Aktuelles

29.09.2017

Ausbau der regionalen Strukturen in NRW



Mittlerweile haben sich in Nordrhein-Westfalen rund 700 Schulen dem Netzwerk angeschlossen. Wie die Courage-Schulen des bevölkerungsreichsten Bundeslandes auch in Zukunft qualifizierte und standortnahe Unterstützung erhalten, darüber haben sich am Dienstag und Mittwoch 30 Vertreter*innen von Kommunalen Integrationszentren und Mobilen Beratungsteams gemeinsam mit der Bundeskoordination und der Landeskoordination NRW ausgetauscht. Künftig soll in NRW ein flächendeckendes Netz von Regionalkoordinator*innen sicherstellen, dass die Schulen des wachsenden Netzwerks gut vor Ort unterstützt werden. Sanem Kleff, Leiterin der Bundeskoordination, zeigte sich optimistisch, dass der Aufbau von rund 45 Regionalkoordinationen in NRW bis 2018 abgeschlossen sein wird.

Im Rahmen der Tagung wurde auch der neue Trägerverbund der Landeskoordination in NRW offiziell ernannt. Sanem Kleff und der Bundesgeschäftsführer Eberhard Seidel überreichten Christiane Bainski, der Leiterin der LAKI, und Dorothea Schäfer, Vorsitzende der GEW NRW, die Ernennungsurkunde. In ihren Grußworten betonten der Sozialdezernent des gastgebenden Landkreises Unna, Torsten Göpfert, die Mitarbeiterin des Ministeriums für Schule und Bildung, Evşen Hatam, und der Mitarbeiter des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, Dr. Andreas Deimann, die Bedeutung der Arbeit der Courage-Schulen und sagten die weitere Unterstützung der Arbeit zu. Gerade in diesen Zeiten sei das Ringen um einen respektvollen Umgang und die Zurückweisung von Ausgrenzung und Abwertung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Religion, eines körperlichen oder geistigen Handicaps, ihres Geschlechts von größter Bedeutung.