmud

Aktiventreffen 2012

Für SchülerInnenrechte

Am 3. Mai 2012 trafen sich die Aktiven aus 47 Berliner Courage-Schulen in der Alten Feuerwache. Die insgesamt 75 TeilnehmerInnen diskutierten darüber, wie das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ nachhaltig im Schulalltag präsent sein kann. In acht Arbeitsgruppen ging es unter anderem um SchülerInnenrechte, etwa: Was können SchülerInnen tun, wenn die LehrerInnen zu spät kommen? Die Jugendlichen sprachen über „Politik – aber wie?“, und debattierten über „Vorurteile gegenüber anderen Kulturen“. Besonders das Thema Mobbing beschäftigte die SchülerInnen. Gemeinsam berieten die WorkshopteilnehmerInnen, wie man Mobbing-Gruppen auflösen kann, wie man den Opfern am besten hilft und wie man den TäterInnen verdeutlicht, was sogar kleine Bemerkungen anrichten können.

Ingo Grasdorf von der Landeskoordination Berlin von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und Alexander Freier moderierten das diesjährige Aktiventreffen gewohnt informativ und unterhaltsam. Sie ermunterten die SchülerInnen, nicht nur von den vielen Keksen zu essen, sondern auch die eine oder andere Banane „dazwischen zu schieben – für die produktive Hirnarbeit“.

Aktiventreffen in der Alten Feuerwache
Aktiventreffen in der Alten Feuerwache
Fotos: Samira Mahmud
Fotos: Samira Mahmud

Aktiventreffen 2010

Sicherung der Nachhaltigkeit

Beim Aktiven-Treffen am 18. März 2010 in der Alten Feuerwache stand die Absicherung der Nachhaltigkeit an den Courage-Schulen im Mittelpunkt der Diskussionen. Auch die Frage, mit welchen Aktivitäten man am Besten nachfolgende, jüngere SchülerInnen für SOR-SMC interessieren kann, beschäftigte die rund 100 TeilnehmerInnen. 

Zu den wiederkehrenden Inhalten bei den Aktiven-Treffen gehören die Einsatzmöglichkeiten der Paten während einer Projektwoche und die Finanzierung von Projekttagen. Auch gemeinsame Schulaktionen wie das Berlin weite SOR-SMC-Fußballturnier oder die Möglichkeit eines regelmäßigen Kinoklub-Nachmittags an Schulen sind Gegenstand von Arbeitsgruppen.

Die Ergebnisse aus den einzelnen Gruppen werden dann im Anschluss allen TeilnehmerInnen zur Verfügung gestellt und bilden so eine Grundlage für die weitere Arbeit an den Schulen vor Ort.

Ähnlich wie beim jährlich stattfindenden Landestreffen steht auch bei dieser Zusammenkunft das Netzwerk im Vordergrund. Hier können SchülerInnen wie auch PädagogInnen Kontakte knüpfen, andere Aktive kennenlernen und sich beispielsweise über gelungene Projekte austauschen.

Geplant ist, das Modell der Aktiven-Treffen auf bezirklicher Ebene fortzuführen. So lud Licht-Blicke, Regionalkoordination von Lichtenberg, am 13. September 2010 Aktive von Lichtenberger Courage-Schulen zu einem Vernetzungstreffen ein. Als Bezirk mit den meisten Courage-Schulen in Berlin beschlossen die SchülerInnen und PädagogInnen, künftig einen bezirklichen Aktiven-Tag zu organisieren.



Aktive SchülerInnen im FEZ
Aktive SchülerInnen im FEZ

Aktiventreffen 2009

Gemeinsam Aktiv

Austausch und Kontaktmöglichkeiten zwischen den Berliner Courage-Schulen standen  beim Aktivventreffen am 29. Juni 2009 im Vordergrund. Etwa 100 SchülerInnen und PädagogInnen trafen sich im FEZ in der Köpenicker Wuhlheide, um im Open Space Ideen, Anreize und Überlegungen auszutauschen. Etwa die Frage, wie gemeinsame, schulübergreifende Ideen in der Stadt realisiert werden können, damit das Netzwerk von "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" in der Berlin znehmend sichtbarer wird.

Foto: Metin Yilmaz

Aktiventreffen 2008

Neues Format für Aktive

Am 10. August 2008 trafen sich erstmals Aktive aus Berliner Courage-Schulen zum "Aktiventreffen". 90 SchülerInnen und PädagogInnen kamen in die Werkstatt der Kulturen, um sich auszutauschen. Mit Hilfe des Formats eines Open Space brachten sie ihre Wünsche, Themen und Ideen für Arbeitsgruppen ein. Die Aktiven tauschten Anregungen für die Arbeit an den Schulen aus und knüpften überbezirkliche Kontakte zu SchülerInnen und LehrerInnen. Neben dem Engagement an den Schulen war auch die Wirkung der Aktivitäten außerhalb der Schulen ein zentrales Thema.




Aktuelles:

16.05.2012

Märkische Allgemeine: Eine Schule für Sambia

Goethe-Gymnasiasten aus Nauen engagieren sich beim Karneval der Kulturen in Berlin



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