Vorträge & Statements

Jeweils zum Auftakt der drei Veranstaltungstage standen Vorträge und Statements von Vertretern aus der Politik, Wissenschaft, den Gewerkschaften und der politischen Bildung.

Auftakt und Begrüßung

Sanem Kleff, Leiterin
Eberhard Seidel, Geschäftsführer


Für die Bundeskoordination Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage und den Trägerverein Aktion Courage e.V. begrüßten die Leiterin und Vorstandsvorsitzende Sanem Kleff und der Geschäftsführer Eberhard Seidel die rund 200 Koordinator*innen, Mitarbeiter*innen von Kooperationspartnern, Wissenschaftler*innen und Pädagog*innen.

Sanem Kleff betonte dabei die Herausforderungen, welche die Zuwanderung für Institutionen und damit auch für die „zentrale Institution Schule“ mit sich bringe. „Weder personell noch von den Inhalten noch von den Qualifikationen der Kolleg*innen“ sei diese darauf vorbereitet, monierte Kleff: „Auch darüber haben wir in den kommenden Tagen Gelegenheit, uns auszutauschen.“ Die dreitägige Tagung solle einem bekannten Bogen folgen: Zu Beginn stünden Themen, die Politik und Gesellschaft bestimmen – von Flucht und Asyl über Islamismus bis Rechtspopulismus – auf dem Programm. Am zweiten Tag wolle man sich mit den aus den Umbrüchen resultierenden Herausforderungen für das Netzwerk befassen. Zum Abschluss solle es Raum für kritische Selbstreflexion geben: Wie weit werden die bestehenden Angebote der aktuellen Lage gerecht; wo bedarf es Nachjustierung; wo gibt es Leerstellen? Insgesamt, hoffte Kleff, „werden wir da bei so viel Kompetenz, Engagement und Erfahrung sicher weiterkommen.“

Mittwoch, 1. Juni 2016

Thomas Krüger, BpB

Impuls
Aktuelle Herausforderungen für die politische Bildungsarbeit
Thomas Krüger, Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn


Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, ordnete in seinem Eröffnungsvortrag das Ausmaß der aktuellen Flucht- und anderen Wanderungsbewegungen in die globale Migration ein. Diese seien zwar „historisch“; allerdings nicht, was den Anteil der in Deutschland Ankommenden angehe: „Das ist nur eine Fußnote“. Auch möge, wer die Überforderung der Kommunen in Deutschland beklage, doch einen Blick in mehr als 20 Mega-Cities mit bis zu 36 Millionen Einwohnern in Asien, insbesondere in China, werfen.

So betrachtet, erklärte Krüger, seien in Deutschland wie Europa eher kleine Herausforderungen zu meistern – was allerdings kaum jemand sehe. Vorherrschend sei das „Gefühl, dass das Land aus den Fugen geraten ist – obwohl es alle Kapazitäten hat, was passiert ist, zu managen.“ Innenpolitisch konstatierte Krüger zudem eine zunehmende Polarisierung: zwischen Anhängern einer „transnationalen Perspektive“ und solchen „einer mit Homogenitätssehnsüchten arbeitenden Renationalisierung“. Und: Während die Mehrheit Prozesse in heterogenerer werdenden Gesellschaften organisieren wolle, folge eine Minderheit einem „rassistischen Narrativ“, das man auch als „neofeudalistisch“ bezeichnen könne. Da der Wille zu mehr Vielfalt sich jedoch nicht hinreichend in Institutionen niederschlage, fordert Krüger ein, neue Leitbilder zu verhandeln, mit denen ein neues ‚Wir’ auch gesellschaftspolitisch sichtbar wird, und Menschen zu ermutigen, die Gesellschaft aktiv zu gestalten.

Eine Absage erteilte der BpB-Präsident der direkten Demokratie – jedenfalls, wenn sie, wie in Deutschland verbreitet, unter dem Motto „Hier ist ein Thema – sofort abstimmen!“ daherkomme. Dem liege ein „vulgärdemokratisches Verständnis“ zu Grunde, mit dem man sich zwingend auseinandersetzen muss.

Dem Courage-Netzwerk empfahl er – wie allen politisch bildenden Institutionen – sich verstärkt über jene Gedanken zu machen, die noch nicht politisch sind: Im schulischen Kontext sei „wichtig, aktivierende Arbeit auf alle Zielgruppen auszurichten und sich immer wieder zu fragen: Wie kommen wir auch an die Leute ran, die bei politischer Bildung desinteressiert wegschauen?“ Als Mittel empfahl er mehr Zugänge über Peergroups sowie stärker mit visuellen Codes und Erzählungen zu arbeiten, etwa mit Web-Videos und TV-Formaten.

Krüger regte an, sich von einer lieb gewonnenen, aber „kontaminierten“ Vokabel zu verabschieden: Dem „Dialog auf Augenhöhe“, hinter dem sich immer ein „Gestus versteckter Macht“ aufhalte; schließlich könne ihn nur anbieten, wer sich überlegen fühle. Insgesamt riet Krüger zu verstärkter Selbstreflexion und -kritik: „Wo benutzen wir Sprache oder auch Handlungsstrategien, die von Asymmetrie geprägt sind?“ Dies sei auch wichtig, weil zu erwarten und zu begrüßen sei, dass aus den gerade angekommenen Geflüchteten selbstbewusste Mitbürger würden, die Zugang, Rechte und Mitsprache einforderten. Da würde Selbstreflexion zum „Kapital, mit dem wir arbeiten können“. Das gelte auch angesichts diverser „hegemonialer Wissensbestände“, die in die Irre führten – etwa der jahrelange feste Glaube, die später als solche angeklagten Morde der rechtsterroristischen NSU seien doch aller Wahrscheinlichkeit nach innerkurdische oder –türkische „Milieutaten“.

Prof. Dr. Naika Foroutan

Vortrag
Neue deutsche und europäische
Identitätsdebatten im Kontext beschleunigter Zuwanderung
Prof. Dr. Naika Foroutan, stellvertretende Direktorin des Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung an der Humboldt-Universität, Berlin


Die Wissenschaftlerin stellte zunächst die Frage, ob man gegenwärtig von einer beschleunigten Zuwanderung sprechen muss oder nicht vielmehr an eine Tradition von Zuwanderung in Deutschland anknüpfen kann? An Hand von Statistiken zeigte sie, dass es in Deutschland immer wieder Wellen von Einwanderung gegeben hat. 1992 kamen zum Beispiel 1,5 Millionen Menschen nach Deutschland, 782.000 davon sind geblieben. Damals, so Foroutan, war die politische und wirtschaftliche Situation im Land deutlich schwieriger als heute. „Vor diesem Hintergrund können wir die Ereignisse im vergangenen Jahr besser einschätzen“, sagte die Soziologin. Belastbare Zahlen über die Zuwanderung in 2015 konnte sie nicht mitbringen, aber sie schätzt, dass Deutschland 2015 rund 800.000 oder 900.000 Geflüchtete aufgenommen hat – also deutlich weniger, als 1992 eingewandert sind – und das zu einer Zeit, „wo es Deutschland so gut ging wie schon lange nicht mehr.“

Naika Foroutan gab einen historischen Abriss über die Narrative, mit denen die Gesellschaft auf die Migration reagiert – und die sich oft asynchron zur Entwicklung der Migration verändern. Bis in die 90er Jahre hieß es, Deutschland sei kein Einwanderungsland. „Die Erzählung hat sich verändert“, so Foroutan. Das setze sich im Leitbild und in der Politik um. 2008/2009 verschärfte sich die Debatte um Deutschland als Einwanderungsland. 2010 erschien das Buch „Deutschland schafft sich ab“ von Thilo Sarrazin. Im gleichen Jahr sind, so Foroutan, mehr Menschen in die Türkei ausgewandert als aus der Türkei eingewandert. „Empirisch stellt sich die Situation anders dar, als die Bevölkerung sie wahrnimmt“, so Naika Foroutan. So gibt es in deutschen Grundschulen kaum mehr Ausländerkinder. Weniger als 10 Prozent der hier lebenden Kinder haben keinen deutschen Pass; hier geborene Kinder werden als deutsche Kinder geboren. Nur eine kleine Minderheit kommt entweder aus sehr prekären Verhältnissen mit Kettenduldungsprozessen oder gehört Diplomatenfamilien an. Ein anderes Bespiel, wie Empirie und Gefühl auseinanderklaffen: Weniger als fünf Prozent der Deutschen mit Migrationshintergrund leben in den neuen Bundesländern – trotzdem sei dort die Angst besonders ausgeprägt. Dort, wo die Menschen am meisten Kontakt mit Zugewanderten haben, sei die Angst am geringsten.

Eine große Mehrheit sehe wenig bis keine Probleme im Umgang mit Flüchtlingen, zitierte Foroutan die aktuellen Umfragen. Aber gleichzeitig habe eine große Gruppe Angst, dass der Einfluss des Islam zu stark wird. Ein gängiges Narrativ sei, den Minderheiten selbst die Schuld dafür zu geben, dass man ihnen gegenüber rassistisch wird – nach dem Motto: Mit ihrem Verhalten provozieren sie das doch.

Naika Foroutan beschrieb Narrative der Abwehr, also typische Erzählungen, mit denen die Menschen auf die Einwanderung reagieren. Themen dieser Narrative sind vor allem Überfremdung („Wenn wir unser Deutschland verloren haben, dann haben wir unsere Heimat verloren“, Björn Höcke, AfD), Männlichkeit (die Einwanderer sind rücksichtslos und egoistisch, sie lassen sogar Frauen und Kinder im Stich, um nach Europa zu kommen), Frauenverachtung, Gewalt und Kriminalität. Diese Narrative der Abwehr stehen im harten Kontrast zur Wirklichkeit. Beispiel Kriminalität: Hier belegen die Zahlen des Bundeskriminalamts, dass Flüchtlinge nicht krimineller sind als andere Menschen. Trotzdem taucht das Kriminalitäts-Narrativ in vielen Gesprächen und Diskussionen auf. „Kann Integrationspflicht einseitig gedacht werden“, fragte Naika Foroutan in die Runde. „Sind Personen, die nicht migriert sind, per se integriert?“ 850 Übergriffe auf Flüchtlingswohnheime in 2015 – also 2,5 pro Tag – legen nahe, dass es hier auch bei Menschen mit deutschen Vorfahren starke Defizite gibt.

Donnerstag, 2. Juni 2016

Prof. Dr. Ahmet Toprak

Vortrag
Flucht und Geschlechterrollen – eine Herausforderung nicht nur für die Schule
Prof. Dr. Ahmet Toprak, Erziehungswissenschaftler, Fachhochschule Dortmund


Den Auftaktvortrag am Donnerstag hielt Professor Ahmed Toprak. Er ging der Frage nach, welche Geschlechterbilder und Rollenmodelle muslimische Migrant*innen mitbringen, dabei bezog er sich auf die Zeit vor dem Sommer 2015. Was sich nach Angela Merkels „Wir schaffen das!“ verändert hat, sei noch nicht erforscht.

Ahmet Toprak stellte Studien vor, die das Konzept von Ehre in muslimischen Familien untersuchen. Dabei unterschied er vier, voneinander nicht zu trennende Werte: Ansehen, Ehre, Respekt und Würde. In narrativen Interviews mit 61 Personen zwischen 14 und 69 Jahren, die aus 22 Familien kamen, hat Toprak die Ehrkonzepte untersucht. Wichtigste Erkenntnis: Ehre wird keineswegs in allen muslimischen Familien gleich interpretiert. Vielmehr gebe es große Unterschiede, je nachdem ob es sich um konservative, religiöse, leistungsorientierte oder moderne Familien handele. Ein genauerer Blick sei hier hilfreich, sagte Toprak und beschrieb die Familien-Typen.

Konservativ-autoritäre Familien seien oft geprägt von wenig Bildung, traditionellen Werten, vielen Kindern, sie sind selten eingebürgert, leben als Großfamilien mit vielen Menschen auf engstem Raum und vermischen Religion und Tradition. Sie sind patriarchal organisiert, geheiratet wird in der eigenen Ethnie, am liebsten im eigenen Dorf. Auf formale Bildung der Mädchen wird wenig Wert gelegt. Gewalt ist in der Erziehung die zentrale Methode. „In konservativen Milieus wird der Ehrbegriff instrumentalisiert, um sich abzugrenzen“, so Toprak.

In religiösen Familien seien die Bildungsabschlüsse oft heterogen, die Erziehung ist autoritär, aber seltener von Gewalt geprägt; religiöse Werte sind wichtig. Es gibt viele Kinder, Sexualität wird tabuisiert. In der Großfamilie zu leben, ist eine bewusste Entscheidung. Ehepartner aus der eigenen Religion werden bevorzugt, Sunniten heiraten Sunniten. Mädchen machen oft einen guten Schulabschluss, verzichten dann aber auf eine Ausbildung. Es gibt heimliche Liebesbeziehungen schon vor der Ehe. Aber oberstes Prinzip ist, als Jungfrau in die Ehe zu gehen.

Leistungsorientierte Familien seien die typischen Bildungsaufsteiger. Sie erziehen ihre Kinder autoritativ. Sie haben weniger Kinder, sorgen aber dafür, dass diese eine gute Ausbildung bekommen. In diesen Familien sind die traditionellen Werte und auch die patriarchalen Strukturen oft aufgeweicht, Jungen und Mädchen werden weitgehend gleich erzogen. Ehepartner aus Deutschland werden bevorzugt. Jungfräulichkeit ist nicht das große Thema. Aber die Mädchen praktizieren Sex heimlich, um ihre Eltern nicht zu verletzen.

In modernen Familien sind die patriarchalen Rollen verschwunden. Die Kinder – meist ein bis zwei – werden demokratisch erzogen, und sie werden auch aufgeklärt. Der Freund wird nicht geleugnet, aber auch nicht auf dem Präsentierteller gezeigt. Sex vor der Ehe ist verbreitet.

Ahmet Toprak zeigte am Beispiel von diesen vier Familien-Typen, wie groß die Unterschiede zwischen den muslimisch geprägten Gruppen in der Gesellschaft sind.  Er rief zu einer sachlichen und offenen Debatte über Normen und Werte auf – auch und gerade in Bezug auf die Geschlechterrollen. In der anschließenden Diskussion machte Sanem Kleff deutlich, wie sexualisiert der öffentliche Diskurs ist. Immer wieder gehe es da um Zwangsheirat, Ehrenmord, Jungfräulichkeit und Vielehe. „In einem Prozent der Debatte geht es darum, wie man den Menschen Deutsch beibringen kann, aber 99 Prozent dreht sich um Sex“, sagte sie.

Freitag, 3. Juni 2016

Norbert Hocke, GEW

Vortrag und Diskussion
Die Bedeutung von Schulsozialarbeit für eine diskriminierungssensible Schule
Norbert Hocke, Leiter des Organisationsbereichs Jugendhilfe und Sozialarbeit im Hauptvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Frankfurt/Berlin


Eine diskriminierungssensible Schule muss Kinder und Jugendliche in ihrer Lebenswirklichkeit abholen: Um diese These kreiste der Vortrag von Norbert Hocke. Aktuell, so der Bildungs-Gewerkschafter, sei das Ausbildungssystem „eine Blackbox, die überhaupt nicht von dieser Lebenswirklichkeit der Jugendlichen ausgeht“. Dafür, dass Schüler*innen aus Migranten- und Flüchtlingsfamilien nicht ausreichend in ihrer Einzigartigkeit wahrgenommen werden, machte Hocke zwei Gründe aus: Zum ersten sei das Bildungssystem strukturell nicht diskriminerungssensibel angelegt: „Wir schaffen es, die Lebenswirklichkeit der Schüler*innen systematisch in kleine Schächtelchen zu packen“, kritisierte Hocke. Dies begünstige, vermeintliche Problemfälle zur nächsten Institution weiterzuschieben. „Als Pädagoge kann man sich da leicht aus der Verantwortung ziehen. Auch die Schule mit ihrer historischen Entwicklung als Anstalt, die aussondern, Zensuren geben, strafen soll.“ Hocke warf dazu die Frage in den Raum, inwieweit die pädagogischen Konzepte einer solchen Bildungsinstitution nicht schon per se diskriminierend sind. Zum Zweiten stehe einer diskriminierungssensiblen Schule eine Ideologie entgegen, die junge Menschen als Humankapital betrachte.

Doch wie lassen sich Strukturen schaffen, die helfen, Exklusion und Diskriminierung zu verhindern? Dazu braucht es Hocke zufolge eine bessere pädagogische Ausbildung sowie eine strukturelle Verankerung der Sozialarbeit in den Schulen – verbunden mit einer gesicherten Finanzierung. „Eine andere, vorurteilsbewusste Grundpädagogik“ müsse entwickelt werden, verlangte Hocke. Dabei nahm er nicht nur die pädagogischen Hochschulen in die Pflicht: „Wir brauchen auch Zeit für Fortbildung des Personals an den Schulen.“ Dort müsse außerdem ein „Fachbereich Soziale Arbeit“ etabliert werden – mit Personal, das gleichberechtigt mit Lehrer*innen agieren könne. Eine Festschreibung dessen in Schulgesetzen sowie die Absicherung der Schulsozialarbeit über Dauerstellen seien dafür Voraussetzungen. Doch wie können Pädagog*innen und Sozialarbeiter*innen an der „Basis“ verbesserte Strukturen mit Leben und Inhalt füllen? Zur Antwort auf diese Frage brachte Hocke den Begriff der „Haltung“ ins Spiel. Er zitierte dabei die „Pädagogik der Unterdrückten“ von Paulo Freire, nach der Pädagog*innen, um zu Veränderungen zu gelangen, gleichermaßen Distanzierung wie Zuwendung benötigten. Wenn Schulsozialarbeiter den größeren Kontext von Armut oder Flucht wahrnähmen, die das Leben von Kindern aus Migrantenfamilien bestimmen, dazu auf deren persönliche Lebenswirklichkeit eingingen, bleibe„Inklusion“ nicht nur eine begriffliche Hülle. Der Blick in die Runde der versammelten Pädagog*innen und Schulsozialarbeiter*innen führte Hocke zu einem hoffnungsvollen Ausblick: Schule wie Jugendsozialarbeit seien in einer Situation, in der beide Systeme noch auf der Suche sind, aber schon fertige Antworten abgeben müssen. „Ihr vor Ort seid aber an vielen Stellen schon weiter“.

Autor*innen der Tagungsdokumentation: Jeannette Goddar, Cornelia Gerlach und Lukas Grasberger. Alle Fotos auf dieser Seite von: Björn Stysch/ bpb