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21.11.2016

Mete-Ekşi-Anerkennungspreis



Preisträger*innen des Anerkennungspreises 2016. Foto: Dilara Catak

Am 19. November 2016 wurden zwei Courage-Schulen im Rahmen der jährlichen Mete-Eksi-Preisverleihung mit dem Anerkennungspreis ausgezeichnet: Die Schüler*innen der Neuköllner Sonnen-Grundschule für ihr Projekt „Ayla soll bleiben – Abschiebung verhindern“ und die Schüler*innen der IG Friedenstaube des Otto-Nagel-Gymnasiums in Marzahn-Hellersdorf für ihr Projekt „Gemeinsam für eine soziale Welt – Integration von Flüchtlingen“.

„Ayla soll bleiben – Abschiebung verhindern“
Als Mitte März bekannt wurde, dass der siebenjährigen Ayla M. und ihrer Familie die Abschiebung nach Aserbaidschan droht, formierte sich sofort Widerstand. 200 Schüler*innen der Sonnengrundschule protestierten mit selbstgebastelten Plakaten gegen die Abschiebung ihrer Mitschülerin.

„Gemeinsam für eine soziale Welt – Integration von Flüchtlingen“.

Schüler*innen aus unterschiedlichen Projektgruppe, wie Work4Peace, Schule
ohne Rassismus – Schule mit Courage
und der AG Stolperstein haben sich in der IG Friedenstaube zusammengeschlossen und planen kontinuierlich gemeinnützige Projekte. Darunter verschiedene Projekte zur Unterstützung von geflüchteten Menschen in ihrem Kiez.

Zum Mete-Ekşi-Preis:
Am 13. November 1991 starb der 1972 geborene Mete-Ekşi in Berlin, nachdem er in eine gewalttätige Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft auf dem Adenauerplatz geraten war. Ein Baseballschläger traf ihn am Kopf. Der Mete-Ekşi-Fonds e.V. wurde 1992 von der GEW Berlin und dem Türkischen Elternverein gegründet, um jährlich einen Preis an Kinder und Jugendliche zu vergeben, die sich in besonderem Maße für das friedliche Zusammenleben von Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft in Berlin bemüht haben.