Rap for Q-rage

Contest "Rap for Q-Rage 2011"

In diesem jährlich stattfindenden Contest zeigen junge Berliner Rapper, dass guter Rap auf Diskriminierungen locker verzichten kann. Die Gewinner erhalten die Möglichkeit ihre eigene CD aufzunehmen.

Rund 200 Rapper*innen, Tänzer*innen, Graffitikünstler*innen und Zuschauer*innen kamen am 10. Dezember 2011 in die Alte Feuerwache nach Berlin-Kreuzberg zum diesjährigen „Rap for Q-rage“. Bei diesem Wettbewerb von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage zeigen die Sänger*innen, dass guter Rap auch ohne diskriminierende, gewaltverherrlichende und sexistische Sprüche auskommt. 

Bereits am Freitag konnten sich 13 Rapper bei einem Vorentscheid für den Contest qualifizieren. Den text-starken Battle am Samstag entschieden dann auch drei Sänger für sich. Gewonnen haben: 

  • Drob Dynamic (Platz 1), 
  • Matondo (Platz 2) und 
  • King Azak (Platz 3)


Sie überzeugten die Jury, in der neben Florian Steindle von der Alten Feuerwache auch die früheren Rap-Sieger S-Rok und Jeffrey John saßen, mit ihren Rap-Künsten. Als Preis erhalten die Contest-Gewinner die Möglichkeit, ihre Raps professionell auf CD aufzunehmen.

Zusätzlich zum „Rap for Q-rage“-Contest wurde der Urban Dance Battle mit 28 Break-, Street- und HipHop-Tänzer*innen veranstaltet. Verantwortlich für die Beats war die „Beatbude“. Der „Rap for Q-rage“ findet jährlich im Rahmen der Jam on it-Veranstaltungsreihe statt. Der Wettbewerb "Rap for Q-rage 2011" wird gefördert durch das Berliner Jugendprogramm respectABel.

Drpb Dynamic
Matondo
King Azak
Drob Dynamic mit Sanem Kleff. Fotos: Metin Yilmaz