Pat*innen

Jede Courage-Schule muss mindestens ein/e Pat*in haben, den die Schüler*innen selbst suchen. Häufig handelt es sich bei den Pat*innen um Personen aus den Bereichen Kunst, Politik, Medien oder Sport. Indem sich die Pat*innen öffentlich für das Anliegen einsetzen, werden die Schüler*innen nicht nur am Tag der Titelübergabe, sondern dauerhaft in ihrem Engagement unterstützt.

Auf dieser Seite findet ihr Gruppen und Personen, die einer Pat*innenschaft zumindest einer Courage-Schule übernommen haben und mit einem Statement deutlich machen, wieso sie sich engagieren.

Die Pat*innen leisten mit ihrem Einsatz einen wichtigen Beitrag, Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage als parteiunabhängiges und nachhaltig erfolgreiches Netzwerk der Menschenrechtsarbeit in ganz Deutschland zu verankern.

Alle Pat*innen sind in der Funktion aufgeführt, die sie zum Zeitpunkt der Übernahme ihrer Patenschaft inne hatten. Eine Ausnahme von diesem Prinzip machen wir nur bei Bundeskanzler*innen und Bundesminister*innen.  


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PatIn: Annabelle Gräfin v. Oeynhausen-Sierstorpff

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus,
weil jeder von uns vielleicht Opfer von Rassismus werden könnte und wir auf aus dem Zusammenleben mit allen Menschen viel lernen und gewinnen können.

Oeynhausen-Sierstorpff, Annabelle Gräfin v.; Gräflicher Park Hotel & Spa Bad Driburg,

seit dem 10.02.2010 Patin der Hauptschule Niederntudorf / Wewelsburg, NRW
PatIn: Heinz Öhmann

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus,
weil wir die Ewiggestrigen mit ihren Parolen als solche hinstellen müssen, was sie sind: menschenverachtend. Unsere Kinder sollen allen Menschen dieser Welt offen und vorurteilsfrei begegnen. So wie es unser Grundgesetz für jeden festschreibt. Vorurteile engen ein. Vorurteile sind dumm. Vorurteile passen nicht in ein demokratisches und weltoffenes Land, das für jeden gleiche Chancen bereit hält und mit allen Nationen Handel treibt.

Öhmann, Heinz; (CDU) Bürgermeister der Kreisstadt Coesfeld,

seit dem 21.03.2001 Pate des Gymnasium Nepomucenum Coesfeld, NRW
PatIn: OHRANGE

Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir es vor Allem in unserer heutigen Zeit als unglaublich wichtig empfinden, dass wir als junge Generation nicht nur alles mitansehen und ertragen sondern etwas verändern, unsere Meinungen äußern und uns für unsere gemeinsame Zukunft einsetzen. Wir dürfen nicht vergessen aufeinander zu schauen und zusammenzuhalten. Egal ob schwarz oder weiß, dick oder dünn, Ober- oder Unterschicht: es sollte doch selbstverständlich sein, dass wir uns gegenseitig akzeptieren & gut miteinander auskommen.

Lasst uns mit dem Herzen hören auch danach handeln!

Ohrange, Musikband;

seit dem 30.07.2015 Paten des Johannes-Nepomuk-Gymnasiums der Benediktiner, Rohr, Bayern.
PatIn: Ohrbooten

Wir unterstützen Schule ohne Rassismus,
weil es nicht nur dumm, sondern auch gefährlich ist, Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder ihres Aussehens zu verurteilen. Wir brauchen interkulturellen Austausch, damit wir uns weiterentwickeln können. Wir brauchen Chancengleichheit, damit wir weltweite Netzwerke bilden können. Wir brauchen Mut zur Courage, damit wir in einer fairen Welt leben können.

Ohrbooten; Musiker,

seit 14.07.2008 Pate der Archenhold-Oberschule in Berlin
PatIn: Ohrenfeindt

Schule ohne Rassismus muss sein,
weil die Beurteilung von Menschen nach Ihrer Haut-, Haar- oder sonstiger Farbe so bekloppt ist, dass es kracht! Und das kann man nicht früh genug vermitteln - also sollten wir spätestens in den Schulen damit anfangen.

Ohrenfeindt; Musiker, Band,

seit dem 29.06.2007 Paten der Haupt- und Realschule Gnarrenburg, Niedersachsen
PatIn: Jan-Hendrik Olbertz

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus,
weil Lehrer und Schüler auf diese Weise nach außen vermitteln, dass sie sich nicht abwenden, dass sie nicht weghören, wegschauen und schweigen, wenn andere auf Grund ihrer Hautfarbe, ihres Glaubens oder ihrer Herkunft Opfer von Gewalt werden.

Olbertz, Jan-Hendrik; Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt a.D., seit 2010 Präsident der Humboldt-Universität Berlin,

seit dem 22.02.2008 Pate des Geschwister-Scholl-Gymnasium Magdeburg, Sachsen-Anhalt
PatIn: Bilkay Öney

Schule ohne Rassismus muss sein,
weil ein Kampf gegen Rassismus ohne Courage kaum möglich ist.

Öney, Bilkay; Ministerin für Integration des Landes Baden-Württemberg,

seit dem 19.07.2013 Patin des Max-Planck Gymnasiums in Böblingen, Baden-Württemberg

ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil das Herz eines Menschen zählt und nicht seine Hautfarbe.

Overath, Wolfgang; ehemaliger Fußballspieler,

seit dem 9.11.2016 Pate des Städtischen Anno-Gymnasiums, Siegburg, NRW.
PatIn: Wilma Overbeck

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus,
weil Andersartigkeit unsere Gesellschaft bereichert und sie vielfältiger macht.
Jeder Mensch ist etwas Besonderes aber keiner ist etwas Besseres.
Mensch bleibt Mensch egal woher er kommt und egal wie er aussieht.
Es gibt kein „Schlechter“ oder „Besser“ nur Unterschiede.

Overbeck,Wilma; Musikerin

seit dem 10.02.2015 Patin des Gymnasiums Köln-Pesch, Köln, Nordrhein-Westfalen
PatIn: Cem Özdemir

Schule ohne Rassismus muss sein,
weil der Einsatz von Schülerinnen und Schülern gegen Rassismus und für eine demokratische Gesellschaft gewürdigt werden muss. Die gegen Diskriminierung und Rassismus engagierten Jugendlichen von heute können die Vorbilder von morgen sein.

Özdemir, Cem; Bundesvorsitzender Bündnis 90/ DIE GRÜNEN),

seit dem 04.10.1996 Pate des St.-Elisabeth-Gymnasiums, Heiligenstadt, Thüringen, seit dem 1.06.2001 Pate der Berufsschule Gifhorn, Niedersachsen, seit dem 27.07.2010 Pate des Gottlieb-Daimler-Gymnasiums, Stuttgart (Baden-Württemberg), und seit dem 08.11.2013 Pate des Friedrich-Schiller-Gymnasiums, Marbach am Neckar (Baden-Württemberg).
PatIn: Aydan Özoguz

Foto: BRg/Denzel

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil gerade in der Schule alle zusammen lernen und die Vielfalt erkennen, in der sie leben. Die Schülerinnen und Schüler fordern Zusammenhalt, Fairness und gegenseitigen Respekt!

Özoguz, Aydan; Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin als Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration a.D.,

seit dem 10.04.2015 Patin des Erich-Kästner-Schule, Hamburg
PatIn: Nihat Öztürk

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus,
weil eine demokratische Gesellschaft, in der die Würde aller Menschen respektiert wird, auf humanistische Bildung in der Schule nicht verzichten kann und darf.

Öztürk, Nihat; Geschäftsführer IG Metall,

seit dem 21.03.2014 Pate des Heinrich-Hertz-Berufskollegs,Düsseldorf, NRW
PatIn: Rafet Öztürk

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil insbesondere unsere Geschichte uns lehrt, dass wir niemals die Augen verschließen dürfen vor Unrecht, Unterdrückung und Rassismus. Damit Schülerinnen und Schüler lernen versteckten Rassismus unter dem Mantel des Populismus als solchen zu erkennen und für die Freiheit eines Jeden einzustehen.

Öztürk, Rafet; Referent für Interreligiöse und Interkulturelle Zusammenarbeit,

seit dem 27.01.2016 Pate der Max-Ernst-Gesamtschule, Köln-Bocklemünd, NRW.