Islam und Ich

Jung sein im Land der Vielfalt

 

Von September 2010 bis Dezember 2013 setzt die Bundeskoordination im Rahmen der  "Initiative Demokratie Stärken" des Jugendministeriums (BMFSFJ) das Modellprojekt "Islam und Ich – Jung sein im Land der Vielfalt" um.

 

SchülerInnen und LehrerInnen werden darüber informiert, wie der Islamismus in Deutschland auftritt. Sie setzen sich damit auseinander, mit welchen Argumenten und Handlungen Islamisten wichtige Freiheitsrechte in Frage stellen. Das Besondere: Die Kinder und Jugendlichen wirken bei der Problemanalyse, bei der Entwicklung von Materialien und bei der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit.

 

Mehr Informationen unter Menüpunkt  "Islam und Ich"

Bundestreffen in Würzburg 2009 unter dem Motto "Rechtsextremismus in der Einwanderungsgesellschaft". Foto: Metin Yilmaz
Bundestreffen in Würzburg 2009 unter dem Motto "Rechtsextremismus in der Einwanderungsgesellschaft". Foto: Metin Yilmaz

Vielfalt und Integration

Von Juni 2009 bis Mai 2013 setzt die Bundeskoordination die XENOS-Maßnahme "Informieren und qualifizieren" um.

 

SchülerInnen und LehrerInnen unseres Netzwerks werden über Ideologien der Ungleichwertigkeit  sowie Geschlechterrollen in der Einwanderungsgesellschaft informiert und qualifiziert. Dazu werden Lehrmaterialien zu den Themen "Rechtsextremismus in der Einwanderungsgesellschaft", "Geschlechterrollen in der Einwanderungsgesellschaft" udn "Rassismus in der Einwanderungsgesellschaft" erstellt. Darüber hinaus werden Schülerinnen und Schüler in arbeitsmarktlichen Maßnahmen in den Bereichen Print und Hörfunk qualifiziert.

 

Mehr Informationen zu dem XENOS-Projekt "Informieren und qualifizieren"

Wachbataillon, Foto: Bundeswehrverband
Wachbataillon, Foto: Bundeswehrverband

Schule und Militär

Seit dem 1. Juli 2011 ist die Bundeswehr eine Freiwilligenarmee. Entsprechend wirbt sie verstärkt für den Militärdienst u.a. an Schulen.

Die Bundeskoordination von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ nahm diese Situation zum Anlass, zu einem Werkstattgespräch über Schulen und Militär einzuladen. Rund 20 TeilnehmerInnen, darunter SchülerInnen, LehrerInnen und Kooperationspartner beteiligten sich an der kontroversen Diskussion.

Weitere Informationen über das Werkstattgespräch lesen Sie hier

Foto: DBT / S. E. M. Schmidt

Jugendbegegnung zum Holocaust-Gedenktag

Auch in diesem Jahr fanden 80 Jugendliche aus verschiedenen europäischen Ländern und den USA zusammen, um in der Gedenkstunde des Deutschen Bundestages an die Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern und sich während der Jugendbegegnung mit den Themen Krieg, Besatzung und Völkermord auseinanderzusetzen.

 

Die Veranstaltung, die der deutsche Bundestag organisiert hatte, fand bereits zum 14. Mal anlässlich des Holocaust-Gedenktages statt.

 

Die Q-Rage-Redakteurin Anita Groth (18) nahm als Vertreterin von SOR-SMC am Jugendtreffen teil und berichtet von ihrer Erfahrung.

Gespräch mit Chemnitzer Oberbürgermeister Dr. Peter Seifert. Foto: Metin Yilmaz

Unsere Stadt ohne Rassismus

Wie wäre es, wenn sich nicht nur Eure Schule, sondern Eure ganze Stadt verpflichten würde, sich engagiert gegen jede Form von Diskriminierung einzusetzen. Ist das nur ein Traum?

 

In Chemnitz und in Bremen haben Schülerinnen und Schüler aus SOR-SMC-Schulen sich auf den Weg gemacht, das Unmögliche wahr zu machen.

 

Mehr Informationen zu diesem spannenden Projekt findet Ihr unter dem Menüpunkt Unsere Stadt ohne Rassismus.

Illustration: Peter O. Zierlein

Kampagne gegen Mobbing

Mobbing gehört zum Schulalltag - im Internet, im Klassenzimmer oder auf dem Schulhof. Für die Betroffenen ist das ein Albtraum. Stehen wir ihnen zur Seite.

 

"Spott-Leid. Schluss damit!" Unter diesem Motto startet "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" nun eine Kampagne gegen Mobbing. Macht mit! Das nebenstehende Plakat im DINA2-Format (59 x 42 cm) könnt Ihr in der Bundeskoordination bestellen. Und so geht's: 1,45 Euro in Briefmarken an uns schicken und mitteilen, wie viele Exemplare (maximal 10) Ihr braucht.

 

Ihr könnt das Motiv hier auch  in einer druckfähigen Auflösung herunterladen (JPG-Datei, 900KB)  und es selbst vervielfachen.

Illustration: Peter O. Zierlein

Klimawechsel in der Schule

Vier Tage lang haben SchülerInnen diskutiert, gezeichnet, entworfen und getextet. Gesucht waren gute Slogans für "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage". Und coole Motive. Hier seht Ihr das erste Ergebnis. Weitere werden folgen.

 

Falls Ihr nebenstehendes Motiv für Eure Öffentlichkeitsarbeit verwenden wollt (Schülerzeitung, Postkarten, Flyer), schreibt uns eine e-mail und wir schicken Euch das Motiv als druckfähige Datei.

 

Unterstützt wurden die Jugendlichen von dem New Yorker Illustrator Peter O. Zierlein. Er arbeitet für "Stern", "Die Berliner Zeitung", "New York Times", "Washington Post" und "Wall Street Journal".

 

Weitere Arbeiten von Peter O. Zierlein unter  www.peterozierlein.com

Marie-Helen Bieberich, EU-Kommissar Vladimir Špidla, Bundesminister für Arbeit und Soziales Olaf Scholz, Thomas Clausing und Projektleiterin Sanem Kleff (v.l.n.r.) präsentieren sich gemeinsam der Presse. Foto: Hajo Zylla

Der Europäische Sozialfond

Am 14. April stellten Projektleiterin Sanem Kleff und zwei Schüler des OSZ-Handel Berlin "Schule ohne Rassismus" als beispielhaftes Projekt bei der Auftaktveranstaltung zur neuen Förderperiode des "Europäischen Sozialfonds" (ESF) vor.

 

Seit Jahren finanziert das Ministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des ESF Projekte, die sich den Themen Leben ins Vielfalt und der Integration widmen.

 

Hier geht's zur Fotogalerie der Präsentation

"Kampagne für Vielfalt"

Kampagne für Vielfalt

Die Kampagne für Vielfalt startete am 10. Mai 2007 unter der Schirmherrschaft des Berliner Integrationsbeauftragten Günter Piening und setzt auf Jugendinitiativen gegen Diskriminierung, Multiplikatorenfortbildungen zum Antisemitismus und die Förderung von Bildungsprojekten der Roma und Sinti.

 

Der Rahmen der gemeinsam von den RAA Berlin und Essen mit der Amadeu Antonio Stiftung und dem Netzwerk "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" im Sommer 2007 durchgeführten Kampagne sind Sensibilisierungsmaßnahmen des Aktionsprogramms der Europäischen Gemeinschaft zur Bekämpfung von Diskriminierungen. Sie beinhaltet bundesweite Fortbildungsreihen, lokale Aktionen und weitere Veranstaltungen und endet mit einem Aktionstag für Vielfalt in der Werkstatt der Kulturen in Berlin-Neukölln am 1. November 2007.

 

Mehr Informationen


Fotos: Metin Yilmaz

"Radio-Q-rage" on Air

Brandenburger und Berliner SchülerInnen aus SOR-SMC-Schulen haben das Radio von SOR-SMC entwickelt. Unterstützt werden sie von der Medienanstalt berlin_brandenburg, der Globalen Medienwerkstatt und den Sendern Kiss FM und Radio MultiKulti.

 

Am Sonntag, den 18. Februar 2007 um 16 Uhr war es soweit: die erste Livesendung von "Radio Q-Rage" wurde auf dem Offenen Kanal Berlin (OKB) gesendet.

 

Hier geht es zu den Beiträgen der einstündigen Magazinsendung.

Sanem Kleff, Hans Koschnick, und Bremens Bürgermeister Jens Böhrensen (v.l.) sind Patin bzw. Paten der Aktion. Foto: Eberhard Seidel

Ein Ort der Vielfalt

Eine nachahmenswerte Aktion

Am 30. November wird der Bremer Bezirk Gröpelingen von der Projekteiterin von SOR-SMC, Sanem Kleff, als erster "Stadtteil gegen Rassismus" in Deutschland ausgezeichnet. Jugendliche, Erwachsene und Senioren haben eine Nichtdiskriminierungsagenda erarbeitet. Mehr als 5.000 Gröpelinger haben diese in den letzten Monaten unterzeichnet. Mit ihrer Unterschrift verpflichten sie sich, in ihrem Stadtteil künftig keine Diskriminierung zu dulden und so das Klima  in der Stadt zu verbessern.

 

Mehr über die nachahmenswerte Aktion erfahrt ihr unter dem Menüpunkt Gröpelingen gegen Rassismus.

Berlin gemeinsam gestalten

Unter dem Motto "Jugendliche aktiv gegen Rassismus" haben vor allem SchülerInnen aus den 14 Berliner SOR-SMC-Schulen am 16. November den 3. Berliner Integrationstag inhaltlich gestaltet.

 

Der Veranstalter des Aktionstages, der "Berliner Landesbeirat für Integrations- und Migrationsfragen", würdigte damit die herausgehobene Stellung, die "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" in der Menschenrechtsarbeit der Stadt einnimmt.

 

Die SchülerInnen präsentierten ihre Arbeit und stellten ihre Strategien gegen Rassismus und alle Formen von Diskriminierung vor.

 

Eindrücke vom Berliner Integrationstag in einer Fotogalerie

Mehr Informationen unter: www.brigitte.de/weltverbessern

"Komm, wir verbessern die Welt"

Jetzt in  BRIGITTE: das EXTRA-Heft "Komm, wir verbessern die Welt". Die besten Ideen und Aktionen für 2007.

 

Zum Beispiel "Bewegung gegen Rechts": Leserinnen können mit Regina Halmich boxen lernen, mit Steffi Jones kicken, mit Anni Friesinger durchs Salzburger Land bladen. Der Erlös der Aktionen geht an "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage".

 

Ab 19. Dezember am Kiosk.

Mehr Informationen unter:  www.brigitte.de/weltverbessern

Der Homophobie die rote Karte!

Dieses Plakat hängt in Berlin in zahlreichen U-Banhstationen und an vielen Bushaltestellen. Es ist eine Aktion von Maneo e.V. und wird von SOR-SMC unterstützt.

 

Maneo ist Kooperationspartner von SOR-SMC und das schwule Anti-Gewalt-Projekt in Berlin.

 

Mehr Informationen findet Ihr unter  www.maneo.de.

Buchcover "Islam im Klassenzimmer. Impulse für die Bildungsarbeit", herausgegeben von Sanem Kleff. Das Buch ist entstanden im Rahmen des Projektes der Körber-Stiftung "Praxisforum Islam".

Kampf der Kulturen im Klassenzimmer?

In Hamburg beschäftigte sich eine Fachtagung mit dem "Islam im Klassenzimmer"

 

Immer neue Schreckensmeldungen beschwören den Kampf der Kulturen. Schulhof und Klassenzimmer sind dabei anscheinend die wichtigsten Kampfplätze. Auf einer Fachtagung der Körberstiftung am 18. und 19. Mai haben 200 Pädagogen und Wissenschaftler nun Beispiele dafür geliefert, dass die Schule genauso gut ein Laboratorium sein kann – für die Verständigung zwischen den Kulturen.

 

Das Hamburger Treffen war die Tagung zu dem Buch "Islam im Klassenzimmer. Impulse für die Bildungsarbeit", das Sanem Kleff, Projektleiterin von SOR-SMC, kürzlich in der  edition Körber-Stiftung herausgegeben hat.

 

"Der Islam ist heute selbst in Klassenzimmern präsent, in denen es keinen einzigen Muslim gibt. Die migrations-politische Debatte ist völlig auf dieses Thema verengt worden. Heute werden viele Probleme mit dem Etikett Islam versehen, die völlig andere Ursachen haben", so Kleff in der Eröffnungsrede.

 

Ausführliche Berichte zur Tagung könnt Ihr lesen in:

 

Artikel aus ZDF - heute magazin vom 20.05.2006

Artikel aus Neues Deutschland vom 22.05.2006

 





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