
Am Sonntag, den 27. April 2008 gab es eine neue Live-Sendung von Radio Q-rage, der Stimme von SOR-SMC. Diesmal haben sich Jugendliche aus Berlin und Brandenburg in Berlin-Kreuzberg umgesehen und sind der Frage nachgegangen:
Was ist dran, an den Schreckensmeldungen über diesen berühmten und berüchtigten Bezirk? "Der Wrangelkiez zwischen Himmel und Hölle?!" lautet der Titel der Sendung. Jugendliche und Experten kommen zu Wort.
Beiträge als MP3-Dateien und mehr Fotos auf der Q-Rage Seite.
Neugierig auf die Entstehungsgeschichte?
Hier ist Making of Q-Rage Radio 2008, eine Reportage mit vielen Fotos
Wer hat die besten Rhymes?
Am Sonntag, den 09. Dezember 2007 fand der zweite Contest "Rap for Q-Rage 2007 statt. Berliner Rapper treten gegeneinander an, um herauszufinden, wer in diesem Jahr die besten Rhymes hat. Sie haben beweisen, dass Rap keine Diskriminierungen nötig hat. Es gibt viele gute Rapper, deren Texte nicht auf menschenverachtende Klischees bauen.
Hier geht es zu einem
Videoclip Rap for Q-Rage auf fluter.de
Diskussion statt Verbot
Texte mit rassistischem, gewaltverherrlichenden, frauenfeindlichen und homophoben Inhalte garantieren heute im deutschsprachigen Rap kommerziellen Erfolg. Soll diese Musik verboten werden? Wir rufen SchülerInnen und LehrerInnen dazu auf, sich offensiv in die Diskussionen einzumischen und sich mit den Texten und den dahinter stehenden Haltungen auseinanderzusetzen.
Unsere Presseerklärung vom 13. August 2007 im Wortlaut.

Auf Einladung der "Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa" (OSZE) nahm Schule ohne Rassismus vom 7. bis 8. Juni 2007 in Bukarest an der "OSCE Conference on Combating Diskrimination an Promoting Mutual Respect and Understanding - Follow-up to the Cordoba Conference on Anti-Semitism and Other Forms of Intolarence" teil.
Geschäftsführer Eberhard Seidel stellte als Eröffnungsredner der Plenarsitzung 5, "Erziehung zu gegenseitiger Achtung und Verständnis füreinander, Holocaust-Gedenken sowie interkutureller und interreligiöser Dialog", SOR-SMC als beispielhaftes europäisches Projekt im Bereich der Menschenrechtserziehung vor.
Hier der Beitrag als PDF-Datei zum Nachlesen.
Vom 15.bis 17. Juni fand das diesjährige "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" Treffen in Goslar statt. 85 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von 19 Schulen waren aus ganz Deutschland nach Niedersachsen gereist.
Wenn andere schon lange pausierten, saß eine kleine Gruppe von Schülerinnen noch vor den Kisten. Die Fingerkuppen glühten, der Drucker dampfte, um Euch einen Einblick zu geben, was sich an diesem Wochenende in Goslar tat.
Sie schrieben, korrigierten und diskutierten über Verfasstes. Sie hatten wenig Zeit, viel Spaß und die Möglichkeit, alle Workshops anzusehen. Dabei vermischten sich Dialekte und Ansichten zu einheitlichen (mehrheitlich) hochdeutschen Artikeln, die euch einen kleinen Einblick in die Arbeit der TeilnehmerInnen gewähren.
Viel Spaß beim Stöbern und Lesen der Dokumentation des Bundestreffens und der Fotogalerien wünscht Euch das Doku-Team!

"Kampagne für Vielfalt"
Die Kampagne für Vielfalt startete am 10. Mai 2007 unter der Schirmherrschaft des Berliner Integrationsbeauftragten Günter Piening und setzt auf Jugendinitiativen gegen Diskriminierung, Multiplikatorenfortbildungen zum Antisemitismus und die Förderung von Bildungsprojekten der Roma und Sinti.
Der Rahmen der gemeinsam von den RAA Berlin und Essen mit der Amadeu Antonio Stiftung und dem Netzwerk "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" im Sommer 2007 durchgeführten Kampagne sind Sensibilisierungsmaßnahmen des Aktionsprogramms der Europäischen Gemeinschaft zur Bekämpfung von Diskriminierungen. Sie beinhaltet bundesweite Fortbildungsreihen, lokale Aktionen und weitere Veranstaltungen und endet mit einem Aktionstag für Vielfalt in der Werkstatt der Kulturen in Berlin-Neukölln am 1. November 2007.
Brandenburger und Berliner SchülerInnen aus SOR-SMC-Schulen haben das Radio von SOR-SMC entwickelt. Unterstützt werden sie von der Medienanstalt berlin_brandenburg, der Globalen Medienwerkstatt und den Sendern Kiss FM und Radio MultiKulti.
Am Sonntag, den 18. Februar 2007 um 16 Uhr war es soweit: die erste Livesendung von "Radio Q-Rage" wurde auf dem Offenen Kanal Berlin (OKB) gesendet.
Hier geht es zu den Beiträgen der einstündigen Magazinsendung.
Wie wäre es, wenn sich nicht nur Eure Schule, sondern Eure ganze Stadt verpflichten würde, sich engagiert gegen jede Form von Diskriminierung einzusetzen. Ist das nur ein Traum?
In Chemnitz und in Bremen haben Schülerinnen und Schüler aus SOR-SMC-Schulen sich auf den Weg gemacht, das Unmögliche wahr zu machen.
Mehr Informationen zu diesem spannenden Projekt findet Ihr unter dem Menüpunkt Unsere Stadt ohne Rassismus.
Über Schule und Islam wird viel geredet und geschrieben - in Talk-Shows und Zeitungen. Selten kommen Schüler selbst zu Wort. Doch welche Rolle spielt der Islam in den Lebenswelten Jugendlicher?
Sanem Kleff und Eberhard Seidel von Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage konzipierten eine bundesweite Open Space-Reihe, um zu erfahren, was die Jugendlichen zu dem Thema zu sagen haben. Von 2003 bis 2005 nahmen daran mehr als 1.000 SchülerInnen überwiegend aus SOR-SMC-Schulen teil. Die Open Spaces fanden in Berlin, Hannover, Dortmund, Neunkirchen, Köln und Bremerhaven statt.
Kooperationspartner bei diesem Projekt waren: Die Bundeszentrale für politische Bildung, Bündnis für Demokratie und Toleranz, die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, die Stadt Hannover.
Ausführlicher Bericht.
Am 2.12. startete in der Alten Feuerwache in Kreuzberg der erste Rap-Contest von SOR-SMC.
Gemeinsam mit der Streetdance-Connection und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin fand ein Newcomer Contest sowohl im Rap als auch im Streetdance statt. Über 200 begeisterte Zuschauerinnen und Zuschauer bejubelten die RaperInnen und die TänzerInnen.
Mehr Informationen und Fotogalerien unter Rap-Contest 2006
Unter dem Motto "Jugendliche aktiv gegen Rassismus" haben vor allem SchülerInnen aus den 14 Berliner SOR-SMC-Schulen am 16. November den 3. Berliner Integrationstag inhaltlich gestaltet.
Der Veranstalter des Aktionstages, der "Berliner Landesbeirat für Integrations- und Migrationsfragen", würdigte damit die herausgehobene Stellung, die "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" in der Menschenrechtsarbeit der Stadt einnimmt.
Die SchülerInnen präsentierten ihre Arbeit und stellten ihre Strategien gegen Rassismus und alle Formen von Diskriminierung vor.
Eindrücke vom Berliner Integrationstag in einer Fotogalerie
Jetzt in
BRIGITTE: das EXTRA-Heft "Komm, wir verbessern die Welt". Die besten Ideen und Aktionen für 2007.
Zum Beispiel "Bewegung gegen Rechts": Leserinnen können mit Regina Halmich boxen lernen, mit Steffi Jones kicken, mit Anni Friesinger durchs Salzburger Land bladen. Der Erlös der Aktionen geht an "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage".
Ab 19. Dezember am Kiosk.
Mehr Informationen unter:
www.brigitte.de/weltverbessern
Dieses Plakat hängt in Berlin in zahlreichen U-Banhstationen und an vielen Bushaltestellen. Es ist eine Aktion von Maneo e.V. und wird von SOR-SMC unterstützt.
Maneo ist Kooperationspartner von SOR-SMC und das schwule Anti-Gewalt-Projekt in Berlin.
Mehr Informationen findet Ihr unter
www.maneo.de.
Das bundesweite Treffen der 303 SOR-SMC-Schulen fand in diesem Jahr vom 29. September bis zum 1. Oktober in Bremen statt.
Das Motto des Treffens lautete: "Jugendliche stärken demokratische Netzwerke".
Auf unseren Seiten konntet ihr das diesjährige Treffen live miterleben. Eine Redaktionsgruppe vor Ort in Bremen hat bis zum 1.10. laufend aktuelle Berichte und Fotos ins Netz gestellt.
Hier geht es zur Live-Dokumentation.
In Hamburg beschäftigte sich eine Fachtagung mit dem "Islam im Klassenzimmer"
Immer neue Schreckensmeldungen beschwören den Kampf der Kulturen. Schulhof und Klassenzimmer sind dabei anscheinend die wichtigsten Kampfplätze. Auf einer Fachtagung der Körberstiftung am 18. und 19. Mai haben 200 Pädagogen und Wissenschaftler nun Beispiele dafür geliefert, dass die Schule genauso gut ein Laboratorium sein kann – für die Verständigung zwischen den Kulturen.
Das Hamburger Treffen war die Tagung zu dem Buch "Islam im Klassenzimmer. Impulse für die Bildungsarbeit", das Sanem Kleff, Projektleiterin von SOR-SMC, kürzlich in der
edition Körber-Stiftung herausgegeben hat.
"Der Islam ist heute selbst in Klassenzimmern präsent, in denen es keinen einzigen Muslim gibt. Die migrations-politische Debatte ist völlig auf dieses Thema verengt worden. Heute werden viele Probleme mit dem Etikett Islam versehen, die völlig andere Ursachen haben", so Kleff in der Eröffnungsrede.
Ausführliche Berichte zur Tagung könnt Ihr lesen in:
Artikel aus ZDF - heute magazin vom 20.05.2006
Artikel aus Neues Deutschland vom 22.05.2006
Stell Dir vor, an Deiner Schule ist der Unterricht vorbei, viele SchülerInnen verlassen die Schule. Vor der Schule warten, wie jeden Tag, Eltern, Freunde und Freundinnen der MitschülerInnen von Dir. Und dann ist da ein Junge aus Deiner Schule, 16 Jahre alt, der auf einen Jungen zugeht, heftig mit ihm knutscht und dann mit ihm Arm in Arm davon geht. Was glaubst Du, was dann los wäre?
Auf all zu große Toleranz wird dieser Schüler nicht stoßen. In den letzten beiden Jahren nimmt die ablehnende Haltung gegen Schwule und Lesben laut Umfragen wieder zu. Grund genug für SOR-SMC, sich dem Thema intensiv zu widmen. In diesem Jahr wird SOR-SMC in zahlreichen Städten an dem CSD teilnehmen.
Der 19-jährige Berliner Schüler Alex Freier ist vor Ort. Er führt Gespräche mit Schülern und Schülerinnen, informiert über SOR-SMC und verteilt Informationsmaterial. Ihr findet ihn auf folgenden CSD-Umzügen:
01.07. | CSD Rostock |
15.07.–16.07. | Stand auf schwul-lesbischen Straßenfest in Berlin |
22.07. | CSD Berlin |
04.08.-06.08. | CSD Hamburg |
12.08.-13.08. | CSD München |
19.08. | CSD Bielefeld |
25.08.–27.08. | CSD Essen |
Tag der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus
Anlässlich des 27. Januar 2006 veranstaltete „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ am Nollendorfplatz in Berlin gemeinsam mit den Kooperationspartnern ABQueer, der GEW Berlin, dem LSVD (Lesben- und Schwulen Verband - Berlin-Brandenburg) und Maneo - Schwules Überfalltelefon und Opferhilfe c/o Mann-O-Meter e.V. eine Gedenkminute, um an die homosexuellen Opfer der nationalsozialistischen Herrschaft zu erinnern.
Seit 1996 ist der 27. Januar der Gedenktag für alle Opfer des Nationalsozialismus. Das Schicksal der homosexuellen Opfer der nationalsozialistischen Herrschaft wurde jedoch lange Zeit nicht thematisiert und ausgespart. Projektleiterin Sanem Kleff während der Kranzniederlegung: „Wir würden uns freuen, wenn sich hier künftig an jedem 27. Januar Menschen versammeln.“ In ihrer Rede verwies Kleff darauf, dass Homosexuellenfeindlichkeit nicht überwunden, sondern auch heute noch ein großes Problem an deutschen Schulen und in der Gesellschaft sei. Bastian Finke, Mitarbeiter von Maneo, berichtete von gewaltsamen Übergriffen auf Schwule in den letzten Wochen in Berlin-Schöneberg und erinnerte die Anwesenden an die aggressive Homophobie in Polen und an die Hinrichtung junger Homosexueller im Iran auf Grund ihrer sexuellen Orientierung.
Mehr Informationen zur Diskriminierung auf Grund der sexuellen Orientierung findet Ihr auch hier.
Bundesweites Treffen 2005
Das bundesweite Treffen der über 250 anerkannten Schulen der Aktion "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" fand in diesem Jahr vom 3. bis 5. Juni 2005 in Saarbrücken mit außergewöhnlichen Workshops und Konzertevents auf dem Gelände der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm statt. Das Treffen stand unter dem inhaltlichen Motto: "Schulen stärken lokale Netzwerke gegen Diskriminierung!".
Mit dabei war auch der Jugendserver-Saar, der live berichtete. Zum Live-Dokuteam gehörten unter anderen Carina Mertes aus Bonn, Svea Schmalfeld und Hannes Grosch aus Bremen.
Ausführlicher Bericht und Fotogalerien.