inFranken.de: Nein zum Rassismus, Ja zur Courage
Die Schüler des Gymnasiums Ernestinum organisierten ein facettenreiches Programm zum Thema "Rassismus und Diskriminierung". Das Ergebnis der intensiven Vorbereitungen: 28 Workshops und Exkursionen.
Der diesjährige Projekttag des Gymnasiums Ernestinums stand ganz unter dem Motto "Das Ernes bekennt Farbe". Der Tag war Teil der Initiative "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage", der das Ernestinum seit letztem Jahr angehört.
Erstmals haben die Ernestiner in diesem Jahr ihren Projekttag komplett selbst organisiert. Seit Monaten war die Schülermitverantwortung (SMV) damit beschäftigt, Referenten für die insgesamt 28 Workshops und Exkursionen anzuwerben. Unterstützt wurden die Schüler dabei von den beiden Verbindungslehrerinnen Angelika Püschel und Marita Pollex-Claus, die als Vermittler zwischen Schülern und Direktorat fungierten. Das Ergebnis der langen und intensiven Vorbereitung konnte sich sehen lassen: Die inhaltliche Bandbreite der Veranstaltung war enorm. Sie reichte von "Diskriminierung im Alter" über "politische Verfolgung in der DDR" bis hin zu einem "internationalen Koch-Workshop". Jeder Schüler konnte an zwei Workshops teilnehmen, um unterschiedliche Aspekte der Diskriminierung kennenzulernen, wie Schülersprecher Till Kellerhoff erklärte.
Da die Workshops auf die verschiedenen Altersstufen und Interessen der Teilnehmer abgestimmt waren, fand der Projekttag bei den rund 850 Ernestinern überwiegend positive Resonanz. Die Pause konnten die Schüler nutzen, um die auf dem Schulhof aufgebaute "Info-Meile" zu besichtigen.
Auch die Schulleitung zeigte sich beeindruckt. Der stellvertretende Schulleiter Martin Ungelenk bemerkte: "Sowohl der Ablauf als auch die Inhalte der Workshops sind sehr gelungen." Der SMV sei es gelungen, einen Thementag auf die Beine zu stellen, der nicht nur das "schmale Band Rechtsextremismus, sondern den großen Bereich Diskriminierung" umfasse. Ungelenk: "Ich bin stolz auf unsere Schüler."
Quelle:
inFranken.de

