Festakt zu "Zehn Jahre SOR-SMC"

Das Moderatorenteam im Staatstheater Saarbrücken, v.l.n.r.: Burkhard Jellonnek, Sanem Kleff und Eberhard Seidel

Das Moderatorenteam im Staatstheater Saarbrücken, v.l.n.r.: Burkhard Jellonnek, Sanem Kleff und Eberhard Seidel

Daara J aus Senegal

Daara J aus Senegal

Minister a.D. Dr. Heiner Geißler

Minister a.D. Dr. Heiner Geißler

Schüler des Illtal Gymnasiums.

Schüler des Illtal Gymnasiums.

Fotos: Metin Yilmaz

Fotos: Metin Yilmaz

Das bundesweite Treffen der "Schulen ohne Rassismus - Schulen mit Courage" in Saarbrücken endete am Sonntag den 5. Juni mit dem Festakt zum zehnjährigen Bestehen von SOR-SMC.

 

Der Festakt fand im Staatstheater Saarbrücken unter der Schirmherrschaft der Jugendministerin Renate Schmitt statt. Teilgenommen haben neben 500 Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland zahlreiche Patinnen und Paten, Prominente und Unterstützer. Die Festrede hielt Dr. Heiner Geißler, Vorstandsmitglied von Aktion Courage e.V.

 

Daara J. aus Senegal und die Frank Nimsgern Group haben den großen Saal des Saarländischen Staatstheaters so richtig in Stimmung gebracht. Kathy Kelly von der Kelly Family wollte auch noch dabei sein, bekam jedoch in der Nacht zuvor einen Kreislaufkollaps.

 

Der Festredner Dr. Heiner Geißler, Vorstandsmitglied von Aktion Courage e.V., Jürgen Schreier, Kultusminister des Saarlandes und Charlotte Britz, Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Saarbrücken haben die Arbeit von SOR-SMC gewürdigt und das Engagement der Schüler gegen Rassismus und Gewalt als beispielhaft herausgestellt.

 

"Ohne Mut geht gar nichts!" lautete die Kernbotschaft von Heiner Geißler. Ihm nach entstand Rassismus als Kampfbegriff der Nazis, existiert aber immer noch auf der ganzen Welt unter verschiedenen Formen. Ob in Südafrika, in Nordirland oder vor unserer Haustür - dagegen muss gekämpft werden. Außerdem solle man sich mal Gedanken machen, über Aussagen wie: "Wegen den Asylbewerbern bekommen wir Deutsche weniger Lohn!" - Denn für diese wird in einem ganzen Jahr genau soviel ausgegeben, wie in vier Minuten, um eine Rakete in die Luft zu schießen...

 

Arbeitslosigkeit sei nicht die Folge von der Erweiterung der Europäischen Union, sondern die Folge von Dummheit in der Politik.

 

Die Schirmherrin Renate Schmidt,  Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellte in ihrem Grußwort fest: "Es ist elementar, dass sich junge Menschen so früh wie möglich mit den Themen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung auseinandersetzen, denn die Jugendlichen, die heute noch die Schulbank drücken, stehen morgen in der Verantwortung für unser Land." 

 

Die Rede der Ministerin könnt Ihr als PDF-Datei herunterladen.


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