Aktionstag gegen Rechts
Aktionstag gegen Rechts
Fotos: Privat
Fotos: Privat

Gegen Rechts

Am 9. November 2011 fand an der Sekundarschule Droyßig ein Aktionstag gegen Rechts statt. Die Schüler der sechsten Klasse befassten sich etwa mit dem eigenen Vornamen und fanden heraus, dass mancher deutscher Vorname seine Herkunft im Ausland hatte.

Über das Thema "Typisch Deutsch!?" diskutierten die achten Klassen mit den Lehrern und malten auf Plakaten auf, was sie als "Typisch Deutsch" sehen. Die neunte Klasse sah sich die Filmvorführung von "Schindlers Liste" an.

Weitere Infos findet ihr  in der Mitteldeutschen Zeitung

Mit Courage: Bundespräsident Christian Wulff, Foto: Anastasia Koehler
Mit Courage: Bundespräsident Christian Wulff, Foto: Anastasia Koehler

Zu Gast beim Bundespräsidenten

Am 9. November 2011 erhielt die Autorin und Zeitzeugin Margot Friedlander von Bundespräsident Christian Wulff das Bundesverdienstkreuz. Im Rahmen der Zeremonie las Frau Friedlander vor Courage-SchülerInnen aus ihrer Autobiografie.


15 Monate hatte sich Frau Friedlander von 1943 bis 1944 in Berlin mit Hilfe von Mitbürgern verstecken können und wurde dann doch nach Theresienstadt deportiert. Sie ist die einzige Überlebende ihrer Familie.

Einen Bericht über die Verleihung findet Ihr hier

Titelverleihung an die Erich Kästner Oberschule Laatzen mit Ursula von der Leyen, Foto: Aris Papadopoulos
Titelverleihung an die Erich Kästner Oberschule Laatzen mit Ursula von der Leyen, Foto: Aris Papadopoulos

Ursula von der Leyen ist neue Patin

Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Ursula von der Leyen, ist Patin der 975. „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.
Am 9. November 2011 fand die Titelverleihung an die Erich Kästner Oberschule Laatzen an einem ungewöhnlichen Ort, dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, statt. Grund dafür ist die neue Patin der Schule: Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen nahm an der offiziellen Titelverleihung für die Erich Kästner Oberschule Laatzen teil.

Im Bundesarbeitsministerium überreichte Sanem Kleff, Leiterin von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, die Urkunde und das Schild an die Schülerinnen und Schüler der Niedersächsischen Oberschule. Angereist waren auch der Oberschulleiter Oliver Brandt, Lehrer, Eltern und der Bürgermeister von Laatzen, Thomas Prinz. Sanem Kleff würdigte das Engagement der Schule, die sich immer wieder aktiv mit der Lebens- und Leidensgeschichte ihres Namensgebers Erich Kästner auseinandersetzt. „Dass die Titelverleihung gerade am 9. November stattfindet, ist ja sehr passend für das Engagement eurer Schule.“

Ministerin von der Leyen beglückwünschte die Schülerinnen und Schüler zu dem Titel. In ihrer Rede betonte sie, wie wichtig es sei, sich gegen Diskriminierung und Ausgrenzung jeglicher Art einzusetzen: „Man muss Menschen nach ihren inneren Werten beurteilen statt nach äußeren Merkmalen.“ Jeder habe besondere Fähigkeiten - man müsse sie nur erkennen und entsprechend fördern, so die Ministerin. Dabei unterstrich sie die Bedeutung des sozialen Miteinanders für den gesellschaftlichen Frieden, „und so etwas kann man nur in der Schule lernen.“

Die Schülerschaft hatte die Ministerin einstimmig gebeten, sich für die Schule als Patin zu engagieren. Und auch Schulleiter Oliver Brandt freut sich sehr über die Unterstützung durch die prominente Patin.

 

 

Spontandemo gegen Nazi-Parolen, Foto: privat
Spontandemo gegen Nazi-Parolen, Foto: privat

Demo gegen Nazischmierereien

Neonazis beschmierten zwei Schulen in Grafing mit rassistischen und antisemitistischen Sprüchen. Die SchülerInnen der Mittelschule und des Gymnasiums versammelten sich noch am Morgen zu einem Protestmarsch durch die Stadt. Etwa 1400 SchülerInnen und 80 LehrerInnen beteiligten sich an der Spontandemo. Auch der Grafinger Bürgermeister Rudolf Heiler reihte sich in die Demonstration ein.
Wenige Tage zuvor wurde bereits eine Courage-Schule aus Hannover mit Hakenkreuzen beschmiert.

Weitere Informationen findet ihr in der  Süddeutschen Zeitung

10 Jahre Courage-Schule, Screenshot aus dem Video zum Festakt

1000 Wünsche aus Rastede

Vor zehn Jahren erhielt die Kooperative Gesamtschule Rastede den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Seither haben die SchülerInnen diesen Titel mit Leben gefüllt. An einem Projekttag gegen Rassismus lud die Schule zu einem Festakt. Neben Interviews mit Landrat und Bürgermeister gab es ein Konzert der Gruppe Lack of Limits, die Anti-Rassismus-Stücke spielten.

 Zum Abschluss ließen alle Schüler 1000 Luftballons in den Himmel steigen, an denen Wünsche und Vorstellungen von einer Welt ohne Rassismus befestigt waren. Der Erlös aus dem Projekttag soll verschiedenen Hilfsprojekten zugute kommen.
Weitere Infos in der  NWZ Online


Ein Video zur Festveranstaltung kann man hier sehen.

Fotoworkshop, Foto: Privat
Fotoworkshop, Foto: Privat

Kleider machen Leute

In einem Fotoworkshop konnten SchülerInnen am Berliner Robert-Blum-Gymnasium die Erfahrung des Fremd Seins machen.

In dem Workshop des Fachbereichs Kunst "Wer bin ich und wenn ja wie viele" ließen sich SchülerInnen beim Verkleiden ins Gesicht schauen: "Es war eine merkwürdiges Gefühl, ein Mann zu sein." "Es ist egal wie man aussieht – dunkelhäutig, hellhäutig, Bart oder keinen Bart – man bleibt immer noch ein Mensch wie jeder andere auch und das ist ein Grund nicht rassistisch zu sein.“ Und: „Man sollte Menschen nicht nach ihrem Aussehen oder ihrer Kleidung beurteilen.“ 

Weitere Fotos und Impressionen findet ihr auf der  Homepage des Robert-Blum-Gymnasiums

Unterwegs mit Rad und Farbe, Foto: Martin Rieß
Unterwegs mit Rad und Farbe, Foto: Martin Rieß

Weg des Grauens

„Hier verschwand ein Mensch“. Zwischen Schönebeck und dem Magdeburger Hauptbahnhof haben Zehntklässler der Sekundarschule Am Lerchenfeld diesen Schriftzug auf Gehwegplatten und Asphalt gedruckt.

Mit dieser Kunstaktion erinnerten sie an die Deportation der Juden zwischen 1942 und 1944 auf jener Strecke, auf der die Menschen damals verschleppt wurden.

Weitere Informationen zur Schüleraktion findet man in der  Volksstimme.

Anti-Mobbing-Tag
Anti-Mobbing-Tag
am Heriburg Gymnasium Coesfeld
am Heriburg Gymnasium Coesfeld
Fotos: Privat
Fotos: Privat

Anti-Mobbing-Tag

Das Heriburg-Gymnasium Coesfeld hat am 16. September 2011 einen „Anti-Mobbing-Tag“ veranstaltet.

Zum Auftakt besuchten die LehrerInnen eine Fortbildung zum Thema  „Mobbing“. In der zweiten Schulwoche fand dann der „Anti-Mobbing-Tag“ statt.

Die Klassenleitungsteams aller Klassen der Sekundarstufe I arbeiteten mit  unterschiedlichen Materialien und Methoden indoor - etwa in der Turnhalle und den Klassenräumen - und outdoor auf dem Schulhof zum Thema Mobbing.


Der „Anti-Mobbing-Tag“  sei ein Auftakt für weitere Gewaltpräventionskonzepte, so die Courage-AG.

 

Weitere Infos und Fotos  auf der Schulhomepage

Selbstgestaltete Transparente
Selbstgestaltete Transparente
Auf dem Weg zum Rathausvorplatz, Fotos: Werner Hillen
Auf dem Weg zum Rathausvorplatz, Fotos: Werner Hillen

Friedrichsthaler Friedensmarsch

Am 19. August 2011 beteiligten sich fünf Friedrichsthaler Schulen am Friedensmarsch. Über 500 SchülerInnen liefen drei Stunden durch Friedrichsthal, ließen Luftballons mit Friedensbotschaften fliegen und trugen T-Shirts und selbstgestaltete Transparente durch die Straßen.

Für die SchülerInnen der Edith-Stein-Schule beginnt der Tag mit einem Fürbitte-Gottesdienst. Nach der Kirche schließen sich die SchülerInnen der Bismarckschule an. Mit den SchülerInnen der Hofschule, der Johannes- und der Hofkopfschule marschieren sie zum Rathausvorplatz.

Dort warten bereits zahlreiche PolitikerInnen aus der Stadt und dem Regionalverband. „Für Frieden muss man auf die Straße gehen“: Nach einigen Reden, Beiträgen von jeder Schule und Liedern entrollten die Bismarck-SchülerInnen ein meterlanges Transparent mit aufgedruckten Händen. Gegen Mittag, zum Ende der Kundgebung, ließen die SchülerInnen noch mehr als 100 Tauben fliegen.

Plakat der Ausstellung
Plakat der Ausstellung

RechtsRock-Ausstellung

„Made in Germany“ – mit dieser Herkunftsbezeichnung werben Neonazis für ihre Musik. Die Ausstellung „RechtsRock – Hass und Rassismus aufs Ohr“ informiert über die vielen Facetten des Rechts-Rock, klärt über Zeichen, Codes, Symbole und rechten Lifestyle auf und dokumentiert die internationalen Verbindungen der rechtsextremen Szene.

Bisher sahen bereits 850 SchülerInnen die Ausstellung des Bielefelder Vereins für Demokratisches Handeln, die die RAA Unna gemeinsam mit SchülerInnen des Hansa Berufskollegs erweitert hatte. Durch die Ausstellung führten speziell ausgebildete Schülerguides.

Ab April 2012 wird die RechtsRock-Ausstellung im  Kreismuseum Wewelsburg zu sehen sein.

Schulen, die die Ausstellung zu sich holen möchten, können sich direkt an den Bielefelder Verein für Demokratisches Handeln wenden:  h.wiewel (at) bvfdh.de

 

Foto: Endstation Rechts
Gesamtschule in Laage, Foto: Endstation Rechts

Onkel Patenstorch

Letzte Woche hat Storch Heinar in zwei Schulen, der Kooperativen Gesamtschule auf dem „RecknitzCampus“ in Laage (Landkreis Güstrow) und der Kooperativen Gesamtschule in Altentreptow (Landkreis Demmin) die Patenschaft für „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SOR-SMC) übernommen. Nazis gelte es auch und vor allem in den Lehranstalten der Lächerlichkeit preiszugeben, sagte der frisch gebackene Patenstorch Heinar.


Weitere Infos auf den Seiten der  JungsozialistInnen in der SPD, Landesverband Mecklenburg Vorpommern

Foto: Bayer 04 Leverkusen
Foto: Bayer 04 Leverkusen

Trikots von Bayer 04

Profi-Stürmer Eren Derdiyok schenkte dem Schulfußball-Team des Städtischen Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung in Leverkusen Bayer 04-Trikots. „Bei Turnieren wird unsere Mannschaft ab sofort in den tollen, neuen Trikots auflaufen. Für unsere Jungs ist das eine riesige Sache“, betont Adem Taka, Lehrer und Integrationsbeauftragter der „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.
Weitere Infos unter  Bayer 04

Foto: kjr Main-Spessart
Foto: kjr Main-Spessart

Thema: Mobbing

Die Schülerin Luisa begeht Selbstmord. Nach monatelangen Quälereien und Psychoterror durch ihre Mitschüler sieht sie keinen anderen Ausweg mehr für sich. Die schulübergreifende Theatergruppe der Karlstadter Schulen unter der Leitung von Wolfgang Tröster thematisiert die Folgen von Mobbing mit dem Stück „Ich habe nichts getan“ von Brigitte Wilhelmy anhand von Rückblicken während eines Polizeiverhörs.
Weitere Infos in der  Main-Post  

Foto: Axel Herzig
Foto: Axel Herzig

Laith Al-Deen - Pate in Worms

Am 9. September 2011 wird das Gauß-Gymnasium in Worms eine "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". Der HipHop-Sänger Laith Al-Deen ist "stolz, bei solch einer Geschichte Pate sein zu dürfen".  Und er findet "es toll, dass es eine ganze Schule schafft, auf diesem Weg ein Zeichen zu setzen". Bei der Titelverleihung wird er dabei und auf der Bühne sein: "Ich denke, ich werde meine Gitarre mitbringen und das Ganze musikalisch unterstützen. Mal sehen, ob sich das technisch realisieren lässt."

Ein Interview mit Laith Al-Deen über "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" und über seine eigenen Erfahrungen mit Rassismus kann man in der  Wormser Zeitung nachlesen.

Foto: Anna Küthe
Foto: Anna Küthe

Erste US-Schule ohne Rassismus

Auch in den USA gibt es nun eine Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Die Nürnberger Austauschschülerin Anna Küthe initiierte das Projekt an der Golden Highschool in Colorado. Eigene Mobbingerfahrungen brachten sie dazu, ihre Mitschüler von einer Schule ohne Rassismus zu überzeugen.

 

"Etwa drei Monate lang malen wir Plakate, sammeln Ideen und drucken Flyer, um Werbung für Schule ohne Rassismus zu machen." Die Unterschriftenlisten werden von Klasse zu Klasse gereicht: "Am Ende setzt sogar der Direktor seine Unterschrift auf die Liste."

 

Weitere Informationen in der  szene-extra.de

 

Foto: Uwe Lewandowski
Foto: Uwe Lewandowski

Interkulturelles Kunstwerk

Was halten amerikanische Schüler für „typisch deutsch“ und umgekehrt deutsche für „typisch amerikanisch“? Dieser Frage widmet sich das gemeinsam von Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiasten in Osnabrück und Wissahickon-High-School-Schülern aus Ambler in Pennsylvania gestaltete großflächige Triptychon mit jeweils 16 „deutschen“ und „amerikanischen“ Symbolen.

Auf der deutschen Seite des Dreiteilers findet man „Recycling“-Zeichen ebenso wie den Gartenzwerg, die lila Kuh, das Brandenburger Tor. Für Amerika stehen Dollar-Zeichen, Freiheits-Statue, Muffins, Coca-Cola. Eine Maus sieht man auf beiden Seiten - einmal die von Walt Disney und einmal die vom WDR.

Den gesamten Artikel findet man in der  Neuen Osnabrücker Zeitung:

Schauspielkollektiv Lüneburg, Foto: Petra Holthusen
Schauspielkollektiv Lüneburg, Foto: Petra Holthusen

Der Kick

Die Haupt- und Realschule Oyten hatte für ihren Projekttag das Schauspielkollektiv aus Lüneburg verpflichtet.


In Zusammenarbeit mit den SchülerInnen zeigten drei Darsteller „Der Kick“ – ein Theaterstück über ein Gewaltverbrechen, das 2002 im brandenburgischen Dorf Potzlow geschah. Im Anschluss diskutierte das Schauspielkollektiv mit den SchülerInnen über Gruppenzwänge, Enthemmung und Mitwisserschaft.

 

Mehr über das Projekt steht in der  Kreiszeitung.de

TV-Foto: Frederick Simon, www.volksfreund.de
TV-Foto: Frederick Simon, www.volksfreund.de

Rocken gegen Rassismus

Schüler der Kurfürst-Balduin-Realschule organisierten ein Rockkonzert  gegen Rassismus.

 

Vier Bands spielten in Wittlich im Haus der Jugend – darunter die Nachwuchsmusiker von „Katzenmusik“ mit Ukulelen- und Gitarrensound. Auch die Schulband „Seven Steps to Heaven“ war mit von der Partie, deren Gitarrist in einem evangelischen Priestergewand auf die Bühne kam.

 

Neben Rock- und Metallfans, kamen auch die Liebhaber von Ska- und Punksongs während des Konzerts auf ihre Kosten.

 

Weitere Informationen über das Konzert findet ihr unter  www.volksfreund.de.

Für ihr Projekt zum Thema Homosexualität haben die Gesamtschülerinnen einen Preis des NRW-Jugendwettbewerbs gegen Homophobie bekommen.  Foto: Ruhr Nachrichten / Paulitschke
Für ihr Projekt zum Thema Homosexualität haben die Gesamtschülerinnen einen Preis des NRW-Jugendwettbewerbs gegen Homophobie bekommen. Foto: Ruhr Nachrichten / Paulitschke

Preis für Homophobie-Umfrage

Das Ergebnis der Umfrage ist überraschend: Nur acht Prozent der Schüler des 8. bis 10. Jahrgangs lehnen Homosexualität ab.

 

Die Schülerinnen der Gesamtschule Schwerte, Kendra Huck, Lena Kaufhold, Lara Wimper, Vanessa Pullack und Sofie Eckebrecht, haben mit Unterstützung von "SchLau NRW", Kooperationspartner von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, einen Fragebogen zum Thema Homophobie entwickelt. Und sie sind mit dieser Umfrage Preisträger des "Jugendwettbewerbs gegen Homophobie: für Vielfalt – Schwule Lesbe!?" geworden.

 

Weitere Infos unter:  Ruhrnachrichten

Kalender gegen Mobbing

Kalender gegen Mobbing

Die SchülerInnen der Sekundarschule G.W. Leibniz in Magdeburg, "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" seit 2008, setzten ein schönes Projekt um: Sie gestalteten einen Kalender mit Fotos zum Thema Mobbing und Diskriminierung.

 

Der Kalender steht unter dem Motto "Toleranz, Fairness und gewaltfrei". Die Ideen für die Bilder und Bildunterschriften stammen von den SchülerInnen selbst. Die einzelnen Motive liegen auch in Postkartenform in Magdeburger Kinos und Kneipen aus.

 

Hier könnt ihr den Kalender gegen Mobbing als PDF-Datei herunterladen.

Vor der Hüsingstr. 27 finden sich die Stolpersteine der Geschwister Kugelmann und der Familie Katzenstein. Foto Gesamtschule Schwerte
Vor der Hüsingstr. 27 finden sich die Stolpersteine der Geschwister Kugelmann und der Familie Katzenstein. Foto Gesamtschule Schwerte

Virtueller Stadtführer: Schwerte im Nationalsozialismus

Ein Jahr lang recherchierten, sammelten, schrieben und fotografierten die SchülerInnen aus der Gesamtschule Schwerte, bis ihre Dokumentation zur Geschichte Schwertes im Nationalsozialismus fertig war: Interessierte können sich nun auf einen virtuellen Entdeckungsgang  durch Schwerte begeben, sich auf einer Satellitenkarte die Lage aller verzeichneten Objekte heraus suchen und dann per Mausklick die Stadt erkunden.

 

Zu sehen sind unter anderem Fotos von der Gedenkstätte im Außenlager des KZ Buchenwald und vom jüdischen Friedhof. Eine weitere Seite beschäftigt sich mit der Geschichte der "Möhne-Katastrophe. Alliierte Bomber hatten im Mai 1943 bei einem Angriff die Möhne-Talsperre zerstört – als Folge wurde die Stadt überschwemmt. Breiten Raum nehmen die "Stolpersteine" in Schwerte ein. Diese Gedenksteine erinnern an die Schicksale von im Nationalsozialismus ermordeten Jüdinnen und Juden. Die Gedenksteine befinden sich vor den früheren Wohnorten der Ermordeten. Die SchülerInnen haben über das Leben und die Ermordung aller dieser Menschen Informationen zusammengetragen.

 

Zu finden ist der  Virtuelle Stadtführer "Schwerte im Nazionalsozialismus" auf der Website der Gesamtschule Schwerte.


Dormagener Gruppe mit dem Bürgermeister von Kiryat Ono, Yossi Nishri (3. von rechts)

Friedenstreffen in Israel

August 2010. Zwei Schülerinnen der Realschule am Sportpark Dormagen, Klara und Laura, durften aufgrund des jahrelangen Engagements der Schule bei der Aufarbeitung der jüdischen Geschichte Dormagens am internationalen Jugendcamp in Kiryat Ono /Nähe Tel Aviv teilnehmen.

 

62 Jugendliche der Partnerstädte Kiryat Onos (USA, China, Italien, Türkei, Polen, Deutschland) erlebten aufregende Tage im Jugendcamp und zeigten durch ihr tägliches Zusammensein, dass es möglich ist, friedlich und tolerant miteinander umzugehen.

Druck gegen Rassismus

SchülerInnen des Fritz-Heßler-Berufskolleg in Dortmund entwarfen und druckten im Rahmen des Schulprojektes "Schule ohne Rassismus" Aufkleber.

 

Unter dem Motto "zusammen leben – zusammen arbeiten" haben die SchülerInnen sich in den Fächern Politik und Religionslehre zunächst mit der Situation von Migranten auseinandergesetzt.

 

Im Deutschunterricht entwickelten sie Ideen und formulierten Slogans. In der Gestaltungstechnik wurden diese weiterentwickelt, in der Drucktechnik schließlich umgesetzt.

 

In einer Bildergalerie könnt Ihr die Ergebnisse sehen

Mehr erfahrt Ihr auf der  Homepage der fhbk

Dies ist die Papierserviette des amerikanischen Künstlers Cary. S. Leibowitz

Ein Buch gewinnt an Gewicht

"Zweierlei muss ich für den Rest meines Lebens im Auge behalten: mein Gewicht und meinen Rassismus."  Eine schlichte, aber nur vordergründig einfache Papierserviette des amerikanischen Künstlers Cary S. Leibowitz motivierte die SchülerInnen der Erich-Kästner-Gesamtschule Essen dazu, ein Buch zu schreiben.

 

Sie machten sich auf den Weg der Selbstreflexion und dokumentieren für andere Jugendliche und Erwachsene diesen Prozess in Texten und eigenen 'Servietten'. Sie regen damit zum Nachdenken über den eigenen Rassismus in sich an.

 

Mehr informationen zu diesem ungewöhnlichen Projekt

 Erich Kästner-Gesamtschule, Premienlesung

 Erich Kästner-Gesamtschule, Ein Buch gewinnt an Gewicht

 Homepage Geest Verlag

Schüler der Realschule Hackenbroich haben sich mit dem Schicksal jüdischer Bürger Dormagens beschäftigt und durch "Stolpersteine" dokumentiert.

Gewappnet gegen Rechts

Rechtspopulisten haben Dormagen im Wahljahr 2009 zu einem Aktionsschwerpunkt erklärt. Bereits mehrfach verteilten sie am Eingang des Hackenbroicher Schulzentrums Flugzettel.

 

Die Zielgruppe sind vor allem Erstwähler - doch die wollen den Akteuren aus dem rechten Lager jetzt deutlich machen, wo sie stehen:

 

Fünf weiterführende Schulen in Dormagen wollen sich am kreisweit bislang einmaligen Projekt "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" beteiligen.

 

Weitere Informationen findet Ihr in einem Artikel der Neuß-Grevenbroicher Zeitung

Wappen der Satdt Bünde, mit rund 45.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt im ostwestfälischen Kreis Herford

Im braunen Netz verfangen

Durch das Verbot der "Heimattreuen Deutschen Jugend" löste Innenminister Wolfgang Schäuble erneut eine Debatte über Rechtsextremismus in Deutschland aus.

 

Der Politiker fand deutliche Worte. Es müsse alles getan werden, um Kinder vor den "braunen Rattenfängern" zu schützen. Dass dies auch in Bünde nötig ist, haben Schulen längst begriffen. Denn auch hier gibt es Jugendliche, die sich im Netz der rechten Szene verfangen haben.

 

Wie sich die Schulen in Bünde gegen die rechte Szene wehren, beschreibt Andrea Rolfes in der Neuen Westfälischen vom 02.04.2009

 

Hier geht es zum Artikel "Im braunen Netz verfangen"

Q-rage 2008, Seite 10

Breites Bündnis gegen Pro-NRW

Am Sonntag, den 10. Mai, findet in Bergheim die Kundgebung der rechtspopulistischen Pro-NRW statt.

 

Eine gemeinsame Erklärung aller Parteien des Kreistages fordert die Bürger des Kreises dazu auf, an Gegenkundgebungen teilzunehmen. Auch das Dormagener Bündnis gegen Rassismus, dem auch örtliche Schulen ohne Rassismus angehören, organisiert eine Veranstaltung gegen die Radikalen.

 

Mehr Informationen zu diesem Thema findet Ihr auch in der jüngsten Ausgabe der Zeitung Q-rage

Foto: Waldschule Kinderhaus

Haut der Hexe auf die Pfoten...

Die zehnten Klassen der Waldschule Kinderhaus in Münster haben mit ihrem Projekt "Ach wie gut, dass jemand weiß" den ersten Preis des Kreativwettbewerbs "Mit Fantasie für Menschenrechte" gewonnen.

 

Sie haben sich in einem Filmprojekt mit den Kinderrechten in Grimmschen Märchen beschäftigt. Sie sind am 29. November zur Preisverleihung nin München eingeladen. Immerhin gab es über 230 Einsendungen bei diesem von Amnesty International und der "Stiftung Lesen" organisierten Werttbewerb. Herzlichen Glückwunsch

 

Mehr zu diesem Projekt erfahrt Ihr in einem Artikel aus der Münsterschen Zeitung vom 7. November

 

Rocken gegen Rassismus

Alle Schulen im bayrischen Wunsiedel tragen seit 2007 stolz den Titel "Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage". Nun haben sie die CD "Wir rocken gegen Rassismus" herausgebracht.

 

Neben drei Wunsiedler Schulbands haben auch Konstantin Wecker, Biermösl Blosen und Reinhard Fendrich Lieder eingespielt.

 

Mehr über dieses einzigartige Schülerprojekt aus Bayern in einer PDF-Datei (260KB)

Plakat "Keine Nazis in Lemgo"

Keine Nazis in Lemgo!

Die "Bürgerbewegung pro NRW", die in der letzten Zeit durch ihre Propaganda gegen eine angebliche Islamisierung in Erscheinung tritt, versucht nun auch in Lippe Fuß zu fassen und möchte bei den anstehenden Kommunalwahlen 2009 antreten.

 

400 SchülerInnen, darunter auch die der SOR-SMC-Schulen des Leopoldinums und der Geschwister-Scholl-Gesamtschule  aus Detmold, folgten am 23.01. 2009 dem Aufruf der Bezirksschülervertretung Lemgo und demonstrieren trotz klirrender Kälte gegen Pro-NRW.

 

Mehr Informationen zu den Aktionen der SchülerInnen findet Ihr
hier  www.bsv-lippe.de

Edith Stein im Jahr 1926. Sie gilt als Brückenbauerin zwischen Juden- und Christentum

Ausgezeichnet - Edith Stein-Schule

Am 8. März 2009 wird der Edith-Stein-Schule aus Friedrichsthal von der Christlich-jüdischen Arbeitsgemeinschaft des Saarlandes (CJAS) die Friedrich-Schlomo-Rülf-Medaille verliehen.

 

Diese Medaille erhalten Personen beziehungsweise Institutionen, die sich um die Verständigung zwischen Juden und Christen verdient gemacht haben.

 

Die Schule setzt sich in den letzten Jahren sehr intensiv mit dem Leben und Werk ihrer Namenspatronin, Edith Stein, auseinander.

 

Edith Stein wurde als Jüdin 1891 in Breslau geboren, konvertierte zum katholischen Glauben und wurde 1942 wegen ihrer jüdischen Herkunft in Auschwitz umgebracht.

 

Artikel aus der Saarbrücker Zeitung vom 19.2.2009

Martinipreis 2008

Der 18. Martinipreis der südpfälzischen SPD geht an die "Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage" in Rheinland-Pfalz.

 

Die Feierstunde fand am Samstag, 22. November 2008, um 15.00 Uhr im Maikammer, Bürgerhaus statt.

 

Man ehre den vorbildlichen Einsatz für Demokratie und Bürgergesellschaft, erklärten die Verantwortlichen. Bei der Feierstunde präsentierten 15 Schulen aus ganz Rheinland-Pfalz ihre Aktivitäten mit kurzen Aufführungen, Rap- Musik und Power- Point- Präsentationen. Die Laudatio hielt Dr. Fritz Marz von der Universität Koblenz- Landau.

Friedrichsthal - Stadt ohne Rassismus

Junge Unterstützer für die Unterschriftensammlung. Foto: www.edithstein.de

Große Freude in Friedrichsthal. Als zweite Kommune in Deutschland wird Friedrichsthal als "Stadt ohne Rassismus - Stadt mit Courage" durch die Bundes- und Landeskoordination ausgezeichnet. Am Samstag den 1. Dezember wird der Titel verliehen. Um eine Stadt der Vielfalt zu sein, haben die Friedrichsthaler BürgerInnen sich verpflichtet, künftig engagiert gegen jede Form von Diskriminierung vorzugehen und jährlich ein entsprechendes stadtweites Projekt durchzuführen.

 

Presserklärung zur Titelverleihung als PDF-Datei.

Mehr Informationen zu diesem interessanten Projekt.

Denkmal fuer die ermordeten Juden Europas in Berlin Mitte. Ort der Erinnerung. Foto: Metin Yilmaz

Als die Synagogen brannten

Vor 70 Jahren, in der Nacht vom 09. auf den 10. November 1938, brannten in Deutschland Synagogen, wurden die Schaufenster jüdischer Geschäfte zertrümmert und Wohnungen der Juden demoliert.

 

Viele Kinder und Jugendliche aus "Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage" gedenken in diesen Tagen dieser Barbarei der Generation ihrer Großväter- und Urgroßväter.

 

Zum Beispiel im unterfränkischen Karlstadt. "Die Karlstädter Juden unter dem Hakenkreuz" lautet der Titel des Stücks der Theatergruppe des Johann-Schöner-Gymnasiums in Erinnerung an das Judenpogrom in ihrer Heimatstadt.

 

Die Tageszeitung Mainpost hat am 05.11.2008 einen Artikel über die Theaterarbeit an der JSG Karlstadt veröffentlicht.

Eine Schule macht sich stark gegen Rassismus

Thema der 3sat / vivo-Sendung vom 4. Oktober 2008 war "Zivilcourage". Mit einem Filmbeitrag von Astrid Krause berichtete der Sender ausführlich über das Projekt "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" an der Pestalozzischule in Ludwigshafen.

 

"Die ersten Erfahrungen mit Gewalt und den Umgang damit werden in der Regel auf dem Schulhof gesammelt. An der Pestalozzischule in Ludwigshafen will man das ändern und etwas dagegen tun. Beste Gelegenheit dazu bietet das Projekt "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". SOR - SMC ist Projekt zum Thema Gewalt, Mobbing und Bullying in der Schule."

 

 Ausführlicher Bericht und Videobeitrag über SOR-SMC auf der Homepage des Senders

Fair bringt mehr!

Am Samstag, dem 07. Juni 2008, fand das erste Fussballturnier des Netzwerk von "Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage" im Harz statt. Koordiniert wurde es von Timo Götze, ehrenamtlichem Mitarbeiter des Dachverein Reichenstrasse e.V.

 

 Ausführlicher Artikel und Fotos vom Fußballturnier und zum Netzwerk

Außenminister Frank-Walter Steinmeier mit den Schulsprechern Stefan Wiechmann und Maria Euler. Foto: Metin Yilmaz

Starke Stimmen gegen Rechts!

Rechtsextremisten verteilen auf Schulhöfen immer wieder kostenlose CDs, um Jugendliche anzuwerben. Musiker wollen mit ihrer CD "Starke Stimmen gegen Rechts" jetzt gegensteuern.

 

Außenminister Frank-Walter Steinmeier stellte sie am 08. April im Puschkin–Gymnasium in Hennigsdorf (Brandenburg) vor.

 

Ausführlicher Bericht unseres Mitarbeiters Daniel Olivares-Gomez

Reportage in E&W plus 5/2008, Mitgliederzeitschrift der GEW

Ein Artikel aus der "Welt" vom 09.04. und eine Fotogalerie.

Schülersprecher Alexander Freier und Franziska Berge übergeben die Unterschriften an Ministerin Brigitte Zypries. Foto: BMJ

Gewaltdebatte: Schüler reden mit

Am 24. Januar überreichten Vertreter der größten Schule in Europa, dem "OSZ Handel I" in Berlin-Kreuzberg, der Justizministerin Zypries eine Liste mit Unterschriften. Darin verpflichten sich die SchülerInnen  zu einem gewaltfreien Miteinander.

 

Die Ministerin: "Ich finde es eindrucksvoll und nachahmenswert, dass diejenigen, über die in den vergangenen Wochen soviel geredet wurde, sich mit einem Bekenntnis zu Toleranz und Respekt im Umgang miteinander zu Wort melden."

 

Die Presseerklärung des Bundesjustizministeriums

Ausgezeichnet - Projekttag Rechtsextremismus

Schulen ohne Rassismus sind engagiert und kreativ. Am 10. Juni 2008 erhielten die SchülerInnen des Elbe-Gymnasiums Boizenburg (Mecklenburg-Vorpommern) den dritten Preis des renommierten Victor-Klemperer-Preises 2008 für einen Projekttag zum Thema Rechtsextremismus. Wir gratulieren!

Hauptschule Achim wurde erster Preisträger mit dem Theaterstück "Wir sind Europa". Foto: © Hauptschule Achim

Ausgezeichnet – Schülerfriedenspreis

Gleich zwei "Schulen ohne Rasssismus – Schulen mit Courage" gehörten zu den drei Preisträgern des niedersächsischen Schülerfriedenspreises, der am 09. Juni 2008 verliehen wurde. Das Ratsgymnasium Rotenburg/Wümme erhielt den zweiten Preis für das vielfältige Engagement der Arbeitsgemeinschaft SOR-SMC. Das Kurt-Schwitter-Gymnasium Hannover erhielt den dritten Preis für das Projekt "Spuren der Diktatur – Umgang mit der Diktatur in Ost und West". Wir gratulieren!

 

 Meldung bei bildungsklick.de

Maria Euler bei der Ankunft des Bundesaußenministers Steinmeier vor Puschkin Gymnasium. Foto: Metin Yilmaz

Ausgezeichnet – Puschkin-Preis

Am 26. Mai erhielt Maria Euler aus Hennigsdorf den "Puschkin-Preis 2008", weil sie sich sehr engagiert dafür einsetzt, den Titel "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" mit Leben zu füllen.

 

Erst vor kurzem hatte Außenminister Steinmeier die Schule besucht. Wir gratulieren!

 

Mehr Informationen in einem Artikel aus der Märkischen Allgemeinen vom 27.05.2008

Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm in Saarbrücken, wo 2005 das Bundestreffen des SOR-Netzwerks stattfand. Foto: Metin Yilmaz

Erinnern – aufklären – begegnen

Im November 1938 brannten SA-Männer in Bremen die Synagoge in der Gartenstraße 6  (heute Kolbingstr.) nieder. Nur das benachbarte Gemeindehaus der Synagoge blieb unversehrt.

 

Nun möchten BürgerInnen in diesem Haus eine Begegnungsstätte einrichten. Unterstützt wurden sie von SchülerInnen des Schulzentrums Walle. Z.B. mit einem Benefiz-Konzert am 13. April 2008. Weitere Informationen in den folgenden PDF-Dateien:

 

Informationen zum Konzert als PDF-Datei

Infos zum Rosenak-Haus als PDF-Datei

Infos zu den Aktivitäten des Schulzentrums Walle als PDF-Datei

Dicht an dicht standen viele tausend Menschen als doppelreihige Kette rund um das Schulzentrum in Karlstadt. Mit ihrem Einsatz wollten sie ein Zeichen setzen gegen Rassismus und Diskriminierung. Foto: Günter Roth/Mainpost

Karlstadt - Das Wunder vom Main

Das mainfränkische Karlstadt wurde die erste Stadt bundesweit, in der sich alle Schulen gemeinsam dem Projekt Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage anschließen.

 

von Gerasimos Warmann

 

Am 07.07.07, einem Tag an dem in ganz Deutschland heiter geheiratet wurde, waren im nordbayerischen Karlstadt tausende Menschen auf den Beinen. Alle Schulen der Stadt, fünf an der Zahl, trauten sich und wurden gemeinsam zu Schulen ohne Rassismus - Schulen mit Courage ernannt.

 

Mehr Informationen und Fotos

SOR-SMC Stand. Foto: Aris Papadopoulos

Berliner SOR-Schule wird 100 Jahre

Am 29.06.2007 feierte die Werner-Stephan-Oberschule (W-S-O) mit einem ganztägigen Fest ihr 100-jähriges Jubiläum. Im Juli 2001 wurde die Hauptschule in Berlin-Tempelhof zur ersten SOR-SMC in Berlin. Bestandteil dieses Festtages waren auch von SOR-SMC organisierte Workshops.

 

Mehr über den Festtag, Radiobeiträge und Fotos

Fußball soll es richten

Wie schafft es ein Oberstufenzentrum (OSZ) mit 2.700 SchülerInnen, das von Gymnasiasten, Fach- und Berufsschülern besucht wird, zu einer SOR-SMC zu werden?

 

Unser Praktikant Fabian Lohmann wollte es wissen. Er besuchte das OSZ Oberhavel in Oranienburg. Hier könnt Ihr seinen Bericht lesen.

 

 

Bild auf der rechten Seite:

"Kicker, Kämpfer und Legenden - Juden im deutschen Fußball". Das Plakat der Ausstellung, die durch das OSZ Oberhavel tourt.

Grundschüler machen Zeitung

Dies ist die erste Zeitung des "Club Courage" der Conrad-Grundschule in Berlin.

 

In ihr widmen sich die jungen RedakteurInnen so wichtigen Fragen wie: "Was ist Rassismus?" - Was ist Courage?" - Welche Rechte haben Kinder?"

 

Die Zeitung könnt Ihr hier als PDF-Datei herunterladen.

Link zu dem Video bei YouTube. Es wird ein neues Fenster aufgemacht, wo ihr das Video abspielen könnt.

"Rassisten sind dumm, wir sind andersrum!"

Geschwister Scholl Gymnasium in Gardelegen bekam am 22. Februar 2007 den Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage".

 

Eric Dörheit aus der Klasse 7b hat mit Hilfe einiger Freunde einen 2 minütigen Film erstellt, der sich mit Rassismus in Deutschland und möglichen Aktionsformen dagegen beschäftigt. Eric hat alles gemalt und animiert und seine Freunde haben die Figuren vertont.

 

Klickt auf das Bild, um das Video bei Youtube anzuschauen.

Arbeitskreis SOR-SMC. Foto: AFG

Das Anne-Frank-Gymnasium in Erding

Seit sieben Jahren ist das Anne-Frank-Gymnasium in Erding eine SOR-SMC.  Seitdem hat der Arbeitskreis "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" eine beeindruckende Fülle von Aktivitäten durchgeführt. Dokumentiert sind diese auf einer beeindruckenden Homepage des Arbeitskreises, die wir zur Lektüre empfehlen.

 

Mehr Informationen unter  http://sor.afg-erding.de

Foto: Holger Kulick

Warum musste Amadeu sterben?

Auf besonders würdige Weise gedachten Schüler in Eberswalde in diesem Jahr Amadeu Antonio, der vor 16 Jahren ermordet wurde.

 

Am 6. Dezember 1990 starb der 28-jährige Angolaner Amadeu Antonio in Eberswalde an den Folgen eines nächtlichen Überfalls durch eine Gruppe Neonazis. Um nicht wie jedes Jahr nur einen Kranz zum Gedenken niederzulegen, übernahmen Schüler in diesem Jahr die Regie.

 

Hier der Artikel von Holger Kulick

Anne und Jonas informierten im Berliner Olympiastadion 43.000 Hertha Fans über SOR-SMC. In ihrer Mitte Lehrer Detlef Stürmer. Foto: Mathias Renner/Hertha BSC

SOR-SMC und Hertha BSC

Zeig Rassismus die Rote Karte!

 

Am 21. Oktober beteiligte sich Hertha an der Antirassismus-Woche der Fußball-Bundesliga. Zwei Schüler der Dathe-Schule aus Berlin wurden von ihrem Paten Hertha BSC zum Spiel gegen Borussia Mönchengladbach im Berliner Olympiastadion eingeladen, um in der Halbzeitpause im Mittelkreis des Spielfeldes ein Interview über ihre Aktivitäten als Schülerinnen und Schüler gegen Rassismus zu geben. Dieser Auftritt wurde auf die Stadionleinwand übertragen und wurde von mehr als 43.000 Zuschauerinnen und Zuschauern verfolgt.

 

Die Dathe Schule in Berlin/Friedrichshain ist seit dem 8 Mai 2006 eine "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage".

Die Klozeitung

Am Albrecht-Altdorfer-Gymnasium in Regensburg erstellen die SchülerInnen Flugblätter zu Aktionen rund um "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" und bringen die auf den Schultoiletten an.

 

Hier eine Ausgabe der Klozeitung aus Regensburg als PDF-Datei.

Titelverleihung am 15.11.2005 mit der Patin Julia Jentsch. Foto: Schulzentrum Geschwister Scholl

Projekttage am Schulzentrum Geschwister Scholl in Bremen

Am 22. und 23. Februar 2006 wurden am SZ Geschwister Scholl in Bremerhaven Workshops anlässlich des Todestages der Geschwister Scholl veranstaltet.

 

Patin der Schule ist die Schauspielerin Julia Jentsch, die für ihre Rolle in dem Film "Sophie Scholl – die letzten Tage" den Silbernen Bären der Berliner Festspiele 2006 als beste Hauptdarstellerin erhalten hatte.

 

Auf der Seite des Schulzentrums Geschwister Scholl findet ihr auch eine Zusammenfassung der vielfältigen Aktivitäten als PDF-Datei und ein paar Impressionen von der Titelverleihung mit Julia Jentsch.

Strahlende Sieger: Buddy-Schirmherrin Doris Schröder-Köpf im Kreise von Deutschlands sozialsten Schülern aus Duisburg (1. Platz), Berlin (2. Platz) und Weil am Rhein (3. Platz). Peter Neururer (Trainer Hannover 96), Jessica (Ex-"No Angels") und Florence Joy ("Star Search"-Gewinnerin) stehen als Buddy-Paten zur Seite. Buddy-Schirmherrin Doris Schröder-Köpf und Fußball-Bundesligatrainer Peter Neururer überreichten einer Schülerdelegation aus Duisburg in Hannover den Siegerpokal und einen Scheck über 5.000 Euro. Foto: obs/Vodafone Stiftung

SOR-SMC-Schule ausgezeichnet

Deutschlands sozialste Schüler kommen aus Duisburg!

 

Die SOR-SMC-Hauptschule Lange Straße aus Duisburg ist Gewinner des bundesweiten Schulwettbewerbs "Mach mit! Verantwortung leben" von buddY E.V. und Vodafone Stiftung Deutschland.

 

Beim Finale des diesjährigen Schulwettbewerbs, der soziale Aktivitäten von Schülern auszeichnet, hatte letztlich die GHS Lange Straße aus Duisburg die Nase vorn. Doris Schröder-Köpf, die Schirmherrin des Projektes, war begeistert: "Das große Engagement aller beteiligten Schüler und die Vielzahl der initiierten und verwirklichten sozialen Projekten ist großartig". "Die Hauptschule Lange Straße lebt soziale Verantwortung an Ihrer Schule."

 

Die Schule überzeugte die achtköpfige Fachjury durch die große Bandbreite und Bedeutung der umgesetzten Projekte. Praktisch alle Schüler haben an Projekten mitgewirkt. Neben dem Projekt „Schule ohne Rassismus“ kümmern sich die Schüler auch um die Pflege der Ehrenfelder russischer Soldaten und ukrainischer Zwangsarbeiter und engagieren sich im Seniorenheim. In der Schule selbst wurde ein Theaterstück zum Thema „Gesicht zeigen“ inszeniert.

 

Die Veranstaltung, moderiert von MTV-Moderator Patrice Bouedibela, war für alle Jugendlichen ein tolles Erlebnis - und Belohnung für soziales Engagement. Aus allen Bundesländern hatten buddY E.V. und Vodafone Stiftung eine jeweils zehnköpfige Schülerdelegation der jeweiligen Landessieger eingeladen, um am Finale teilzunehmen.

 

Ziel des Wettbewerbs ist es, Schüler und Lehrer zu motivieren, soziale Verantwortung an Schulen groß zu schreiben. „PISA hat neben Defiziten bei der Vermittlung klassischer Fachinhalte auch Nachholbedarf im sozialen Umgang der Schüler untereinander aufgezeigt. Wir wollen Schulen ermutigen, uns das Gegenteil zu beweisen oder sich künftig zu engagieren, etwa über das Buddy-Prinzip“, so Dr. Bernhard Lorentz, Geschäftsführer Vodafone Stiftung Deutschland. Für den Buddy-Schülerwettbewerb konnten Schüler aller weiterführenden Schulen Berichte über soziale Aktivitäten einreichen, die sie in ihrer Schule durchführen. Mehr als 1.500 Jugendliche beteiligten sich.

 

Mehr Informationen

 

Holocaust-Überlebende berichten: Der Hölle entronnen

Holocaust-Überlebende berichteten im Schulzentrum Findorff über ihre Schicksale

 

Fassungslos und entsetzt verfolgten Schülerinnen und Schüler des 9. und 10. Jahrgangs am Schulzentrum Findorff vor kurzem die Schilderungen der beiden Holocaust-Überlebenden Michaela Vidlakova, Jahrgang 1936, und Artur Radvansky, Jahrgang 1921, die beide aus Prag nach Bremen gekommen waren, um unter anderem auch an Schulen über ihr Leben zu berichten.

 

Während Michaela Vidlakova bereits als sechsjähriges Kind mit ihren Eltern 1942 nach Theresienstadt kam, dort wie ihr Vater und ihre Mutter nur mit Glück überlebte, musste Artur Radvansky erleben, dass seine Eltern umgebracht wurden und seine beiden taubstummen Brüder dem Euthanasie-Programm zum Opfer fielen. Er hatte bis zum Mai 1945, als er in Ebensee von den Amerikanern befreit wurde, die Lager Buchenwald, Ravensbrück, Sachsenhausen und auch Auschwitz erlebt, wo er als Lazaretthelfer dem berüchtigten Dr. Mengele begegnete. Auch für ihn grenzte es an ein Wunder, aus dieser Hölle lebend herausgekommen zu sein.

 

Für die Jugendlichen ist diese Zeit unendlich weit weg, sie haben Probleme, sich in die Epoche hinein zu versetzen. Aber gerade die Augenzeugenberichte zeigten, was auch in zahlreichen Nachgesprächen deutlich wurde, wie wichtig die Aufarbeitung dieses Kapitel deutscher Geschichte in Wirklichkeit ist. Das umso mehr, da immer wieder versucht wird, den Holocaust zu leugnen.

 

Das Schulzentrum Findorff hat sich im Rahmen des Projektes "Schule ohne Rassismus / Schule mit Courage" verpflichtet, Aktionen und Veranstaltungen zu fördern, die Rassismus bekämpfen und zu couragiertem Handeln aufrufen. Nach den Berichten der beiden Gäste aus Tschechien, so die Schulleitung, würden es Agitatoren rechtsextremer Parteien sehr schwer haben, ihr Gedankengut den Schülerinnen und Schülern des Schulzentrums Findorff nahe zu bringen.

 

Quelle: WESER KURIER vom 02.02.2006

 

Projekttag in Dörverden

Projekttag in Dörverden. Foto: Kreisjugendring Nienburg

170 SchülerInnen aktiv beim Projekttag "Schule ohne Rassismus  - Schule mit Courage" am 21. November 2005 in Dörverden

 

Auf Initiative des Kreisjugendringes Nienburg e. V. und des FLORA-Büros hat am 21. November im Tagungshaus Drübberholz in Dörverden ein breites Bündnis aus der Region Nienburg/Verden einen Projekttag "Schule ohne Rassismus  - Schule mit Courage" durchgeführt. Unterstützt wurde das Projekt durch  den Landespräventionsrat und dem Büro der der Ausländerbeauftragten des Landes Niedersachsen.

 

170 Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Schulformen aus den Landkreisen Nienburg/Weser, Verden/Aller, Diepholz und Walsrode nahmen daran teil. Den Schülern der Waldschule Steyerberg wurde die Teilnahme durch die Schulleitung verboten, weil sie aufgrund der Presseberichterstattung Übergriffe durch Rechtsextremisten fürchtete. Rudi Klemm, vom Kreisjugendring Nienburg, zeigte sich darüber erstaunt, da er nach Rücksprache mit der Polizei die Schulleitung mehrfach darauf hingewiesen hatte, dass es keine besonderen Sicherheitsrisiken gäbe.

 

Mehr Informationen zum Projekttag

 

Erich Kästner-Gesamtschule in Essen

Titelverleihung in Essen. Foto: www.ekg-essen.de

Die Erich Kästner-Gesamtschule ( www.ekg-essen.de) in Essen ist eine Schule, die von Kindern und Jugendlichen aus 24 verschiedenen Nationen besucht wird.

 

Jeden Tag sind diese Menschen zusammen, lernen zusammen, leben zusammen. Das ist nicht immer konfliktfrei. Aber wir sind ständig bemüht, mögliche Konflikte entweder zu vermeiden oder zu lösen.

 

Dass sich an unserer Schule tatsächlich 24 Nationen treffen, haben wir aber erst bei den Vorbereitungen zu dem Projekt "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" bemerkt. Schülerinnen und Schüler aus all diesen Ländern kamen bei der Titelverleihung mit Flaggen ihrer Staaten auf die Bühne, um gemeinsam die Auszeichnung entgegenzunehmen.

 

An der Erich Kästner-Gesamtschule hat projektorientierter Unterricht

einen hohen Stellenwert.

 

Immer wieder finden Aktionen zu bestimmten Themen statt. Hier eine Auflistung der Projekte, die im Schuljahr 2004/ 2005 an der Erich-Kästner-Gesamtschule durchgeführt wurden.

 

Nicolaus-August-Otto-Berufskolleg in Köln

Open Space Islam und Ich am Nicolaus-August-Otto-Berufskolleg in Köln. Foto: Hacky Hagemeier

Das Nicolaus-August-Otto-Berufskolleg in Köln ( www.naob.kbs-koeln.de) ist seit 2002 SOR-SMC. In den letzten Jahren hat sie zahlreiche Aktivitäten und Projekte im Rahmen von SOR-SMC entwickelt. Das ist umso bemerkenswerter, da eine Berufsschule in der Regel schlechte Voraussetzungen für Projektarbeit bietet, da die Schülerinnen und Schüler in der Regel nur eins, zwei Wochen am Stück den Unterricht besuchen und ansonsten in dem Betrieb ausgebildet werden.  

 

Nähere Informationen zu den Projekten unter  http://www.naob-koeln.de/Projektedateien/SchuleohneRassismus/sor1.htm

 

Edith-Stein-Schule in Friedrichsthal

Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm. Rektor Hillen mit der Projektgruppe. Foto: M. Yilmaz

Die Edith-Stein-Schule ( www.edith-stein-schule.net) in Friedrichsthal im Saarland ist seit 2002 eine SOR-SMC. Die Schule arbeitet intensiv an anspruchvollen Projekten.

 

Abgeschlossen ist mittlerweile die Ausstellung zur Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm in Saarbrücken, auf dem 2005 das bundesweite SchülerInntreffen von "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" stattgefunden hat. Die Ergebnisse der Projektarbeit der Edith-Stein-Schule könnt Ihr euch unter  www.neue-bremm-online.de ansehen.

 

Aktuell arbeitet die Schule an einem Projekt zur Namensgeberin der Schule Edith Stein.

 

Werner-Stephan-Oberschule in Berlin

Die Werner-Stephan-Oberschule ( www.wso-berlin.de) ist die erste SOR-SMC-Schule in Berlin. In den letzten Jahren hat sich die Schule ein Schulprofilerarbeitet, das in der Öffentlichkeit breit als beispielhaft diskutiert wird Eine wichtige Rolle spielt dabei "Versprechen an die Schulgemeinschaft", das in jedem Jahr von den KlassensprecherInnen ausgearbeitet wird und für alle SchülerInnen bindend ist.

 

Darin heißt es zum Beispiel unter den Punkten eins bis vier:

 

  1. Ich respektiere meine Mitschüler/innen egal, welche Nationalität sie haben und behandele sie so nett und freundlich, wie ich auch von ihnen behandelt werden möchte.
  2. Ich bringe keine Drogen und Waffen oder rechtsradikale Sachen mit.
  3. Ich werde mein Handy vor Unterrichtsbeginn ausschalten.
  4. Ich beschmiere die Schule nicht und benutze kein fremdes Eigentum ohne vorherige Erlaubnis.

 

Weitere Informationen zum Schulprofil und den SOR-SMC-Aktivitäten auf der  Homepage der Schule.

 


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