"Weimar Rap 2008"
(Der Song wurde von Jugendlichen am 14. Juni 2008 während eines Rap-Workshops in der Europäischen Jugendbegegnungs- und Jugendbildungsstätte Weimar geschrieben und eingespielt)
Weimar-RAP, MP3-Datei (6MB)
The world is full, full of pain,
I’m speaking english and Anja is my name.
Schule mit Courage - this is the best,
because the fucking racism is the pest.
I want to say: don’t be a fool.
The world needs everybody included you.
Together we can bring it on
Make peace, love and chillin’ in the sun.
Was wir heut’ Dir zeigen, wir wollen nicht übertreiben,
aber das zeigt Mut, denn wir finden das gut.
Wir setzen uns gegen Fremdenfeindlichkeit ein
und machen daraus einen Reim.
Yeah, das sind wir "Torres Rio (?)" oder WEA,
ich hör’ die Leute reden, doch es ist leider nur Bla Bla.
Ich lebe hier schon mehr als nur ein Jahr
und ich kann dir sagen, dass es mehr als nur hart war.
So viele Leute, die mich verstoßen, weil sie mich nicht mögen,
doch Probleme sind da, um sie zu lösen.
Ich engagiere mich für meine Interessen,
das ist besser, als den Hass zu fühlen und ihn dann zu fressen.
Für internationale Solidarität
ist das, wofür auch Schule ohne Rassismus steht,
für multikulturelle Treffen, ohne uns zu stressen,
abends in Weimar ein Bierchen zu pressen,
mittags in der Mensa Schnitzel zu essen.
Wir gingen raus, um uns zu inspirieren,
Aktionen gegen Rechts zu initiieren, um die Leute zu mutivieren,
mehr zu machen, zu lachen und diese Feindseligkeiten zu lassen.
Viele Leute begleiten uns auf unseren Weg,
dabei vergisst man schon, wie die Zeit vergeht
und wer wirklich zu einem steht.
Ich komme nicht aus der schönsten Stadt der Welt,
sondern aus der Stadt, die sich für die Schönste hält.
Dieser Schwärm-Effekt, der ist einfach korrekt,
doch hier in Weimar ist es auch nicht schlecht.
Wir kommen alle aus vielen verschiedenen Städten und Ecken
und manche hatten hier echt ’ne weite Strecke.
Hannover, Stuttgart, Bremen und Kiel -
alle Städte hier haben das selbe Ziel.
Das Ziel, die Leute zu erreichen,
um unsere Meinung zu verbreiten.
Alle sollen’s hören: der Süden, Norden und der Osten
und auch das letzt Kaff ganz im Westen.
Wir sollten alle gleich behandeln, den einen wie den anderen.
Wir sind doch alle gleich und im Herzen auch ganz weich.
Ob schwarz, ob weiß, ob klein, ob groß,
am Ende ziehen wir alle das gleiche Los.
Ich erzähl euch von Hannover, hier habe ich einiges erlebt.
Manches ist mir nicht ganz koscher, vieles das die Stimmung hebt.
Leute die nur dummes denken, Leute die mich nicht verstehen,
manche die ihr Glück verschenken, die mit Nazis chillen gehen.
Aber auch multikulturell hat Hannover was zu bieten,
denn in Linden eventuell lernst du Multi-Kulti lieben.
Ein Stadtteil, der umstritten ist, die Leute sind die Besten,
die NPD ist angepisst, doch ich sag’ denen: Geht
Schule mit Courage -
viele denken, "leck mich doch am Arsch".
Doch was du machst, ist dein Ding
Rassismus macht dich nicht zum King.
Ich hab nicht sehr viel Geld, trotzdem lebe ich in dieser Welt.
Ich möchte alles verändern in sämtlichen Ländern.
Ich suche die große Liebe, es gibt keine Herzensdiebe.
Trotz allem bleibe ich stark und gehe durch den Tag.
Ich heiße Anni, mein Spitzname ist Honey
Ich mache Faxen wie Bugs Bunny.
Es ist klar, dass ich heute nicht verkacke,
ich trau’s mir zu und weiß, dass ich es packe.
Alle haben investiert und es hat sich gelohnt,
wir ernten die ersten Früchte unserer Arbeit schon.
Auch wenn wir morgen abreisen
für das, was wir gemacht haben, können wir uns preisen, Peace out…










