Methode: Bildnerische Gestaltung

Das Modellprojekt "Islam & Ich - Jung sein im Land der Vielfalt" beinhaltet die folgenden drei Methoden: Bildnerische Gestaltung, Darstellendes Spiel und Musik am Beispiel Rap.

Im Rahmen des Modellprojekts lädt die Bundeskoordination von Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage zu bundesweiten Expertengesprächen.

Postkarte Islam & Ich
Islam und Ich
Plakat: Islam & Ich
Plakat: Mal mit! Kreativ sein

Postkarte und Poster: "Islam & Ich"


Zu Beginn des Projekts "Islam und Ich - Jung sein im Land der Vielfalt" veröffentlichte die Bundeskoordination eine Postkarte und ein Plakat mit dem aktuellen Projekt-Logo. 

Die Materialien sollen zur Auseinandersetzung mit dem Thema Islam anregen - in einer Bildsprache, die nicht immer wieder die Klischees von Kopftüchern und Minaretten wiederholt.

Die Postkarte "Islam & Ich" und das Poster können bei der Bundeskoordination bestellt werden.


Illustrations-Workshops


Die  Illustrations-Workshops finden bundesweit statt, darunter in Berlin, Bayern, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Die Schüler*innen der Sekundarstufe I und II arbeiten künstlerisch und mit fotografischen Mitteln an Entwürfen für Plakate, Postkarten und Stoffbannern.

Die besten Produktionen werden dann von einer professionellen Illustratorin aufgenommen und weiterverarbeitet.


Expertengespräch Illustration


Mit Zeichnungen, Grafiken, Plakaten, Postkarten und Fotos gegen Rassismus: Ein Themenschwerpunkt des Modellprojekts "Islam & Ich" ist die Arbeit mit bildlichen Darstellungen. Am 1. November 2011 lud die Bundeskoordination von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage zu einem Expertengespräch über den Einsatz von Illustrationen an Schulen ein.

Lehrer*innen, Illustrator*innen, Graffitikünstler*innen, Theater- und Sozialpädagog*innen beteiligten sich an der Diskussion über Möglichkeiten und Grenzen der Auseinandersetzung mit menschenfeindlichen Ideologien durch die Arbeit mit Illustrationen.

Die Bearbeitung von Themen wie Islam, Islamismus sowie Islamfeindlichkeit mit künstlerischen Methoden kann sich, so die einhellige Meinung der Runde, nicht nur auf politische Fragestellungen beschränken. Wichtig erscheint die Frage, wie man mit Mitteln der darstellenden Kunst auch kulturelle und soziale Fragen in der entwickelten Einwanderungsgesellschaft beantworten kann. Um das Themenfeld in verschiedenen Fachbereichen an den Schulen zu verankern, wird eine interdisziplinäre Vorgehensweise empfohlen.

Deutlich wurde, dass das Thema „Islam“ gerade in der Graffiti-Szene präsent ist. Ein Ergebnis des Expertengesprächs ist die Vereinbarung, die Methoden Rap-Musik und Graffiti in Schulworkshops zu verbinden und dadurch die Auseinandersetzung mit menschenfeindlichen Ideologien zu intensivieren.