Pat*innen

Jede Courage-Schule muss mindestens ein/e Pat*in haben, den die Schüler*innen selbst suchen. Häufig handelt es sich bei den Pat*innen um Personen aus den Bereichen Kunst, Politik, Medien oder Sport. Indem sich die Pat*innen öffentlich für das Anliegen einsetzen, werden die Schüler*innen nicht nur am Tag der Titelübergabe, sondern dauerhaft in ihrem Engagement unterstützt.

Auf dieser Seite findet ihr Gruppen und Personen, die einer Pat*innenschaft zumindest einer Courage-Schule übernommen haben und mit einem Statement deutlich machen, wieso sie sich engagieren.

Die Pat*innen leisten mit ihrem Einsatz einen wichtigen Beitrag, Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage als parteiunabhängiges und nachhaltig erfolgreiches Netzwerk der Menschenrechtsarbeit in ganz Deutschland zu verankern.

Alle Pat*innen sind in der Funktion aufgeführt, die sie zum Zeitpunkt der Übernahme ihrer Patenschaft inne hatten. Eine Ausnahme von diesem Prinzip machen wir nur bei Bundeskanzler*innen und Bundesminister*innen.  


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PatIn: Thomas Ebeling

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus,
weil ich es toll finde, wenn sich unsere Schülerinnen und Schüler im Rahmen dieses Projekts gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden. Der Wert eines Menschen bestimmt sich nicht danach, welcher Hautfarbe oder Nationalität er angehört. Deshalb dürfen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Hass keinen Platz in unserer Gesellschaft haben.

Das friedliche Miteinander muss auf allen gesellschaftlichen Ebenen, beginnend in der Familie, gefördert und gelebt werden. Wozu eine Gesellschaft führen kann, in der so elementare Werte wie Menschenwürde und Menschenrechte mit den Füßen getreten werden, erleben wir am Leid vieler Flüchtlinge, die sich bei uns eine bessere Zukunft erhoffen.

Wir dürfen in Deutschland seit 70 Jahren in Frieden und Freiheit leben. Arbeiten wir gemeinsam daran, dass uns dieses Geschenk erhalten bleibt. Die Aktion Schule ohne Rassismus ist ein wichtiger Baustein dazu.

Ebeling, Thomas; Landrat im Landkreis Schwandorf (CSU)

seit dem 15.05.2015 Pate der Konrad-Max-Kunz-Realschule, Schwandorf, Bayern
PatIn: Max Eberl

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus,
weil ich Respekt vor allen Menschen habe und weil niemand wegen seiner Herkunft, Religion oder Hautfarbe diskriminiert werden darf. 

Eberl, Max; Sportdirektor Borussia VfL 1900 Mönchengladbach GmbH,

seit dem 05.04.2008 Pate das Gymnasiums Rheindahlen und seit dem 30.01.2013 Pate des Berufskollegs Volksgartenstraße, NRW
PatIn: Michael Ebling

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage,
weil niemand als Rassist geboren wird. Hass in all seinen Facetten wird beigebracht. Als humanistische und tolerante Gesellschaft sind wir verpflichtet, von Anfang an allen Vorurteilen entgegen zu treten – zuhause, in der Kindertagesstätte, in der Schule, in Ausbildung und Beruf und in allen anderen Lebensbereichen. Dazu gehören nicht nur die richtigen Überzeugungen, sondern oft genug auch der Mut, sich freimütig zu diesen zu bekennen.

Ebling, Michael; Oberbürgermeister der Stadt Mainz

seit dem 26.05.2014 Pate des Rabanus-Maurus-Gymnasium, Rheinland-Pfalz
PatIn: EC Kassel Huskies

Wir unterstützen Schule ohne Rassismus,
weil wir der Meinung sind, dass Rassismus nirgendwo auf der Welt einen Platz haben darf, weder in der Schule noch im Sport. Wir freuen uns sehr, dass sich die Integrierte Gesamtschule Kaufungen an dem Projekt SOR-SMC beteiligt und sind stolz darauf, als Paten zur Verfügung stehen zu dürfen.

EC Kassel Huskies,

seit dem 27.09.2011 Paten der Integrierten Gesamtschule Kaufungen, Hessen
PatIn: Sebastian Edathy

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus,
weil Rechtsextremismus eine Realität ist, die Demokraten nie als Normalität betrachten dürfen!

Edathy, Sebastian; Sozialwissenschaftler, MdB (SPD),

ist im Zeitraum von Januar 2012 bis Juni 2014 Pate folgender Schulen gewesen: Realschule Schloss-Schule-Stolzenau, Adolfinum Gymnasium in Bückeburg und der Schule am Schlosspark in Stadthagen, Niedersachsen
PatIn: Isabel Edvardsson

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus,
damit ein Lernen ohne Angst und Diskriminierung möglich ist. Ich bin in Göteborg zur Schule gegangen. In meiner Klasse waren wir Schüler mit vielen Nationalitäten. Dies empfand ich als kulturelle Anregung und Bereicherung in meinem Leben. Als Schwedin habe ich es leicht gehabt, mich in Deutschland zu integrieren und wünsche dies auch allen Menschen in solch einer Situation.

Edvardsson, Isabel; Tänzerin,

seit dem 27.06.2008 Patin der Dr. von Morgenstern-Schule in Braunschweig
PatIn: EHC Eisbären Berlin

Schule ohne Rassismus muss sein,
weil es eine einzigartige und bisher sehr erfolgreiche Aktion ist, die mit ihrer Arbeit gerade erst so richtig ins Rollen kommt und eine größere Teilnehmerzahl und konsequente Umsetzung des Projekts wirklich etwas erreichen kann. 

EHC Eisbären Berlin; Deutscher Eishockeymeister,

seit dem 18.02.2006 Paten der Philipp-Reis-Oberschule, Berlin-Lichtenberg,
PatIn: EHC Wolfsburg Grizzly Adams GmbH

Schule ohne Rassismus muss sein,
weil nur im Team Höchstleistungen erzielt werden können und diese in der Schule genauso wichtig sind wie im Sport. Rassismus muss auch auf dem Schulhof ein Platzverbot erhalten. 

EHC Wolfsburg Grizzly Adams GmbH; Eishockeyverein,

seit dem 20.04.2010 Pate des Theodor-Heuss-Gymnasium, Wolfsburg, Niedersachsen
PatIn: Catrin Eich

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus,
weil es mir ein besonderes Anliegen ist, junge Menschen über Menschenrechtsverletzungen in der deutschen Geschichte aufzuklären und den Blick für heutige zu schärfen. 

Eich, Catrin; Leiterin Projektwerkstatt Lindenstraße 54, Gedenkstätte für Opfer politischer Gewalt,

seit dem 25.01.2008 Patin der Waldorfschule Potsdam e.V., Brandenburg
PatIn: Detlef Eichinger

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus,
weil ich es gut finde, wenn Jugendliche Verantwortung übernehmen. 

Eichinger, Detlef; Bürgermeister von Rotenburg (parteilos),

seit dem 06.03.2008 Pate der Realschule Rotenburg, Niedersachsen
PatIn: Eintracht Braunschweig

Schule ohne Rassismus muss sein,
weil Diskriminierung und Ausgrenzung in Schule, Sport und Gesellschaft keinen Platz haben dürfen! Wir unterstützen und begrüßen daher das Vorhaben der Hoffmann-von-Fallersleben-Schule, eine „Schule ohne Rassismus“ sein zu wollen und hoffen, dass Schüler und Lehrer als Team ihr gemeinsames Ziel erreichen werden. 

Eintracht Braunschweig; Hockey-Damenmannschaft,

seit dem 02.02.2011 Patinnen der Hoffmann-von-Fallersleben-Schule, Braunschweig, Niedersachsen
PatIn: Davis Eisape

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage,
da wir in den Schulen heute die Menschen von Morgen formen und vorbereiten. In der Schule packen Kinder und Jugendliche ihren Rucksack für die Reise durchs Leben. Hier gehören nicht nur Sozialverhalten, Wissen und gute Noten rein, sondern auch keine Angst oder Skepsis vor anderslebenden, -denkenden, -glaubenden, - sprechenden und –aussehenden Menschen zu haben. Wir leben in einer globalen Welt mit globalen Herausforderungen und notwendigen globalen Lösungen. Damit unsere Kinder morgen verantwortungsvoll, ganzheitlich und grenzenübergreifend denken und fühlen, steh ich hier heute für SOR-SMC.

Eisape, Davis; Musiker

seit dem 14.10.2013 Pate der Adolph-Diesterweg-Oberschule, Brandenburg
Pat*in: Prof. Dr. Roland Eisele

Schule ohne Rassismus muss sein,
weil bereits den Schüler*innen aufgezeigt werden muss, dass es im biologischen Sinne keine Rassen beim Menschen gibt, sondern dass Rassismus immer dazu dient, Macht über Menschen auszuüben, sie zu diskriminieren, zu unterdrücken und ihrer Würde zu berauben.


Eisele, Prof. Dr. Roland; Arzt;

seit dem 29.07.2015 Pate der Walther-Hensel-Schule, Göppingen, Baden-Württemberg.
Pat*in: Mal Élevé

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es sehr wichtig ist, in Zeiten, wo Rassismus weltweit zunimmt, ein klares Zeichen zu setzen und den Mund aufzumachen. Es ist erschreckend, was in Deutschland die letzten Jahre passiert. Einen so offenen Rassismus hatten wir zuletzt Anfang der 1990er Jahre. Rassismus hat viele Gesichter und findet sich in allen Bereichen unserer Gesellschaft wieder. Die jüngeren Menschen sind die Zukunft und die Hoffnung. Mit ihnen können wir es schaffen, ein Miteinander statt ein Gegeneinander aufzubauen!

Élevé, Mal; Sänger der Band Irie Révoltés;

seit dem 09.12.2016 Patin der Heinrich-Zille-Grundschule, Berlin.
Pat*in: Martin Ellrodt

Foto: Angela Rohr

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil die Kinder von heute eines Tages darüber entscheiden werden, ob wir als Gesellschaft friedlich leben können. Dies wird nur ohne Rassismus möglich sein.

Ellrodt, Martin; Geschichtenerzähler;

seit dem 17.07.2015 Pate der Grundschule Fürth Rosenstraße , Fürth, Bayern.
PatIn: Christian "Flake" Lorenz

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus,
weil JEDER Mensch mit Respekt und Würde behandelt werden soll. Herkunft und Hautfarbe spielt dabei keine Rolle. Dies im Kopf und Herzen jedes Einzelnen gilt es zu verwurzeln.

Elsner, Sabrina; Model,

seit dem 12.11.2013 Patin der Gymnasium am Tannenberg, Grevesmühlen, Mecklenburg-Vorpommern
Pat*in: Florian Emmer

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Jugendliche bereits in ihrer Entwicklung erleben sollen, dass bunte Vielfalt das Leben bereichert und Abgrenzung isoliert.

Emmer, Florian; Vorsitzender des Stadtjugendrings Passau,

seit dem 17.7.2017 Pate der Mittelschule St. Nikola, Passau, Bayern.
Pat*in: Daniel Engelbrecht

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Rassismus und Ausgrenzung keinen Platz in unserer Gesellschaft haben sollten.

Engelbrecht, Daniel; Stuttgarter Kickers;

seit dem 17.07.2015 Pate der Wilhelms-Gymnasium,Stuttgart, Baden-Würrtemberg.
PatIn: Kathrin Erdmann

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus,
weil es wichtig ist, offensiv Flagge gegen jede Form der Diskriminierung zu zeigen.

Erdmann, Kathrin; Journalistin,

seit dem 26.04.2012 Patin des Helene-Lange-Gymnasiums, Hamburg
PatIn: Erich NETZSCH GmbH & Co. Holding KG

Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir davon überzeugt sind, dass die Toleranz und der Respekt vor allen Menschen – ungeachtet aller  kulturellen oder körperlichen Unterschiede – nur durch Bildung und Erziehung nachhaltig erreicht werden können und wir uns damit  gegen jegliche Art der Diskriminierung, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit aussprechen möchten. Die drei Grundaspekte  Vielfalt, Chancengleichheit sowie Inklusion, die mit dem Engagement für SoR-SmC einhergehen, spiegeln ebenfalls die Werte unseres global-agierenden Unternehmens wieder. Denn nur durch die Zusammenarbeit von Menschen mit unterschiedlichem, individuellem Lebenskontext, kann die Vielfalt und der Austausch von Ideen gefördert werden und bietet somit Potenziale der Weiterentwicklung.

Umso mehr dürfen wir uns über die Übernahme einer Patenschaft freuen, um – beginnend in Schulen – ein deutliches Zeichen gegen Intoleranz und Menschenfeindlichkeit zu setzen.

Erich NETZSCH GmbH & Co. Holding KG vertreten durch Johanna Lamberts; Personalreferentin,

seit dem 15.05.2015 Pate der Mittelschule Waldsassen und seit dem 18.06.2015 Pate der Papst Benedikt Schule Straubing, Straubing, Bayern,

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus,
weil Demokratie von wachen und engagierten Menschen abhängt. 

Ernsting, Ludger; Pfarrer,

seit dem 05.07.2002 Pate der Gesamtschule Wulfen, Dorsten, NRW
PatIn: Dr. med. Reinhard Erös

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus,
weil Rassismus, eine giftige Gemengelage aus Dummheit, Menschenverachtung und Brutalität, nicht angeboren ist, sondern durch gerissene Rattenfänger leider auch an manchen deutschen Schultoren verbreitet wird. Als Arzt und Vater, der mit seiner siebenköpfigen Familie viele Jahrzehnte im Ausland gelebt und gearbeitet hat, weiß ich um die langfristige Gefährlichkeit dieses Giftes. Prävention ist auch hier besser und billiger als eine - oft zu späte - Therapie. 

Erös Dr. med., Reinhard; Initiator von "Kinderhilfe Afghanistan",

seit dem 24.04.2010 Pate der Gustav-von-Schlör-Schule, Weiden, Bayern-Nord
PatIn: Ismail Ertug

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus,
weil ich eine tolerante Gesellschaft will. Jeder Schüler und jede Schülerin erlebt, dass einer von mehreren fertig gemacht wird. Jeder kennt den inneren Schweinehund, dass man sich denkt: “Ist doch bloß Spaß.” “Der verdient’s eigentlich irgendwie.” “Und außerdem will ich nicht auch fertig gemacht werden.” Keiner will zu den Schwachen gehören. Jeder will stark sein. Dieser Schweinehund ist natürlich, aber er muss an die Kette gelegt werden. Darauf zielt für mich diese Initiative ab. Weil Mut nicht von allein kommt, sondern aufgebaut werden muss. Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer müssen ihren eigenen Mut aufbauen, wenn ihre Schule wirklich eine Schule ohne Rassismus bleiben soll. Da reicht eine Plakette allein nicht, aber sie kann erinnern, jeden Tag aufs Neue, und Mut machen. 

Ertug, Ismail; MdEP (SPD),

seit dem 15.07.2011 Pate der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule Amberg, Bayern
PatIn: Theater Eukitea Diedorf

Wir unterstützen Schule ohne Rassismus,
weil wir es wichtig finden, dass die SchülerInnen und LehrerInnen sich für ein harmonisches „Gemeinsam“ in ihrer Schule einsetzen und somit unsere wunderbare Unterschiedlichkeit feiern.

Eukitea Theater Diedorf,

seit dem 29.11.2011 Paten der Mittelschule Großaitingen und der Dr.-Jaufmann-Mittelschule Bobingen, Bayern
PatIn: Eule Müller, Musikgruppe;

Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, 
weil der Kampf gegen Faschismus und Rassismus eben auch in der Schule beginnt. Es ist wichtig Kindern ein Bewusstsein dafür zu verschaffen, damit sie nicht unvorbereitet sind, wenn z.B. sogenannte „Schulhof CDs“ von Nazis verteilt werden.

Eule Müller, Musikgruppe;

seit dem 13.11.2015 Paten der Staatliche Regelschule "Wilhelm Hey" Ichtershausen, Amt Wachsenburg, Thüringen.