Unser Xenos-Projekt "Informieren und Qualifizieren"

Vom 01. Juni 2009 bis zum 31. Mai 2012 führt Schule ohne Rassismus im Rahmen des Xenos-Programms "Integration und Vielfalt" die Maßnahme "Informieren und Qualifizieren" durch.

Radio Q-rage, die Stimme von SOR-SMC. Plakat. Illustration: Peter O. Zierlein
Radio Q-rage, die Stimme von SOR-SMC. Plakat. Illustration: Peter O. Zierlein

Ausgangslage

Der innere Frieden einer Einwanderungsgesellschaft ist nicht nur durch Diskriminierungen, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus seitens der Mehrheitsgesellschaft herausgefordert. Vielmehr gilt: Alle Menschen, egal woher sie kommen und wie sie aussehen, sind in der Lage, zu diskriminieren. Und Angehörige von Minderheiten sind nicht nur Zielscheibe rechtsextremer und diskriminierender Aktivitäten, sondern auch auf der Täterseite zu finden.

 

Ein glaubwürdiger Einsatz für Vielfalt und Toleranz ist in einer Gesellschaft, in der mehr als ein Viertel der Kinder und Jugendlichen einen Migrationshintergrund haben, nur dann möglich, wenn allen Ideologien der Ungleichwertigkeit mit der gleichen Entschlossenheit entgegengetreten wird  - egal von wem sie geäußert werden und welchen Migrationshintergrund die Betreffenden haben.

 

Was selbstverständlich sein sollte, wirft in der Praxis Probleme auf. In den Bereichen rechtsextremer, nationalistischer und antisemitischer türkischer, russischer, ex-jugoslawischer oder polnischer Ideologien und Gruppierungen fehlt es an geeigneten Unterrichtsmaterialien, Informationsbroschüren, Fortbildungsmaßnahmen und qualifizierte Fortbildner für LehrerInnen und SchülerInnen.

Redaktion der Zeitung Q-rage, Ausgabe 2009. Foto: Jörg Kohn
Redaktion der Zeitung Q-rage, Ausgabe 2009. Foto: Jörg Kohn

Hauptziel

Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer des Netzwerkes von SOR-SMC werden über die genannten Ideologien der Ungleichwertigkeit und über Islam/ Islamismus sowie Geschlechterrollen in der Einwanderungsgesellschaft informiert und qualifiziert.

 

Dazu werden Lehrmaterialien in Form von zwei Themenheften (Rechtsextremismus in der Einwanderungsgesellschaft und Geschlechterrollen in der Einwanderungsgesellschaft) erstellt.

 

Darüberhinaus werden Schülerinnen und Schüler in arbeitsmarktlichen Maßnahmen in den Bereichen Print und Hörfunk qualifiziert, um so das Projektanliegen in die Tiefe der Gesellschaft zu kommunizieren.

Plakat "Rechtsextremismus in der Einwanderungsgesellschaft. Exjugoslawen. Russlanddeutsche, Türken und Polen".
Plakat "Rechtsextremismus in der Einwanderungsgesellschaft. Exjugoslawen. Russlanddeutsche, Türken und Polen".

Unterziele und Aktivitäten

Um das Projektziel des Vorhabens zu erreichen, werden bereits bewährte Methoden der Arbeit im Rahmen von SOR-SMC eingesetzt, die themenspezifisch weiterzuentwickeln sind. Diese bewährten Methoden sind im Einzelnen:

  • Entwicklung von Materialien für die Weiterbildung im Rahmen der Zielsetzung
  • Entwicklung von Seminarkonzepten der beruflichen Weiterbildung
  • Durchführung von Fortbildungsmaßnahmen für Multiplikatoren (LehrerInnen und SchülerInnen)
  • Durchführung von bundesweiten Fachkonferenzen zum Erfahrungsaustausch über die Zielsetzung des Vorhabens.
  • Transfer der Ergebnisse des Vorhabens in die Regelarbeit im Rahmen von SOR-SMC, um die Nachhaltigkeit sicherzustellen. Dies erfolgt über regelmäßige Netzwerktreffen mit den 15 Landeskoordinatoren von SOR-SMC, mit Kooperationspartnern und der Publikation der Zwischenergebnisse und Ergebnisse in der Zeitung "Q-rage" auf "Radio Q-rage"
  • Öffentlichkeitsarbeit in Form von Postkarten, Plakaten zu Aspekten des Projektziels des Vorhabens.
  • Pressearbeit

Rechtsextremismus unter Migranten ...

Über dieses Thema informiert die Broschüre "Rechtsextremismus in der Einwanderungsgesellschaft. Exjugoslawen. Russlanddeutsche, Türken und Polen".

Der Migrationsexperte Professor Dr. Klaus Bade: "Die Einwanderungsgesellschaft kennt auch düstere Bereiche und noch wenig bekannte Dunkelzonen. Diese Schrift eröffnet in kritischer Bestandsaufnahme und Problemanalyse Wege zur Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus im Migrantenmilieu."

 

Die vollständige Presseerklärung als PDF-Datei

Auszüge aus der Broschüre als PDF-Datei (ca. 1MB)

Bestellformular von der Seite Publikationen herunterladen, ausfüllen und abschicken

Titelseite Q-rage 2011
Titelseite Q-rage 2011

Für Vielfalt gegen Rechtsextremismus

Jugendliche stoppen Neonazis und ihre Propaganda an den Schulen +++ Sie starten eine publizistische Offensive für die Liebe und das Leben im Land der Vielfalt +++ Q-rage bietet kreative und inhaltsreiche Antworten nicht nur für (bio)Deutsche

Und das sind unter anderem die Themen:
Wann ist ein Mann ein Mann? - Liebesverbote und Liebesgebote - Nach welchen Kriterien entscheiden Türsteher? - Umgang mit nervigen Jungsgruppen - Terrorismus-Experte Yassin Musharbash über Islamisten und Islamhasser - Bericht über Online-Netzverweigerer - Hilfe bei Cyber-Mobbing - Porträt eines schwulen Bürgermeisters in Bayern

Hier könnt ihr die Ausgabe 2011 der Q-rage als PDF-Datei herunterladen.
 
Hier findet Ihr die Q-rage Artikel, die nur online veröffentlicht wurden

Gruppenfoto, Bundestreffen 2011 in Dessau. Foto: Metin Yilmaz
Gruppenfoto, Bundestreffen 2011 in Dessau. Foto: Metin Yilmaz

Geschlechterrollen

Das Bundestreffen 2011 von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Vom 10. bis 12. Juni tagten in Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt 130 VertreterInnen der "Schulen ohne Rassismus". +++ Das Treffen stand unter dem Motto: "Liebe, Geschlecht und Migration - Geschlechterrollen in der Einwanderungsgesellschaft". +++ Workshops informierten über rechtsextremistische und islamistische Jugendkulturen und über aktuelle Formen des Rassismus und Antisemitismus.

 

Fotos und mehr Informationen über das Bundestreffen

 

Titelseite der Q-Rage 2010. Fotos: Metin Yilmaz
Titelseite der Q-Rage 2010. Fotos: Metin Yilmaz

Liebe, Sex und Emanzipation

Die neue Q-rage ist da +++ Der Titel lautet: "Fatma ist emanzipiert – Michael ein Macho?!" +++ Jugendliche gehen der Frage nach: Wie ist es bestellt um die Geschlechterrollen im Land der Vielfalt?

 

Und das sind unter anderem die Themen:

Wie sagt ihr: Ich liebe dich? – Verliebt in Kreuzberg – Frauen und ihre Rechte – Haare und Migration – Religion, Sex und Emanzipation – Tipps wie ihr euch vor Belästigung im Netz wehren könnt – Porträt einer Rechtsextremistin

 

Hier könnt ihr die Ausgabe 2010 der Q-rage als PDF-Datei herunterladen.

 

Hier findet Ihr die Q-rage Artikel, die nur online veröffentlicht wurden

Schülerinnen und Schüler von SOR-SMC Schulen aus allen Bundesländern vor dem Jüdischen Museum Berlin, am 11.06.2010. Foto: Metin Yilmaz
Schülerinnen und Schüler von SOR-SMC Schulen aus allen Bundesländern vor dem Jüdischen Museum Berlin, am 11.06.2010. Foto: Metin Yilmaz

Land der Vielfalt – wie wollen wir zusammen leben?

Das Bundestreffen 2010 von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Das Bundestreffen 2010 von fand an einem besonderen Ort statt: im Jüdischen Museum von Berlin. Doch nicht nur der Ort war ein besonderer: Diesmal galt es, den 15. Geburtstag des größten Schulnetzwerkes in Deutschland zu feiern.

 

Schülerinnen und Schüler aus 80 verschiedenen Schulen aus dem ganzen Bundesgebiet nahmen teil. Sie diskutierten, planten, lernten und feierten im Jüdischen Museum Berlin und im benachbarten Jugendgästehaus der Schreberjugend.

 

Mehr über das SOR-SMC Bundestreffen 2010

Titelseite der Q-rage 2009

Wie wollen wir zusammenleben?

Die neue Q-rage ist erschienen +++ Jugendliche gehen der Frage nach: Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben?

 

Und das sind u.a. die Themen:

 

Einwanderer als Zeitzeugen in Schulen - Jung, jüdisch, deutsch – Der Gazakrieg im Klassenzimmer – Wo anders sein normal ist: Behinderte und Nichtbehinderte an unseren Schulen – Als Lucie nicht nach draußen durfte: Asyl in Deutschland - Deutsche Freunde, gute Noten? - Allein unter Migranten – Mobbing am Gymnasium.

 

Hier könnt ihr die Ausgabe 2009 der Q-rage als PDF-Datei herunterladen.

 

Und hier findet ihr Reaktionen der LeserInnen zur Q-rage

Foto: Metin Yilmaz

Das SOR-SMC Bundestreffen 2009 fand in Würzburg statt

Vom 12. bis 14. Juni tagten in Würzburg 150 VertreterInnen der "Schulen ohne Rassismus". +++ Das Treffen stand unter dem Motto: "Rechtsextremismus hat viele Gesichter. Ideologien der Ungleichwertigkeit in der Einwanderungsgesellschaft". +++ Workshops informierten über rechtsextremistische und islamistische Jugendkulturen und über aktuelle Formen des Rassismus und Antisemitismus. +++ Auf der Party-Line getanzt und geflirtet. +++ Neue Ideen wurden geboren. +++ Neue Projekte geschmiedet. +++

 

Fotos und mehr Informationen über das Bundestreffen 2009


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Aktuelles:

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ZEIT ONLINE: Türkischer Nationalismus als Importware

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Magdeburger Volksstimme: "Thomas Mann" engagiert sich auf vielen Gebieten

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23.01.2012

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300 Besucher erlebten eine mit Experten und politischen Verantwortungsträgern besetzte...


23.01.2012

WELT ONLINE: Schulen gegen Rechtsextremismus

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22.01.2012

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22.01.2012

Mitteldeutsche Zeitung: «Intoleranz fängt von Kindesbeinen an»

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20.01.2012

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19.01.2012

Hallertauer Zeitung: Zeichen setzen gegen jede Art von Gewalt

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17.01.2012

Oberberg Aktuell: Über 80 Rote Karten gegen Rassismus

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17.01.2012

blidungsklick.de: Braune Öko-Siedler wollen Schulen unterwandern

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17.01.2012

Der Westen: Nur Offenheit führt zu Veränderungen an Schulen

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17.01.2012

Wochenspiegel Naumburg: 1000. Schule mit Courage

Bis auf den letzten Platz war die Aula des Domgymnasiums Naumburg besetzt. Unter den Ehrengästen in...


16.01.2012

Der Westen: Anders ohne Diskriminierung

Streit, Mobbing, Beleidigungen: Das gibt’s überall, oft auch an Schulen. Die Sunderner...


15.01.2012

TAZ: Neonazis in Magdeburg

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04.01.2012

Nürnberger Nachrichten: Der Kampf gegen Rechts überfordert viele Schulen

Bei der Aufklärungsarbeit in den Klassenzimmern gibt es großen Nachholbedarf


02.01.2012

greenpeace Magazin: Offene Flanken gegen Rechts - Ruf nach Reformen

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02.01.2012

bildungsclick: Defizite in staatlicher Gegenwehr zu Rechtsextremismus

Bildungsexperten und Sozialwissenschaftler sehen mit Sorge gravierende Defizite des Staates im...


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Mannheimer Morgen: Kurt Beck dankt SchülerInnen für ihr Engagement

Beck dankte besonders Kindern und Jugendlichen an den mehr als 40 Schulen in Rheinland-Pfalz, die...


24.12.2011

Lippische Landes-Zeitung: Gesamtschüler leben Courage

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