Friedenstreffen in Israel
August 2010. Zwei Schülerinnen der Realschule am Sportpark Dormagen, Klara und Laura, durften aufgrund des jahrelangen Engagements der Schule bei der Aufarbeitung der jüdischen Geschichte Dormagens am internationalen Jugendcamp in Kiryat Ono /Nähe Tel Aviv teilnehmen.
62 Jugendliche der Partnerstädte Kiryat Onos (USA, China, Italien, Türkei, Polen, Deutschland) erlebten aufregende Tage im Jugendcamp und zeigten durch ihr tägliches Zusammensein, dass es möglich ist, friedlich und tolerant miteinander umzugehen.
Druck gegen Rassismus
SchülerInnen des Fritz-Heßler-Berufskolleg in Dortmund entwarfen und druckten im Rahmen des Schulprojektes "Schule ohne Rassismus" Aufkleber.
Unter dem Motto "zusammen leben – zusammen arbeiten" haben die SchülerInnen sich in den Fächern Politik und Religionslehre zunächst mit der Situation von Migranten auseinandergesetzt.
Im Deutschunterricht entwickelten sie Ideen und formulierten Slogans. In der Gestaltungstechnik wurden diese weiterentwickelt, in der Drucktechnik schließlich umgesetzt.
In einer Bildergalerie könnt Ihr die Ergebnisse sehen
Mehr erfahrt Ihr auf der
Homepage der fhbk
Ein Buch gewinnt an Gewicht
"Zweierlei muss ich für den Rest meines Lebens im Auge behalten: mein Gewicht und meinen Rassismus." Eine schlichte, aber nur vordergründig einfache Papierserviette des amerikanischen Künstlers Cary S. Leibowitz motivierte die SchülerInnen der Erich-Kästner-Gesamtschule Essen dazu, ein Buch zu schreiben.
Sie machten sich auf den Weg der Selbstreflexion und dokumentieren für andere Jugendliche und Erwachsene diesen Prozess in Texten und eigenen 'Servietten'. Sie regen damit zum Nachdenken über den eigenen Rassismus in sich an.
Mehr informationen zu diesem ungewöhnlichen Projekt
Erich Kästner-Gesamtschule, Premienlesung
Erich Kästner-Gesamtschule, Ein Buch gewinnt an Gewicht

- Schüler der Realschule Hackenbroich haben sich mit dem Schicksal jüdischer Bürger Dormagens beschäftigt und durch "Stolpersteine" dokumentiert.
Gewappnet gegen Rechts
Rechtspopulisten haben Dormagen im Wahljahr 2009 zu einem Aktionsschwerpunkt erklärt. Bereits mehrfach verteilten sie am Eingang des Hackenbroicher Schulzentrums Flugzettel.
Die Zielgruppe sind vor allem Erstwähler - doch die wollen den Akteuren aus dem rechten Lager jetzt deutlich machen, wo sie stehen:
Fünf weiterführende Schulen in Dormagen wollen sich am kreisweit bislang einmaligen Projekt "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" beteiligen.
Weitere Informationen findet Ihr in einem Artikel der Neuß-Grevenbroicher Zeitung
Im braunen Netz verfangen
Durch das Verbot der "Heimattreuen Deutschen Jugend" löste Innenminister Wolfgang Schäuble erneut eine Debatte über Rechtsextremismus in Deutschland aus.
Der Politiker fand deutliche Worte. Es müsse alles getan werden, um Kinder vor den "braunen Rattenfängern" zu schützen. Dass dies auch in Bünde nötig ist, haben Schulen längst begriffen. Denn auch hier gibt es Jugendliche, die sich im Netz der rechten Szene verfangen haben.
Wie sich die Schulen in Bünde gegen die rechte Szene wehren, beschreibt Andrea Rolfes in der Neuen Westfälischen vom 02.04.2009
Hier geht es zum Artikel "Im braunen Netz verfangen"
Breites Bündnis gegen Pro-NRW
Am Sonntag, den 10. Mai, findet in Bergheim die Kundgebung der rechtspopulistischen Pro-NRW statt.
Eine gemeinsame Erklärung aller Parteien des Kreistages fordert die Bürger des Kreises dazu auf, an Gegenkundgebungen teilzunehmen. Auch das Dormagener Bündnis gegen Rassismus, dem auch örtliche Schulen ohne Rassismus angehören, organisiert eine Veranstaltung gegen die Radikalen.
Mehr Informationen zu diesem Thema findet Ihr auch in der jüngsten Ausgabe der Zeitung Q-rage
Haut der Hexe auf die Pfoten...
Die zehnten Klassen der Waldschule Kinderhaus in Münster haben mit ihrem Projekt "Ach wie gut, dass jemand weiß" den ersten Preis des Kreativwettbewerbs "Mit Fantasie für Menschenrechte" gewonnen.
Sie haben sich in einem Filmprojekt mit den Kinderrechten in Grimmschen Märchen beschäftigt. Sie sind am 29. November zur Preisverleihung nin München eingeladen. Immerhin gab es über 230 Einsendungen bei diesem von Amnesty International und der "Stiftung Lesen" organisierten Werttbewerb. Herzlichen Glückwunsch
Mehr zu diesem Projekt erfahrt Ihr in einem Artikel aus der Münsterschen Zeitung vom 7. November
Rocken gegen Rassismus
Alle Schulen im bayrischen Wunsiedel tragen seit 2007 stolz den Titel "Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage". Nun haben sie die CD "Wir rocken gegen Rassismus" herausgebracht.
Neben drei Wunsiedler Schulbands haben auch Konstantin Wecker, Biermösl Blosen und Reinhard Fendrich Lieder eingespielt.
Mehr über dieses einzigartige Schülerprojekt aus Bayern in einer PDF-Datei (260KB)
Druck gegen Rassismus
SchülerInnen des Fritz-Heßler-Berufskolleg in Dortmund entwarfen und druckten im Rahmen des Schulprojektes "Schule ohne Rassismus" Aufkleber.
Unter dem Motto "zusammen leben – zusammen arbeiten" haben die SchülerInnen sich in den Fächern Politik und Religionslehre zunächst mit der Situation von Migranten auseinandergesetzt.
Im Deutschunterricht entwickelten sie Ideen und formulierten Slogans. In der Gestaltungstechnik wurden diese weiterentwickelt, in der Drucktechnik schließlich umgesetzt.
In einer Bildergalerie könnt Ihr die Ergebnisse sehen
Mehr erfahrt Ihr auf der
Homepage der fhbk

- Plakat "Keine Nazis in Lemgo"
Keine Nazis in Lemgo!
Die "Bürgerbewegung pro NRW", die in der letzten Zeit durch ihre Propaganda gegen eine angebliche Islamisierung in Erscheinung tritt, versucht nun auch in Lippe Fuß zu fassen und möchte bei den anstehenden Kommunalwahlen 2009 antreten.
400 SchülerInnen, darunter auch die der SOR-SMC-Schulen des Leopoldinums und der Geschwister-Scholl-Gesamtschule aus Detmold, folgten am 23.01. 2009 dem Aufruf der Bezirksschülervertretung Lemgo und demonstrieren trotz klirrender Kälte gegen Pro-NRW.
Mehr Informationen zu den Aktionen der SchülerInnen findet Ihr
hier
www.bsv-lippe.de
Ausgezeichnet - Edith Stein-Schule
Am 8. März 2009 wird der Edith-Stein-Schule aus Friedrichsthal von der Christlich-jüdischen Arbeitsgemeinschaft des Saarlandes (CJAS) die Friedrich-Schlomo-Rülf-Medaille verliehen.
Diese Medaille erhalten Personen beziehungsweise Institutionen, die sich um die Verständigung zwischen Juden und Christen verdient gemacht haben.
Die Schule setzt sich in den letzten Jahren sehr intensiv mit dem Leben und Werk ihrer Namenspatronin, Edith Stein, auseinander.
Edith Stein wurde als Jüdin 1891 in Breslau geboren, konvertierte zum katholischen Glauben und wurde 1942 wegen ihrer jüdischen Herkunft in Auschwitz umgebracht.
Artikel aus der Saarbrücker Zeitung vom 19.2.2009
Martinipreis 2008
Der 18. Martinipreis der südpfälzischen SPD geht an die "Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage" in Rheinland-Pfalz.
Die Feierstunde fand am Samstag, 22. November 2008, um 15.00 Uhr im Maikammer, Bürgerhaus statt.
Man ehre den vorbildlichen Einsatz für Demokratie und Bürgergesellschaft, erklärten die Verantwortlichen. Bei der Feierstunde präsentierten 15 Schulen aus ganz Rheinland-Pfalz ihre Aktivitäten mit kurzen Aufführungen, Rap- Musik und Power- Point- Präsentationen. Die Laudatio hielt Dr. Fritz Marz von der Universität Koblenz- Landau.
Friedrichsthal - Stadt ohne Rassismus
Große Freude in Friedrichsthal. Als zweite Kommune in Deutschland wird Friedrichsthal als "Stadt ohne Rassismus - Stadt mit Courage" durch die Bundes- und Landeskoordination ausgezeichnet. Am Samstag den 1. Dezember wird der Titel verliehen. Um eine Stadt der Vielfalt zu sein, haben die Friedrichsthaler BürgerInnen sich verpflichtet, künftig engagiert gegen jede Form von Diskriminierung vorzugehen und jährlich ein entsprechendes stadtweites Projekt durchzuführen.
Presserklärung zur Titelverleihung als PDF-Datei.
Mehr Informationen zu diesem interessanten Projekt.
Als die Synagogen brannten
Vor 70 Jahren, in der Nacht vom 09. auf den 10. November 1938, brannten in Deutschland Synagogen, wurden die Schaufenster jüdischer Geschäfte zertrümmert und Wohnungen der Juden demoliert.
Viele Kinder und Jugendliche aus "Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage" gedenken in diesen Tagen dieser Barbarei der Generation ihrer Großväter- und Urgroßväter.
Zum Beispiel im unterfränkischen Karlstadt. "Die Karlstädter Juden unter dem Hakenkreuz" lautet der Titel des Stücks der Theatergruppe des Johann-Schöner-Gymnasiums in Erinnerung an das Judenpogrom in ihrer Heimatstadt.
Die Tageszeitung Mainpost hat am 05.11.2008 einen Artikel über die Theaterarbeit an der JSG Karlstadt veröffentlicht.
Eine Schule macht sich stark gegen Rassismus
Thema der 3sat / vivo-Sendung vom 4. Oktober 2008 war "Zivilcourage". Mit einem Filmbeitrag von Astrid Krause berichtete der Sender ausführlich über das Projekt "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" an der Pestalozzischule in Ludwigshafen.
"Die ersten Erfahrungen mit Gewalt und den Umgang damit werden in der Regel auf dem Schulhof gesammelt. An der Pestalozzischule in Ludwigshafen will man das ändern und etwas dagegen tun. Beste Gelegenheit dazu bietet das Projekt "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". SOR - SMC ist Projekt zum Thema Gewalt, Mobbing und Bullying in der Schule."
Ausführlicher Bericht und Videobeitrag über SOR-SMC auf der Homepage des Senders
Fair bringt mehr!
Am Samstag, dem 07. Juni 2008, fand das erste Fussballturnier des Netzwerk von "Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage" im Harz statt. Koordiniert wurde es von Timo Götze, ehrenamtlichem Mitarbeiter des Dachverein Reichenstrasse e.V.
Ausführlicher Artikel und Fotos vom Fußballturnier und zum Netzwerk
Starke Stimmen gegen Rechts!
Rechtsextremisten verteilen auf Schulhöfen immer wieder kostenlose CDs, um Jugendliche anzuwerben. Musiker wollen mit ihrer CD "Starke Stimmen gegen Rechts" jetzt gegensteuern.
Außenminister Frank-Walter Steinmeier stellte sie am 08. April im Puschkin–Gymnasium in Hennigsdorf (Brandenburg) vor.
Ausführlicher Bericht unseres Mitarbeiters Daniel Olivares-Gomez
Reportage in E&W plus 5/2008, Mitgliederzeitschrift der GEW
Ein Artikel aus der "Welt" vom 09.04. und eine Fotogalerie.
Gewaltdebatte: Schüler reden mit
Am 24. Januar überreichten Vertreter der größten Schule in Europa, dem "OSZ Handel I" in Berlin-Kreuzberg, der Justizministerin Zypries eine Liste mit Unterschriften. Darin verpflichten sich die SchülerInnen zu einem gewaltfreien Miteinander.
Die Ministerin: "Ich finde es eindrucksvoll und nachahmenswert, dass diejenigen, über die in den vergangenen Wochen soviel geredet wurde, sich mit einem Bekenntnis zu Toleranz und Respekt im Umgang miteinander zu Wort melden."
Ausgezeichnet - Projekttag Rechtsextremismus
Schulen ohne Rassismus sind engagiert und kreativ. Am 10. Juni 2008 erhielten die SchülerInnen des Elbe-Gymnasiums Boizenburg (Mecklenburg-Vorpommern) den dritten Preis des renommierten Victor-Klemperer-Preises 2008 für einen Projekttag zum Thema Rechtsextremismus. Wir gratulieren!
Ausgezeichnet – Schülerfriedenspreis
Gleich zwei "Schulen ohne Rasssismus – Schulen mit Courage" gehörten zu den drei Preisträgern des niedersächsischen Schülerfriedenspreises, der am 09. Juni 2008 verliehen wurde. Das Ratsgymnasium Rotenburg/Wümme erhielt den zweiten Preis für das vielfältige Engagement der Arbeitsgemeinschaft SOR-SMC. Das Kurt-Schwitter-Gymnasium Hannover erhielt den dritten Preis für das Projekt "Spuren der Diktatur – Umgang mit der Diktatur in Ost und West". Wir gratulieren!
Ausgezeichnet – Puschkin-Preis
Am 26. Mai erhielt Maria Euler aus Hennigsdorf den "Puschkin-Preis 2008", weil sie sich sehr engagiert dafür einsetzt, den Titel "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" mit Leben zu füllen.
Erst vor kurzem hatte Außenminister Steinmeier die Schule besucht. Wir gratulieren!
Mehr Informationen in einem Artikel aus der Märkischen Allgemeinen vom 27.05.2008
Erinnern – aufklären – begegnen
Im November 1938 brannten SA-Männer in Bremen die Synagoge in der Gartenstraße 6 (heute Kolbingstr.) nieder. Nur das benachbarte Gemeindehaus der Synagoge blieb unversehrt.
Nun möchten BürgerInnen in diesem Haus eine Begegnungsstätte einrichten. Unterstützt wurden sie von SchülerInnen des Schulzentrums Walle. Z.B. mit einem Benefiz-Konzert am 13. April 2008. Weitere Informationen in den folgenden PDF-Dateien:
Informationen zum Konzert als PDF-Datei
Infos zum Rosenak-Haus als PDF-Datei
Infos zu den Aktivitäten des Schulzentrums Walle als PDF-Datei
Karlstadt - Das Wunder vom Main
Das mainfränkische Karlstadt wurde die erste Stadt bundesweit, in der sich alle Schulen gemeinsam dem Projekt Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage anschließen.
von Gerasimos Warmann
Am 07.07.07, einem Tag an dem in ganz Deutschland heiter geheiratet wurde, waren im nordbayerischen Karlstadt tausende Menschen auf den Beinen. Alle Schulen der Stadt, fünf an der Zahl, trauten sich und wurden gemeinsam zu Schulen ohne Rassismus - Schulen mit Courage ernannt.
Berliner SOR-Schule wird 100 Jahre
Am 29.06.2007 feierte die Werner-Stephan-Oberschule (W-S-O) mit einem ganztägigen Fest ihr 100-jähriges Jubiläum. Im Juli 2001 wurde die Hauptschule in Berlin-Tempelhof zur ersten SOR-SMC in Berlin. Bestandteil dieses Festtages waren auch von SOR-SMC organisierte Workshops.
Fußball soll es richten
Wie schafft es ein Oberstufenzentrum (OSZ) mit 2.700 SchülerInnen, das von Gymnasiasten, Fach- und Berufsschülern besucht wird, zu einer SOR-SMC zu werden?
Unser Praktikant Fabian Lohmann wollte es wissen. Er besuchte das OSZ Oberhavel in Oranienburg. Hier könnt Ihr seinen Bericht lesen.
Bild auf der rechten Seite:
"Kicker, Kämpfer und Legenden - Juden im deutschen Fußball". Das Plakat der Ausstellung, die durch das OSZ Oberhavel tourt.
Grundschüler machen Zeitung
Dies ist die erste Zeitung des "Club Courage" der Conrad-Grundschule in Berlin.
In ihr widmen sich die jungen RedakteurInnen so wichtigen Fragen wie: "Was ist Rassismus?" - Was ist Courage?" - Welche Rechte haben Kinder?"
Die Zeitung könnt Ihr hier als PDF-Datei herunterladen.
"Rassisten sind dumm, wir sind andersrum!"
Geschwister Scholl Gymnasium in Gardelegen bekam am 22. Februar 2007 den Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage".
Eric Dörheit aus der Klasse 7b hat mit Hilfe einiger Freunde einen 2 minütigen Film erstellt, der sich mit Rassismus in Deutschland und möglichen Aktionsformen dagegen beschäftigt. Eric hat alles gemalt und animiert und seine Freunde haben die Figuren vertont.
Klickt auf das Bild, um das Video bei Youtube anzuschauen.
Das Anne-Frank-Gymnasium in Erding
Seit sieben Jahren ist das Anne-Frank-Gymnasium in Erding eine SOR-SMC. Seitdem hat der Arbeitskreis "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" eine beeindruckende Fülle von Aktivitäten durchgeführt. Dokumentiert sind diese auf einer beeindruckenden Homepage des Arbeitskreises, die wir zur Lektüre empfehlen.
Mehr Informationen unter
http://sor.afg-erding.de

- Foto: Holger Kulick
Warum musste Amadeu sterben?
Auf besonders würdige Weise gedachten Schüler in Eberswalde in diesem Jahr Amadeu Antonio, der vor 16 Jahren ermordet wurde.
Am 6. Dezember 1990 starb der 28-jährige Angolaner Amadeu Antonio in Eberswalde an den Folgen eines nächtlichen Überfalls durch eine Gruppe Neonazis. Um nicht wie jedes Jahr nur einen Kranz zum Gedenken niederzulegen, übernahmen Schüler in diesem Jahr die Regie.
Hier der Artikel von Holger Kulick
SOR-SMC und Hertha BSC
Zeig Rassismus die Rote Karte!
Am 21. Oktober beteiligte sich Hertha an der Antirassismus-Woche der Fußball-Bundesliga. Zwei Schüler der Dathe-Schule aus Berlin wurden von ihrem Paten Hertha BSC zum Spiel gegen Borussia Mönchengladbach im Berliner Olympiastadion eingeladen, um in der Halbzeitpause im Mittelkreis des Spielfeldes ein Interview über ihre Aktivitäten als Schülerinnen und Schüler gegen Rassismus zu geben. Dieser Auftritt wurde auf die Stadionleinwand übertragen und wurde von mehr als 43.000 Zuschauerinnen und Zuschauern verfolgt.
Die Dathe Schule in Berlin/Friedrichshain ist seit dem 8 Mai 2006 eine "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage".
Die Klozeitung
Am Albrecht-Altdorfer-Gymnasium in Regensburg erstellen die SchülerInnen Flugblätter zu Aktionen rund um "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" und bringen die auf den Schultoiletten an.
Hier eine Ausgabe der Klozeitung aus Regensburg als PDF-Datei.
Projekttage am Schulzentrum Geschwister Scholl in Bremen
Am 22. und 23. Februar 2006 wurden am SZ Geschwister Scholl in Bremerhaven Workshops anlässlich des Todestages der Geschwister Scholl veranstaltet.
Patin der Schule ist die Schauspielerin Julia Jentsch, die für ihre Rolle in dem Film "Sophie Scholl – die letzten Tage" den Silbernen Bären der Berliner Festspiele 2006 als beste Hauptdarstellerin erhalten hatte.
Auf der Seite des Schulzentrums Geschwister Scholl findet ihr auch eine Zusammenfassung der vielfältigen Aktivitäten als PDF-Datei und ein paar Impressionen von der Titelverleihung mit Julia Jentsch.

- Strahlende Sieger: Buddy-Schirmherrin Doris Schröder-Köpf im Kreise von Deutschlands sozialsten Schülern aus Duisburg (1. Platz), Berlin (2. Platz) und Weil am Rhein (3. Platz). Peter Neururer (Trainer Hannover 96), Jessica (Ex-"No Angels") und Florence Joy ("Star Search"-Gewinnerin) stehen als Buddy-Paten zur Seite. Buddy-Schirmherrin Doris Schröder-Köpf und Fußball-Bundesligatrainer Peter Neururer überreichten einer Schülerdelegation aus Duisburg in Hannover den Siegerpokal und einen Scheck über 5.000 Euro. Foto: obs/Vodafone Stiftung
SOR-SMC-Schule ausgezeichnet
Deutschlands sozialste Schüler kommen aus Duisburg!
Die SOR-SMC-Hauptschule Lange Straße aus Duisburg ist Gewinner des bundesweiten Schulwettbewerbs "Mach mit! Verantwortung leben" von buddY E.V. und Vodafone Stiftung Deutschland.
Beim Finale des diesjährigen Schulwettbewerbs, der soziale Aktivitäten von Schülern auszeichnet, hatte letztlich die GHS Lange Straße aus Duisburg die Nase vorn. Doris Schröder-Köpf, die Schirmherrin des Projektes, war begeistert: "Das große Engagement aller beteiligten Schüler und die Vielzahl der initiierten und verwirklichten sozialen Projekten ist großartig". "Die Hauptschule Lange Straße lebt soziale Verantwortung an Ihrer Schule."
Die Schule überzeugte die achtköpfige Fachjury durch die große Bandbreite und Bedeutung der umgesetzten Projekte. Praktisch alle Schüler haben an Projekten mitgewirkt. Neben dem Projekt „Schule ohne Rassismus“ kümmern sich die Schüler auch um die Pflege der Ehrenfelder russischer Soldaten und ukrainischer Zwangsarbeiter und engagieren sich im Seniorenheim. In der Schule selbst wurde ein Theaterstück zum Thema „Gesicht zeigen“ inszeniert.
Die Veranstaltung, moderiert von MTV-Moderator Patrice Bouedibela, war für alle Jugendlichen ein tolles Erlebnis - und Belohnung für soziales Engagement. Aus allen Bundesländern hatten buddY E.V. und Vodafone Stiftung eine jeweils zehnköpfige Schülerdelegation der jeweiligen Landessieger eingeladen, um am Finale teilzunehmen.
Ziel des Wettbewerbs ist es, Schüler und Lehrer zu motivieren, soziale Verantwortung an Schulen groß zu schreiben. „PISA hat neben Defiziten bei der Vermittlung klassischer Fachinhalte auch Nachholbedarf im sozialen Umgang der Schüler untereinander aufgezeigt. Wir wollen Schulen ermutigen, uns das Gegenteil zu beweisen oder sich künftig zu engagieren, etwa über das Buddy-Prinzip“, so Dr. Bernhard Lorentz, Geschäftsführer Vodafone Stiftung Deutschland. Für den Buddy-Schülerwettbewerb konnten Schüler aller weiterführenden Schulen Berichte über soziale Aktivitäten einreichen, die sie in ihrer Schule durchführen. Mehr als 1.500 Jugendliche beteiligten sich.
Holocaust-Überlebende berichten: Der Hölle entronnen
Holocaust-Überlebende berichteten im Schulzentrum Findorff über ihre Schicksale
Fassungslos und entsetzt verfolgten Schülerinnen und Schüler des 9. und 10. Jahrgangs am Schulzentrum Findorff vor kurzem die Schilderungen der beiden Holocaust-Überlebenden Michaela Vidlakova, Jahrgang 1936, und Artur Radvansky, Jahrgang 1921, die beide aus Prag nach Bremen gekommen waren, um unter anderem auch an Schulen über ihr Leben zu berichten.
Während Michaela Vidlakova bereits als sechsjähriges Kind mit ihren Eltern 1942 nach Theresienstadt kam, dort wie ihr Vater und ihre Mutter nur mit Glück überlebte, musste Artur Radvansky erleben, dass seine Eltern umgebracht wurden und seine beiden taubstummen Brüder dem Euthanasie-Programm zum Opfer fielen. Er hatte bis zum Mai 1945, als er in Ebensee von den Amerikanern befreit wurde, die Lager Buchenwald, Ravensbrück, Sachsenhausen und auch Auschwitz erlebt, wo er als Lazaretthelfer dem berüchtigten Dr. Mengele begegnete. Auch für ihn grenzte es an ein Wunder, aus dieser Hölle lebend herausgekommen zu sein.
Für die Jugendlichen ist diese Zeit unendlich weit weg, sie haben Probleme, sich in die Epoche hinein zu versetzen. Aber gerade die Augenzeugenberichte zeigten, was auch in zahlreichen Nachgesprächen deutlich wurde, wie wichtig die Aufarbeitung dieses Kapitel deutscher Geschichte in Wirklichkeit ist. Das umso mehr, da immer wieder versucht wird, den Holocaust zu leugnen.
Das Schulzentrum Findorff hat sich im Rahmen des Projektes "Schule ohne Rassismus / Schule mit Courage" verpflichtet, Aktionen und Veranstaltungen zu fördern, die Rassismus bekämpfen und zu couragiertem Handeln aufrufen. Nach den Berichten der beiden Gäste aus Tschechien, so die Schulleitung, würden es Agitatoren rechtsextremer Parteien sehr schwer haben, ihr Gedankengut den Schülerinnen und Schülern des Schulzentrums Findorff nahe zu bringen.
Quelle: WESER KURIER vom 02.02.2006
Projekttag in Dörverden
170 SchülerInnen aktiv beim Projekttag "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" am 21. November 2005 in Dörverden
Auf Initiative des Kreisjugendringes Nienburg e. V. und des FLORA-Büros hat am 21. November im Tagungshaus Drübberholz in Dörverden ein breites Bündnis aus der Region Nienburg/Verden einen Projekttag "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" durchgeführt. Unterstützt wurde das Projekt durch den Landespräventionsrat und dem Büro der der Ausländerbeauftragten des Landes Niedersachsen.
170 Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Schulformen aus den Landkreisen Nienburg/Weser, Verden/Aller, Diepholz und Walsrode nahmen daran teil. Den Schülern der Waldschule Steyerberg wurde die Teilnahme durch die Schulleitung verboten, weil sie aufgrund der Presseberichterstattung Übergriffe durch Rechtsextremisten fürchtete. Rudi Klemm, vom Kreisjugendring Nienburg, zeigte sich darüber erstaunt, da er nach Rücksprache mit der Polizei die Schulleitung mehrfach darauf hingewiesen hatte, dass es keine besonderen Sicherheitsrisiken gäbe.
Mehr Informationen zum Projekttag
Erich Kästner-Gesamtschule in Essen
Die Erich Kästner-Gesamtschule (
www.ekg-essen.de) in Essen ist eine Schule, die von Kindern und Jugendlichen aus 24 verschiedenen Nationen besucht wird.
Jeden Tag sind diese Menschen zusammen, lernen zusammen, leben zusammen. Das ist nicht immer konfliktfrei. Aber wir sind ständig bemüht, mögliche Konflikte entweder zu vermeiden oder zu lösen.
Dass sich an unserer Schule tatsächlich 24 Nationen treffen, haben wir aber erst bei den Vorbereitungen zu dem Projekt "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" bemerkt. Schülerinnen und Schüler aus all diesen Ländern kamen bei der Titelverleihung mit Flaggen ihrer Staaten auf die Bühne, um gemeinsam die Auszeichnung entgegenzunehmen.
An der Erich Kästner-Gesamtschule hat projektorientierter Unterricht
einen hohen Stellenwert.
Immer wieder finden Aktionen zu bestimmten Themen statt. Hier eine Auflistung der Projekte, die im Schuljahr 2004/ 2005 an der Erich-Kästner-Gesamtschule durchgeführt wurden.
Nicolaus-August-Otto-Berufskolleg in Köln
Das Nicolaus-August-Otto-Berufskolleg in Köln (
www.naob.kbs-koeln.de) ist seit 2002 SOR-SMC. In den letzten Jahren hat sie zahlreiche Aktivitäten und Projekte im Rahmen von SOR-SMC entwickelt. Das ist umso bemerkenswerter, da eine Berufsschule in der Regel schlechte Voraussetzungen für Projektarbeit bietet, da die Schülerinnen und Schüler in der Regel nur eins, zwei Wochen am Stück den Unterricht besuchen und ansonsten in dem Betrieb ausgebildet werden.
Nähere Informationen zu den Projekten unter
http://www.naob-koeln.de/Projektedateien/SchuleohneRassismus/sor1.htm
Edith-Stein-Schule in Friedrichsthal
Die Edith-Stein-Schule (
www.edith-stein-schule.net) in Friedrichsthal im Saarland ist seit 2002 eine SOR-SMC. Die Schule arbeitet intensiv an anspruchvollen Projekten.
Abgeschlossen ist mittlerweile die Ausstellung zur Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm in Saarbrücken, auf dem 2005 das bundesweite SchülerInntreffen von "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" stattgefunden hat. Die Ergebnisse der Projektarbeit der Edith-Stein-Schule könnt Ihr euch unter
www.neue-bremm-online.de ansehen.
Aktuell arbeitet die Schule an einem Projekt zur Namensgeberin der Schule Edith Stein.
Werner-Stephan-Oberschule in Berlin
Die Werner-Stephan-Oberschule (
www.wso-berlin.de) ist die erste SOR-SMC-Schule in Berlin. In den letzten Jahren hat sich die Schule ein Schulprofilerarbeitet, das in der Öffentlichkeit breit als beispielhaft diskutiert wird Eine wichtige Rolle spielt dabei "Versprechen an die Schulgemeinschaft", das in jedem Jahr von den KlassensprecherInnen ausgearbeitet wird und für alle SchülerInnen bindend ist.
Darin heißt es zum Beispiel unter den Punkten eins bis vier:
- Ich respektiere meine Mitschüler/innen egal, welche Nationalität sie haben und behandele sie so nett und freundlich, wie ich auch von ihnen behandelt werden möchte.
- Ich bringe keine Drogen und Waffen oder rechtsradikale Sachen mit.
- Ich werde mein Handy vor Unterrichtsbeginn ausschalten.
- Ich beschmiere die Schule nicht und benutze kein fremdes Eigentum ohne vorherige Erlaubnis.
Weitere Informationen zum Schulprofil und den SOR-SMC-Aktivitäten auf der
Homepage der Schule.



































