Das Wichtigste in Kürze

Rund 500.000 Kinder und Jugendliche besuchen eine "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" +++ Mehr als 680 Schulen gehören dem Netzwerk "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" an +++ "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" ist das größte Schulnetzwerk in Deutschland +++

 

Die häufig gestellten Fragen zu "Schule ohne Rassismus" und die Antworten auf  eure Fragen haben wir auf einer neuen Seite zusammengestellt:  10 FRAGEN - 10 ANTWORTEN.

Titelseite der Q-rage 2009

Titelseite der Q-rage 2009

Wie wollen wir zusammenleben?

Die neue Q-rage ist erschienen +++ Jugendliche gehen der Frage nach: Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben?

 

Und das sind u.a. die Themen:

 

Einwanderer als Zeitzeugen in Schulen - Jung, jüdisch, deutsch – Der Gazakrieg im Klassenzimmer – Wo anders sein normal ist: Behinderte und Nichtbehinderte an unseren Schulen – Als Lucie nicht nach draußen durfte: Asyl in Deutschland - Deutsche Freunde, gute Noten? - Allein unter Migranten – Mobbing am Gymnasium.

 

Hier könnt ihr die Link für Dateidownload folgtAusgabe 2009 der Q-rage als PDF-Datei herunterladen.


Wir unterstützen Schule ohne Rassismus,

weil wir ohne diese Einstellung als Mannschaft nicht erfolgreich sein könnten.

Würzburg Baskets, Basketballmannschaft;
seit dem 21.12. 2009 Pate der Richard-Rother-Realschule in Kitzingen, Bayern

Alle bisher veröffentlichten Statements
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Anita Groth

Anita Groth

Jugendbegegnung zum Holocaust-Gedenktag

Auch in diesem Jahr fanden 80 Jugendliche aus verschiedenen europäischen Ländern und den USA zusammen, um in der Gedenkstunde des Deutschen Bundestages an die Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern und sich während der Jugendbegegnung mit den Themen Krieg, Besatzung und Völkermord auseinanderzusetzen.

 

Die Veranstaltung, die der deutsche Bundestag organisiert hatte, fand bereits zum 14. Mal anlässlich des Holocaust-Gedenktages statt.

 

Die Q-Rage-Redakteurin Anita Groth (18) nahm als Vertreterin von SOR-SMC am Jugendtreffen teil und berichtet von ihrer Erfahrung.

Gedenken an Brandanschlag

Am 17. Dezember 1988 setzte in Schwandorf (Bayern) ein junger Neonazi ein Wohnhaus in Brand. 4 Menschen sterben in den Flammen, drei davon Türken.

 

Der Täter war Schüler am Beruflichen Schulzentrum Oskar-von Miller in Schwandorf.

 

An der Schule sind Aktivitäten gegen Rassismus heute fest verankert, seit 2006 ist die Schule als "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" anerkannt.

 

21 Jahre später erinnerte die Schule mit einer Gedenkveranstaltung an den Anschlag. Einen ausführlichen Artikel aus der Mittelbayerischen Zeitung findet Ihr im Pressespiegel.

Die Überraschung des Abends in Kreuzberg: nach der Preisverleihung traten die amerikanischen Rapper Aceyalone und Myka 9 (auch bekannt als Microphone Mike) aus Los Angeles mit ihrem DJ Drez in der alten Feuerwache auf. Foto: Metin Yilmaz

Die Überraschung: nach der Preisverleihung traten in der alten Feuerwache die amerikanischen Rapper Aceyalone und Myka 9 aus Los Angeles auf. Foto: Metin Yilmaz

Rap Contest 2009

Im Rahmen des "JAM ON IT" fand vom 04. bis 06. Dezember in der Alten Feuerwache in Berlin-Kreuberg der Wettbewerb "Rap for Q-Rage 2009" statt.

 

Knapp 200 Hip Hopper nahmen am "JAM ON IT" teil. Neben den Wortakrobaten des Raps zeigten die Tänzer, dass Berlin eine Hip Hop Hochburg ist.

 

"SATUS", "IBO" und "GRIPS" sind die Gewinner 2009 . Im "blue:box studio" werden sie die CD "Rap for Q-Rage IV" aufnehmen.

 

interner Link folgtBilder vom RAP Contest 2009 in einer Fotogalerie

Gut zu wissen...

Ihr sucht Anregungen für Eure Arbeit im Rahmen von "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"? Die Bundeskoordination hat eine Reihe von Themenheften, Handbüchern und Broschüren veröffentlicht. Zu Themen wie "Rechte Musik und Symbolik", "Jugendkulturen zwischen Islam und Islamismus", "Religion", "Diskriminierung auf Grund der sexuellen Orientierung" und anderes mehr.

 

Hier geht es zu unserem Büchershop.

Handbuch Sekundarstufe

Handbuch Sekundarstufe

Ein Handbuch für SchülerInnen / LehrerInnen / MultiplikatorInnen

 

Das "Handbuch Sekundarstufe" gibt Euch Tipps und Anregungen, wie Ihr "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" mit Leben füllen könnt. Es beschäftigt sich mit den vielfältigen Formen von Diskriminierung mit Rassismus, Antisemitismus, Rechtsextremismus, Islam u.v.m.

 

Das "Link für Dateidownload folgt Handbuch Sekundarstufe" ist leider vergriffen und deshalb hier als PDF-Datei (194 Seiten, ca. 5MB) verfügbar.

 

Weitere Publikationen findet Ihr im SOR-SMC Büchershop

Die CD "Rap for Q-rage Vol III

Die CD "Rap for Q-rage Vol III

Willkommen im Kiez - Die CD "Rap for Q-rage Vol III ist raus

Junior Jero und Satus zeigen Euch, wie Rap im Jahr 2009 klingen kann. Als Special-Guests findet Ihr auf der CD jeweils einen Track vom Vorjahresgewinner Jeffrey John sowie von den Lokalmatadoren Chefket, S-Rok und den Jungs von camp:cypha. Eingespielt wurde das Album im Studio der Alten Feuerwache-Kreuzberg.

 

Bitte vormerken! Der Contest "Rap for Q-rage 2009" findet am 4. und 5. Dezember in der Alten Feuerwache in Berlin-Kreuzberg statt.

 

interner Link folgtDownloads und weitere Informationen

interner Link folgtFotogalerien RAP-CONTEST 2008

Berliner Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Carola Bluhm (rechts) mit Projektleiterin Sanem Kleff. Foto: Metin Yilmaz

Berliner Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Carola Bluhm (rechts) mit Projektleiterin Sanem Kleff. Foto: Metin Yilmaz

Berlin aktiv

Über 200 SchülerInnen nahmen am 27. November am Treffen der Berliner SOR-SMC-Schulen im Rathaus Schöneberg teil. In Workshops informierten sie sich zu Themen wie Antisemitismus, Homophobie, Islamismus und Rechtsextremismus.

 

Die Berliner Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Carola Bluhm, meinte zu den Schülern: "Es freut mich sehr, hier auf so viele Menschen zu treffen, die sich gegen Diskriminierung und gegen Rassismus einsetzen." Die spektakuläre Schlusspräsentation der Theater-, Rap- und Tanzworkshops begeisterten das Publikum.

 

Mehr Fotos vom Berliner Jahrestreffen in einer Fotogalerie

Handbuch Grundstufe

Handbuch Grundstufe

Flucht und Asyl: Ein Thema für Schulen

Die Handbücher für die Grund- und Sekundarstufe möchten LehrerInnen und SchülerInnen Mut machen, sich mit dem schwierigen und komplexen Thema Flucht und Asyl zu befassen.

 

Die Handbücher liefern ausführliche Hintergrundinformationen über Flucht weltweit, Flüchtlingsschutz, das deutsche Asylwesen sowie einen Blick in die deutsche Geschichte. Dazu werden Anregungen und Kopiervorlagen zur Umsetzung dieser Themen im Unterricht vorgestellt. Besondere Beachtung gilt der Situation von Flüchtlingskindern an unseren Schulen.

 

Mehr Informationen auf der Seite Publikationen.

Bestellformular (PDF-Datei) herunterladen, ausfüllen und abschicken.

Zirkus Courage

Zirkus Courage. Foto: Metin Yilmaz

Foto: Metin Yilmaz

Starke Männer, Fakire, Jongleure, Seiltänzerinnen und Clowns - all das und noch viel mehr waren am Freitag, den 10. Juli beim Gastspiel des "Zirkus Courage" in Berlin-Reinickendorf zu sehen. Eine zweistündige Show der Sonderklasse begeisterte 500 Zuschauer. Die Artisten im Alter von sechs bis dreizehn Jahren sind SchülerInnen aus der "Grundschule in den Rollbergen" im Märkischen Viertel.

Das Projekt wurde über "Vielfalt tut gut" finanziert, und in Kooperation Schule, Horizonte e.V., Jugendamt Reinickendorf , Alep e.V., Zirkus Zack und von Kindern für Kinder durchgeführt. Sie beweisen: Antirassismusarbeit erfordert Leidenschaft, Geschick und Kreativität.

 

Mehr Infos zum "Zirkus Courage"

Eindrücke in zwei Fotogalerien vom Gastspiel des Zirkus Courage

" Sportler als Schlüssel zu Kinderherzen", ein Artikel von Michael Nittel

 

Seymabetül Kotan, Betül Emin und Aysin Senkal zeigen Bürgermeister Jens Böhrnsen ihre Broschüre (von links). Foto: Mareike Fehling, Senatspressestelle

Seymabetül Kotan, Betül Emin und Aysin Senkal zeigen Bürgermeister Jens Böhrnsen ihre Broschüre (von links). Foto: Mareike Fehling, Senatspressestelle

Kommunikation und Integration

Gibt es einen Zusammenhang zwischen den schulischen Leistungen, der Muttersprache und dem Kommunikationsverhalten? Dies wollten die Schülerinnen Betül Emin, Seymabetül Kotan und Aysin Senkal genauer wissen. Sie haben am Schulzentrum Walle in Bremen eine Untersuchung durchgeführt und die Zusammenhänge analysiert.

 

Die Schülerinnen wurden vom Bremer Bürgermeister Böhrnsen empfangen, der mit ihnen darüber diskutierte, wie aus den Ergebnissen ein Integrationsmodell für ihre Schule entwickelt werden kann.

 

Die Link für Dateidownload folgtUntersuchungsergebnisse aus Bremen als PDF-Datei

Foto: Metin Yilmaz

Foto: Metin Yilmaz

Das SOR-SMC Bundestreffen 2009 fand in Würzburg statt

Vom 12. bis 14. Juni tagten in Würzburg 150 VertreterInnen der "Schulen ohne Rassismus". +++ Das Treffen stand unter dem Motto: "Rechtsextremismus hat viele Gesichter. Ideologien der Ungleichwertigkeit in der Einwanderungsgesellschaft". +++ Workshops informierten über rechtsextremistische und islamistische Jugendkulturen und über aktuelle Formen des Rassismus und Antisemitismus. +++ Auf der Party-Line getanzt und geflirtet. +++ Neue Ideen wurden geboren. +++ Neue Projekte geschmiedet. +++

 

Mehr Fotos in Fotogalerie 1, Fotogalerie 2 und Fotogalerie 3

Mehr Informationen über interner Link folgt das Bundestreffen 2009

Booklet der CD RESPECT!

Die CD enthält 13 Lieder, unter anderem von Sängern und Bands wie Mia Clueso, Tomte, Kettcar, Klee und Jan Delay.

Respekt!-CDs für 40.000 Schüler

Der MDR-Jugendsender "Sputnik" verteilte vom 11. bis 17. Mai zum zweiten Mal an Schulen in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen 40.000 Exemplare der CD "Respekt!", auf der sich namhafte Pop- und Rockkünstler in ihren Liedern gegen Rechtsextremismus und Intoleranz aussprechen.

 

Link für Dateidownload folgtMehr Informationen in einer Pressemitteilung (PDF-Datei)

 

Link für Dateidownload folgtInformationen zu den Künstlern (PDF-Datei) und

 

Link für Dateidownload folgtBooklet der CD (PDF-Datei)

Anne und Jonas informierten im Berliner Olympiastadion 43.000 Hertha Fans über SOR-SMC. In ihrer Mitte Lehrer Detlef Stürmer. Foto: Mathias Renner/Hertha BSC

Anne und Jonas informierten im Berliner Olympiastadion 43.000 Hertha Fans über SOR-SMC. In ihrer Mitte Lehrer Detlef Stürmer. Foto: Mathias Renner/Hertha BSC

Sportler gegen Rassismus

Schülerinnen und Schüler wissen um die Herausforderung in den Stadien und auf den Sportplätzen. Mehr als 100 renommierte Sportvereine, Trainer und ProfisportlerInnen haben bereits Patenschaften für eine SOR-SMC-Schulen übernommen. Darunter auch elf Klubs der Fußballbundesliga:

 

1. FC Köln, FC. Energie Cottbus, Arminia Bielefeld, Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach, Hamburger SV, Hannover 96,  Hertha BSC, TSG 1899 Hoffenheim, VFL Wolfsburg und Werder Bremen.

 

Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern  engagieren sie sich gegen Rassismus und Gewalt.

Stadtwappen Bünde

Wappen der Satdt Bünde, mit rund 45.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt im ostwestfälischen Kreis Herford

Im braunen Netz verfangen

Durch das Verbot der "Heimattreuen Deutschen Jugend" löste Innenminister Wolfgang Schäuble erneut eine Debatte über Rechtsextremismus in Deutschland aus.

 

Der Politiker fand deutliche Worte. Es müsse alles getan werden, um Kinder vor den "braunen Rattenfängern" zu schützen. Dass dies auch in Bünde nötig ist, haben Schulen längst begriffen. Denn auch hier gibt es Jugendliche, die sich im Netz der rechten Szene verfangen haben.

 

Wie sich die Schulen in Bünde gegen die rechte Szene wehren, beschreibt Andrea Rolfes in der Neuen Westfälschischen vom 02.04.2009

 

Hier geht es zum Artikel "Im braunen Netz verfangen"

Mutmacher aus Bayern

In Nürnberg haben 134 Kommunen und zivilgesellschaftliche Initiativen einen Aufbruch gewagt. Sie wollen gemeinsam verhindern, dass Neonazis Nürnberg und den fränkischen Raum zu einer neonazistisch geprägten Modellregion mit "nationalen Großprojekten" machen. Nun wird eine regionale Allianz gegen Rechtsextremismus gegründet. Der Zulauf ist enorm.

 

Gezielt wird ein Bündnis mit dem Schülernetzwerk "Schule ohne Rassismus" gesucht, um auf diese Weise auch Jugendliche besser anzusprechen und einzubinden.

 

Das Link für Dateidownload folgtHandlungsprogramm gegen Rechtsextremismus in der Metropolenregion Nürnberg als PDF-Datei

 

 Hier geht es zum Bericht von Holger Kulik

Illustration: Peter O. Zierlein

Lifestyle, Medien und Musik

Unsere neue Broschüre "Jugendkulturen zwischen Islam und Islamismus. Lifestyle, Medien und Musik" informiert über die vielfältigen Jugendkulturen, die sich in den letzten Jahren in Deutschland entwickelt haben und sich ganz bewusst auf den Islam beziehen.

 

Sie gewährt Einblicke in einen bunten Kosmos voller Widersprüche. Ein absolutes Muss, für alle die bei einem heiß diskutierten Thema nicht abseits stehen wollen!

 

Bestellformular herunterladen, ausfüllen und abschicken.

 

Hier ein paar Link für Dateidownload folgt Auszüge als PDF-Datei (ca. 1MB) zum herunterladen.

Den Horizont erweitern

Unser Kooperationspartner "Ufuq.de -- Jugendkultur, Medien, politische Bildung in der Einwanderungsgesellschaft" betreibt die Homepage  www.ufuq.de

 

Sie reagiert auf die Debatten um Parallelgesellschaften, "home grown terrorists" und Islamophobie. Empfehlenswert ist auch der Newsletter des Vereins "Jugendkultur, Religion und Demokratie. Politische Bildung mit jungen Muslimen".

 

Der Vereinsname ist Programm: "Ufuq" heißt auf Arabisch und Türkisch "Horizont".

Druck gegen Rassismus, Aufkleber 2

Druck gegen Rassismus

SchülerInnen des Fritz-Heßler-Berufskolleg in Dortmund entwarfen und druckten im Rahmen des Schulprojektes "Schule ohne Rassismus" Aufkleber.

 

Unter dem Motto "zusammen leben – zusammen arbeiten" haben die SchülerInnen sich in den Fächern Politik und Religionslehre zunächst mit der Situation von Migranten auseinandergesetzt.

 

Im Deutschunterricht entwickelten sie Ideen und formulierten Slogans. In der Gestaltungstechnik wurden diese weiterentwickelt, in der Drucktechnik schließlich umgesetzt.

 

In einer Bildergalerie könnt Ihr die Ergebnisse sehen

Mehr erfahrt Ihr auf der  Homepage der fhbk

Dies ist die Papierserviette des amerikanischen Künstlers Cary. S. Leibowitz

Ein Buch gewinnt an Gewicht

"Zweierlei muss ich für den Rest meines Lebens im Auge behalten: mein Gewicht und meinen Rassismus."  Eine schlichte, aber nur vordergründig einfache Papierserviette des amerikanischen Künstlers Cary S. Leibowitz motivierte die SchülerInnen der Erich-Kästner-Gesamtschule Essen dazu, ein Buch zu schreiben.

 

Sie machten sich auf den Weg der Selbstreflexion und dokumentieren für andere Jugendliche und Erwachsene diesen Prozess in Texten und eigenen 'Servietten'. Sie regen damit zum Nachdenken über den eigenen Rassismus in sich an.

 

Mehr informationen zu diesem ungewöhnlichen Projekt

 Erich Kästner-Gesamtschule, Premienlesung

 Erich Kästner-Gesamtschule, Ein Buch gewinnt an Gewicht

 Homepage Geest Verlag

Der ASF-Freiwillige Mathias Althaler führt eine Arbeitsgruppe durch die Ausstellung in Oradour-sur-Glane. Foto: Deutscher Bundestag/Müller

Der ASF-Freiwillige Mathias Althaler führt eine Arbeitsgruppe durch die Ausstellung in Oradour-sur-Glane. Foto: Deutscher Bundestag/Müller

Jugendbegegnung 2009

Die Jugendbegegnung des deutschen Bundestages 2009 unter dem Thema "Die Opfer des Nationalsozialismus und der Zweite Weltkrieg“ hat es auch in diesem Jahr wieder 80 Jugendlichen aus europäischen Ländern ermöglicht, unglaubliche Menschen kennen zu lernen, Einblicke in interessante Projekte zu bekommen und zu erkennen, dass wir zwar keine Verantwortung mehr an der Shoah tragen, aber Erinnerung und Mahnung sowie Gedenken der Opfer die Aufgabe aller kommenden Generationen sein muss.

 

Hier der Bericht von Fritz Marquardt, Schüler der Eckener-Oberschule.

Cover der Ausgabe Q-rage 2008

In der jüngsten Ausgabe gehen Jugendliche der Frage nach: Wie steht es um das multikulturelle Leben im Land?

Q-rage – Kritisch, frech und streitbar

"Q-rage" ist die Zeitung von "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage". Sie erscheint seit vier Jahren und wird von Jugendlichen im Alter von 16 bis 20 Jahren erstellt.

 

Q-rage ist die größte, überregionale Schülerzeitung Deutschlands und der Beleg: Kinder und Jugendliche sind nicht politikverdrossen.

 

Mit Engagement und Leidenschaft mischen sie sich in das politische Geschehen ein, beziehen Position, diskutieren mit – wenn man sie lässt.

 

Q-rage ist nachdenklich, informativ, kritisch und streitbar – dies alles sind wichtige Bausteine einer gelebten Demokratie. Sie ist die Zeitung von mündigen jugendlichen Bürgerinnen und Bürgern für mündige Bürger. 

 

Hier findet Ihr alle bisherigen Ausgaben der Q-rage

Illustration: Peter O. Zierlein

Illustration: Peter O. Zierlein

Brauchen wir eine Netzpolizei?

Q-rage hat in seiner neuen Ausgabe die Ethikregeln der Jugendnetzwerke SchülerVZ, Facebook und Wer-kennt-wen einem Selbstversuch unterzogen. Zwei von drei Portalen reagieren nicht auf Mobbinganzeigen.

 

Fazit: Die besten Regeln helfen nichts, wenn die Betreiber der Gruschelnetze ihre Einhaltung nicht überprüfen.

 

Damit sie aber nicht ohne Kontrollen und schnelle Konsequenzen ein frommer Wunsch bleiben, müssen die User aktiv gegen Mobbing vorgehen.

 

Hier geht es zum Artikel "Ethik-Notrufe im Gruschelnetz: Kein Anschluss unter dieser Nummer" (PDF-Datei, 500KB)

Schüler der Realschule Hackenbroich haben sich mit dem Schicksal jüdischer Bürger Dormagens beschäftigt und durch "Stolpersteine" dokumentiert.

Gewappnet gegen Rechts

Rechtspopulisten haben Dormagen im Wahljahr 2009 zu einem Aktionsschwerpunkt erklärt. Bereits mehrfach verteilten sie am Eingang des Hackenbroicher Schulzentrums Flugzettel.

 

Die Zielgruppe sind vor allem Erstwähler - doch die wollen den Akteuren aus dem rechten Lager jetzt deutlich machen, wo sie stehen:

 

Fünf weiterführende Schulen in Dormagen wollen sich am kreisweit bislang einmaligen Projekt "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" beteiligen.

 

Weitere Informationen findet Ihr in einem Artikel der Neuß-Grevenbroicher Zeitung

Illustration: Peter O. Zierlein

Illustration: Peter O. Zierlein

Gemobbt, gefilmt und hochgeladen

Es gehört fast zum Schulalltag, Lehrer zweimal zu mobben – im Klassenzimmer und auf YouTube.

 

Lehrer sind solchen Übergriffen ihrer Schüler hilflos ausgeliefert. Denn das Netzmobbing geschieht anonym und die Opfer verschweigen die Demütigungen häufig aus Scham.

 

Q-rage geht der Frage nach: Können Seiten mit anonymer, aber konstruktiver Lehrerkritik ein Ventil sein, um die schlimmen Auswüchse zu lindern?

 

Hier geht es zum Artikel "Gemobbt, gefilmt und hochgeladen" (PDF-Datei, 500KB)

Sanem Kleff und Eberhard Seidel: "Stadt der Vielfalt. Das Entstehen des neuen Berlin durch Migration".

Stadt der Vielfalt

In "Stadt der Vielfalt" erzählen die Projektleiterin von "Schule ohne Rassismus" Sanem Kleff und der Journalist Eberhard Seidel anschaulich, wie die Migration Berlin in den zurückliegenden fünfzig Jahren verändert hat.

 

Die wichtigsten Einwanderergruppen werden vorgestellt und die Fragen beantwortet, welche wirtschaftspolitischen Entwicklungen und internationalen Krisen hinter der Einwanderung stehen.

 

Darüberhinaus gibt es Kontroversen satt. Denn die Einwanderungs- gesellschaft ist eine Gesellschaft des Konflikts, aber auch eine der Kreativität und Vitalität.

 

Das Buch richtet sich an Jugendliche und Erwachsene und eignet sich auch gut für den Unterricht.

 

Das Buch (200 Seiten, 3 Euro) kann in gedruckter Form beim  Beauftragten des Senats von Berlin für Integration und Migration bestellt werden.

 

Hier könnt Ihr das Buch "Stadt der Vielfalt" als PDF-Datei (1MB) herunterladen.

Um Gottes Willen?

Punk und Glaube – geht das irgendwie zusammen? Was die "Toten Hosen" von Religion halten, erfuhr eine achte Klasse der Regine-Hildebrandt-Schule in Birkenwerder.

 

Der Sänger Campino ist Pate der Schule und kam mit seinen Bandkollegen Breiti und Andi in die Schule, um mit den SchülerInnen über Fragen des Glaubens zu diskutieren. Mark, 13 Jahre: "Schon spannend zu sehen, wie Promis sich mit so einem Thema auseinandersetzen. So eine Stunde könnten wir von mir aus gerne jede Woche machen."

 

Mehr über die Diskussion in dem Link für Dateidownload folgtSPIESSER Artikel (PDF-Datei, 566KB) oder auf  externer Link in neuem Fenster folgtSpiesser Homepage

"My Home" - Der Film

Ein Jahr lang hat der Kölner Filmemacher Thorsten Kellermann Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Rendsburger Platz im Kölner Stadtteil Mühlheim mit der Kamera begleitet. Sie erzählen von ihrem Leben, ihrer Musik , von ihren Träumen und Zukunftsplänen.

 

Der 88-minütige Dokumentarfilm "My Home" entstand in Kooperation mit "Schule ohne Rassismus" und hat bereits mehrere Preise gewonnen.

 

Mehr Infos auf der  Homepage von "My Home"

"Das ist das Leben hier"

Am 3. Juli erschien die CD "Rap for Q-rage Vol. II". Produziert wurde sie von  Florian Steindle mit den Gewinnern des "Rap Contest 2007".  "Gozpel", " Profit", " Jeffrey John", " Hass" und " Junior Jero" rappen über ihr Leben und rechnen scharf mit dem Gangsta Rap ab.

 

Alle Tracks als MP3 und mehr Informationen zu Rap for Q-rage

 

Link für Dateidownload folgtBeitrag von Hessischer Rundfunk, 20.7.08 (MP3/3MB)

 

Link für Dateidownload folgtBeitrag von "Radio Fritz", vom 3.7.08 (MP3/7MB)

 

Link für Dateidownload folgtBeitrag von rbb / Radio MultiKulti vom 3.7.08 (MP3/6MB)

100 engagierte Jugendliche erzählen...

Ihren Ruf haben die Jugendlichen von heute schon weg: Nullbock Generation. Die Jugendzeitschrift "SPIESSER" hält dagegen.

 

Im März rief sie auf: "Wir suchen engagierte Jugendliche!" Aus tausenden von Seiten Bewerbungsunterlagen hat die Jury 100 junge Menschen aus ganz Deutschland ausgewählt und stellt sie nun vor. Was uns besonders freut: Unter ihnen sind zwölf, die sich im Netzwerk von Schule ohne Rassismus engagieren.

 

"SPIESSER"-Spezial"100 engagierte Jugendliche erzählen (PDF-Datei)

Mehr über Deutschlands größte  Jugendzeitschrift "SPIESSER"

Foto: Peter Bennett

Foto: Peter Bennett

It's not just for foreigners

The Pushkin High School in Hennigsdorf, near Berlin, has declared itself a racist-free zone. And the network, "School Without Racism" is making discrimination a central issue, fighting it in every form.

 

Read more of the article published in "The German Times". Here ist the complete article.

Filmbeitrag auf YouTube

Kreative Ideen gegen Rassismus

Das Schubart Gymnasium aus Ulm ist seit 21.03.2007 eine SOR-SMC. Die SchülerInnen hatten schon am 14.03.2007 einen Filmbeitrag auf YouTube veröffentlicht, welcher sich mit Diskriminierung beschäftigt.

 

Diese und einige andere Beiträge von SchülerInnen aus SOR-SMC-Schulen haben wir auf einer Seite zusammengestellt. Wenn ihr auf dieser Seite auch eure Filme vorstellen wollt, schickt uns eine Mail mit einem Link zu euren Werken.


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Pressespiegel Aktuell

02.02.10

Neues Deutschland: Journalistenpreis, Rechtsextremismus im Spiegel der Medien

Bei der Gala präsentierten zudem stellvertretend für die rund 50 Schulen ohne »Rassismus und mit...


29.01.10

Gießener Allgemeine: Ehemalige Zwangsarbeiterin berichtet an TKS Grünberg

Seit 1996 trägt die Theo-Koch-Schule Grünberg den Titel »Schule ohne Rassismus«, letztlich Ergebnis...


28.01.10

Gießener Anzeiger: Lebensgeschichte in Aula präsentiert

Zeitzeugin berichtete über Zwangsarbeit in Deutschland. Die Theo-Koch-Schule ist seit vielen Jahren...


28.01.10

Hellweger Anzeiger: Holzwickede ist die dritte Gemeinde mit Courage

Am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus wurde Holzwickede gestern zur Gemeinde ohne...


27.01.10

Der Westen: Gemeinde ohne Rassismus - mit Courage, Darauf kann Holzwickede stolz sein

"Glückwunsch – ich bin sehr stolz auf Euch. Macht weiter so!" So gratulierte der Schauspieler Georg...


20.01.10

NÜRNBERGER NACHRICHTEN: Theater gegen Rechts und gegen Vorurteile

An der Realschule Gräfenberg laufen die Proben für «Der schwarze Peter»


19.01.10

mdr: Sachsen-Anhalter sollen weiter "hingucken"

Landesinitiative gegen Rechtsextremismus


19.01.10

Mitteldeutsche Zeitung: Positive Entwicklung der Initiative gegen Rechts

Schwerpunkt der Kampagne «Hingucken und Einmischen!» ist die Sensibilisierung der Bevölkerung


19.01.10

Gießener Anzeiger: Berthold Herpe ist gestorben

Gebürtiger Frankfurter überreichte der "TKS" 1996 das Schild "Schule ohne Rassismus"


16.01.10

Weinheimer Nachrichten: Schwarz-weißes Selbstverständnis

49. Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage in Baden-Württemberg


15.01.10

Kölner Stadt-Anzeiger: Theater in der Schule ohne Rassismus

Der Kölner Schauspieler und Regisseur Andreas Schmid leitet einen Workshop mit dem Titel "Bist du...


15.01.10

Frankfurt am Main: Berthold Herpe in San Francisco gestorben

In Deutschland übernahm er als Ehrengast die Patenschaft des Projekts "Schule ohne Rassismus" in...


14.01.10

Neue Westfälische: Gemeinsam gekämpft - Gutachten sichert Schule ab

In den vergangenen Monaten hatten sich die Schüler mehrfach intensiv mit dem Thema der deutschen...



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