
"Ich bin fest davon überzeugt, dass die große Mehrheit der Schülerinnen und Schüler mit Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung von Schwachen und Minderheiten nichts am Hut hat. Je mehr von ihnen sich zu Wort melden und aktiv an ihrer Schule für Demokratie und Menschenrechte einstehen, desto kleiner ist der Spielraum für rechtsextremistische Gruppen, in Schulen und Jugendeinrichtungen zu agieren.
Darum ist das Projekt "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" so wichtig. Außerdem ist es gut, dass sich SOR-SMC auch gegen Mobbing und kulturelle Diskriminierung wendet, denn das ist zunehmend ein Problem an den Schulen: Oft reicht die "andere" Kleidung oder Musik, um Mitschüler auszugrenzen, zu mobben oder sogar mit Gewalt gegen sie vorzugehen. "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" kann helfen, eine demokratische, friedliche Schulkultur zu entwickeln - auch deshalb setze ich mich für dieses Projekt ein."
Cornelia Habisch
Landeskoordinatorin
Vorrangige Aufgabe der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt ist es, durch politische Bildungsarbeit die Entwicklung des freiheitlich-demokratischen Bewusstseins zu fördern und die Bereitschaft zur politischen Mitarbeit zu stärken. Vor dem Hintergrund ausländerfeindlicher, extremistischer und antisemitischer Erscheinungen sind Angebote zur Einübung in eine demokratische Streitkultur und Meinungsvielfalt notwendig, unabdingbar verbunden mit einer Wertevermittlung und -diskussion. Im Rahmen ihrer Aktivitäten bietet die Landeszentrale zu Themen wie Demokratie, Toleranz, Interkulturelle Kompetenz und Rechtsextremismus Veranstaltungen als Lehrerfortbildung oder Projekttage für Schulklassen an; u. a. :

Landeszentrale für politische Bildung
Geschäftsstelle Netzwerk für Demokratie und Toleranz in Sachsen-Anhalt
Cornelia Habisch, Geschäftsführerin Netzwerk
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