
Am 13. Dezember 2011 unterzeichnete der Rat der Stadt Rheine eine Agenda gegen Diskriminierung. Das Projekt "Setz dich ein! Stadt ohne Rassismus - Rheine mit Courage" war von der Stadtschülervertretung ins Stadtparlament eingebracht worden.
Die PolitikerInnen dankten den SchülerInnen für Ihr Engagement. Alle Ratsmitglieder unterschrieben einzeln die Antidiskriminierungsagenda und verpflichteten sich damit, Diskriminierungen jeglicher Art entgegen zu treten und Zivilcourage zu zeigen. Dies sei der einzige wirksame Weg, rechtsextremen Kräften in der Gesellschaft entgegen zu wirken, so der Rat der Stadt Rheine.
Weitere Informationen findet ihr hier
Am 22. November 2010 erhielt Quedlinburg als erste Stadt in Sachsen-Anhalt den Titel "Stadt ohne Rassismus - Stadt mit Courage". Die Titelverleihung erfolgte im Rahmen eines Festaktes im Rathauses. Als Vertreter der Landesregierung überbrachte Jens Bullerjahn die Glückwünsche der Landesregierung.
Die Initiative für die Bewerbung Quedlinburgs um diesen Titel ging im Frühjahr von den Schülerinnen und Schülern sowie Vertretern des Fördervereins der Berufsbildenden Schule J. P. C. Heinrich Mette aus. Die Abgeordneten der Stadtratssitzung stimmten einer Erklärung gegen jede Art von Diskriminierung in der Welterbestadt zu.
Ein Langzeit-Projekt der Bundeskoordination von "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" fand am 27. Januar 2010, dem Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, seinen sehr erfreulichen Höhepunkt:
Holzwickede feierte mit etwa 300 Gästen an diesem Tag in der Aula des Clara-Schumann-Gymnasiums die Verleihung des Titels "Holzwickede ohne Rassismus – Holzwickede mit Courage".
Ausfühlicher Artikel über die Veranstaltung in Holzwickede
Wie wäre es, wenn sich nicht nur Eure Schule, sondern Eure ganze Stadt verpflichten würde, sich engagiert gegen jede Form von Diskriminierung einzusetzen. Ist das nur ein Traum?
In Chemnitz und in Bremen haben Schülerinnen und Schüler aus SOR-SMC-Schulen sich auf den Weg gemacht, das Unmögliche wahr zu machen.
Sie erarbeiteten jeweils eine Nichtdiskriminierungsagenda, für die sie dann in der Bevölkerung von Chemnitz und Bremen um breite Unterstützung geworben haben. Anschließend diskutierten sie mit den Abgeordneten ihrer Stadt.
Das Ziel war es, eine Zwei-Drittel-Mehrheit im städtischen Parlament zu gewinnen, damit die Nichtdiskriminierungsagenda nicht nur ein Stück Papier bleibt, sondern das Handeln in der Stadt verändert.
Inzwischen folgen Bonner SchülerInnen dem Bremer und Chemnitzer Vorbild.
Mehr Informationen zu diesem spannenden Projekt von "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" findet Ihr unter den Menüpunkten: Das Konzept, Beispiel Bremen, Beispiel Chemnitz, Beispiel Bonn, Beispiel Friedrichsthal und Beispiel Gröpelingen.