LANDESKOORDINATIONEN SOR-SMC
In den ersten Jahren des Projektes wurden alle SOR-SMC-Schulen in Deutschland durch die Bundeskoordination betreut. Je mehr Schulen sich dem Netzwerk anschließen, desto umfangreicher wird die Nachfrage und kann deshalb nicht zur Zufriedenheit der Schulen von einem zentralen Büro aus organisiert werden. Deshalb werden in allen Bundesländern Landeskoordinationen aufgebaut. Derzeit können die Schulen bereits in zwölf Bundesländern auf die Unterstützung ihrer eigenen Landeskoordination zurückgreifen. Weitere Landeskoordinationen werden im Laufe des kommenden Jahres eingerichtet.

Treffen der Landeskoordinatorinnen und Landeskoordinatoren in Weimar, September 2009. Foto: Samira Mahmud

Vorbereitungstreffen in der Jugendbildungsstätte Unterfranken in Würzburg. Hier fand vom 12. bis 14. Juni 2009 das Bundestreffen 2009 statt. V.l.n.r.: Eberhard Seidel (Geschäftsführer), Sanem Kleff (Projekleterin), Stefan Lutz-Simon (Landeskoordinator Bayern-Nord) Foto: Jugendbildungsstätte Unterfranken
Neben der Betreuung der einzelnen Schulen organisieren die Landeskoordinationen Treffen von Schülerinnen und Schülern in ihrem Bundesland. Dies erleichtert eine enge Kooperation unter den Schulen. Oft genug entstehen bei solchen Treffen die spannendsten Vorschläge für weitere Projekte. Auch die Teilnahme an bundes- oder europaweiten Treffen wird in der Regel über die Landeskoordinationen organisiert. Alle Landeskoordinationen sind an staatliche und nichtstaatliche Einrichtungen gebunden, die eine hohe Kompetenz im Bereich Antirassismus-Arbeit haben. Dazu gehören Landeszentralen für politische Bildung, aber auch zwei Regionale Arbeitsstellen für Ausländerfragen, Jugendarbeit und Schule, die Aktion Kinder- und Jugendschutz, das MOBIT in Thüringen, das Pädagogische Institut - Politische Bildung oder auch das ARIC Antirassistisches - Interkulturelles Informationszentrum.
Mehr Informationen findet Ihr unter den jeweiligen Bundesländern.

