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Ideologien der Ungleichwertigkeit

Der bundesweite Erfolg von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage bei den Kindern und Jugendlichen liegt auch darin, dass das Projekt alle Ideologien der Ungleichwertigkeit in seinen Handlungsansatz einbezieht.

Hinter dem Begriff „Ideologien der Ungleichwertigkeit“ steckt die Ausgangsüberlegung, dass scheinbar unterschiedliche Phänomene wie Rassismus, Antisemitismus, Homophobie, Rechtsextremismus, Islamismus, bei aller Unterschiedlichkeit im Detail, eines gemeinsam haben: Sie unterscheiden Menschen nach einem oder mehreren Merkmalen, hierarchisieren sie und leiten daraus Legitimationen für Diskriminierungen ab.

Ideologien der Ungleichwertigkeit gehen davon aus, dass Ungleichartiges auch ungleichwertig ist. Die Kernformel lautet: X ist mehr wert als Y. Und: X hat die Legitimation Y zu bekämpfen. Dieses Grundmuster kann sich in zahllosen Erscheinungsformen manifestieren.

Der Handlungsansatz „Ideologien der Ungleichwertigkeit“ hat sich in der Praxis bewährt, da er auf die diversen Formen der Diskriminierung in einer heterogenen und pluralen Einwanderungsgesellschaft eingeht und damit dicht an den Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen bleibt.

Aus unserem Handlungsansatz ergeben sich in der Praxis der Projektarbeit an den Schulen eine Vielfalt von Themenfeldern, von denen wir hier die wichtigsten vorstellen.