Das lernende Netzwerk

Tu Gutes und rede darüber!

Kommunikationskompetenz im Courage-Netzwerk

Genügt es uns eigentlich, wenn wir nur Gutes tun? Oder möchten wir auch, dass es wahrgenommen und darüber geredet wird? Sicher ist, dass es dem gemeinsamen Anliegen nützt, wenn viele davon erfahren. Aus diesem Grund hat Öffentlichkeitsarbeit einen wichtigen Stellenwert. Gerade wenn die engagierten Schüler*innen über ihre Schule hinaus an der demokratischen Ausgestaltung ihrer Gemeinde oder Stadt mitwirken wollen, ist es unerlässlich, dass sie für ihre Anliegen werben, indem sie ihre Aktivitäten in die breite Öffentlichkeit kommunizieren.

Glücklicherweise erhält die Arbeit der Courage-Schulen in der Regel viel Aufmerksamkeit. Das gilt vor allem in kleineren oder mittleren Städten. Hier sind die Medien in ihrer Berichterstattung meist offener für das gesellschaftspolitische Engagement von Schüler*innen als in Großstädten. Jährlich erscheinen mehrere Hundert Zeitungs-, Rundfunk- und Fernsehbeiträge, die über Projekte einzelner Courage-Schulen berichten.

Allein auf das Interesse von Journalist*innen sollten wir uns aber nicht verlassen. Denn auch die wohlwollendste Berichterstattung unterliegt Zyklen des Interesses sowie tagesaktuellen Schwerpunktsetzungen. So kann es passieren, dass eine monatelang vorbereitete Aktion von Schüler*innen am Ende gar nicht erwähnt wird, weil just an diesem Tag andere Meldungen in den Vordergrund drängten.

Um die Berichterstattung nicht von Zufällen abhängig zu machen, sind viele Schulen dazu übergegangen, ihre Aktivitäten selbst zu dokumentieren. Das kann in Form einer Schülerzeitung, von Schulradio, einer Homepage, einer Facebook-Seite oder Dokumentationen auf Youtube geschehen. Die Bundeskoordination unterstützt dies, indem sie der Förderung der Medienkompetenz von Schüler*innen einen hohen Stellenwert einräumt. Sie organisiert zum Beispiel Schreibwerkstätten, Fotoworkshops und Zeitungs- sowie Radioseminare.

Mehr zu Kommunikationskompetenz im Handbuch „Lernziel Gleichwertigkeit“.