Mehr Informationen findet Ihr unter den jeweiligen Bundesländern.

Treffen der Bundeskoordination und Landeskoordinationen in Berlin, 2015. Foto: SOR-SMC

Die Landeskoordinationen

Eine nachhaltige Begleitung und Unterstützung der Courage-Schulen erfordert standortnah und kontinuierlich erreichbare  Ansprechpersonen. Um eine hochwertige Unterstützung zu gewährleisten, richtet die Bundeskoordination in den Bundesländern Landeskoordinationen ein. Sie benennt für diese Rolle geeignete Organisationen zu Trägern der Landeskoordinationsstellen. Unter ihnen befinden sich sowohl staatliche Einrichtungen wie Landeszentralen für Politische Bildung, als auch zivilgesellschaftliche Organisationen wie das Kolping Bildungswerk.
Die Landeskoordinationen entwickeln das Netzwerk auf regionaler Ebene durch die Einrichtung von Regionalkoordinationen weiter. Diese halten persönlichen und regelmäßigen Kontakt zu den Schulen, unterstützen sie standortnah und stellen so die Nachhaltigkeit des Ansatzes sicher.

Die Träger der Landeskoordinationsstellen verpflichten sich bei ihrer Ernennung, das Projekt im Sinne der von der Bundesgeschäftsstelle entwickelten organisatorischen und inhaltlichen Leitlinien und in Absprache mit der Geschäftsstelle der Bundeskoordination in ihrem Bundesland umzusetzen. Sie übernehmen dabei vielfältige Aufgaben:

  • Sie vertreten die Bundeskoordination gegenüber den Courage-Schulen in ihrem Bundesland und in Absprache mit der Bundeskoordination gegenüber den Verwaltungen auf Landesebene sowie gegenüber anderen Kooperationspartnern im Land.
  • Sie beraten und begleiten Anwärterschulen bis zur Titelverleihung. 
  • Sie verleihen im Rahmen des festlichen Aktes den Titel und übergeben das Schild mit dem Netzwerklogo.


Nach der Titelverleihung sind die Landeskoordinationen zuständig für die nachhaltige Begleitung der Courage-Schulen durch Beratung und Begleitung bei der Umsetzung ihrer Projekte.
 

  • Sie übernehmen die Öffentlichkeitsarbeit im Bundesland.
  • Sie vernetzen regionale und lokale Akteure.
  • Sie führen landesweite Vernetzungstreffen und  Aktiventreffen durch.
  • Sie bauen das Netzwerk der außerschulischen Kooperationspartner im Land in Absprache mit der Bundeskoordination aus.
  • Sie fördern die Kommunikation zwischen den Schulen im Land mit einer Landesrundmail oder landesspezifischen Broschüren.
  • Sie akquirieren Landesmittel zur Finanzierung der Arbeit der Landeskoordination und der Maßnahmen an den Schulen.