Aktuelles

11.12.2017

Landestreffen in Berlin und Niedersachsen



Sanem Kleff, Leiterin der Landeskoordination Berlin, mit dem Rapper und Paten Matondo und den Schüler*innen, die mit ihm gemeinsam auf dem Berliner Landestreffen auftraten. Foto: Wolfgang Borrs

In der vergangenen Woche haben in gleich zwei Bundesländern Landestreffen stattgefunden: In Berlin diskutierten am Freitag 200 Schüler*innen und Pädagog*innen unter anderem über Geschlechterrollen, gingen auf den Spuren der Menschenrechte auf Exkursion und blickten zurück auf den Widerstand im Nationalsozialismus. Ein ganz besonderes Highlight des jährlich stattfindenden Treffens: Der Überraschungs-Auftritt des Rappers Matondo, Pate einer Kreuzberger Courage-Schule, der gemeinsam mit einigen mutigen Schüler*innen rappte.

In Hannover stand das Landestreffen unter dem Thema "Rechtspopulismus bekämpfen - Demokratie und Menschenrechte in der Schule stärken". Diesen Schwerpunkt hatten sich die Courage-Schulen für das Landestreffen gewünscht. Mehr als 300 Schüler*innen und Pädagog*innen haben an dem Treffen teilgenommen und sich einen Tag lang in Arbeitsgruppen und Vorträgen mit Fake News und Populismus beschäftigt. Zusammen haben sie besprochen, wie man mit Geschichtswissen gegen Hetze argumentieren kann, und gelernt, was die Identitäre Bewegung ist. Außerdem ging es um die Frage, wie das Engagement im Schulalltag aktiv gehalten werden kann.