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Ausgabe 20
März 2019
Liebe Aktive des Courage-Netzwerks,
täglich erreichen die Bundeskoordination aus unseren bald 3.000 Courage-Schulen und über 75 Landes- und Regionalkoordinationen Berichte über gelungene Aktionen und kreative Veranstaltungen. Die Fülle der fantasievollen Aktivitäten für Gleichwertigkeit und gegen Diskriminierung jeglicher Art ist atemberaubend und stimmt uns hoffnungsfroh. Die Dokumentation aller Aktivitäten sprengt allerdings den Rahmen eines Rundbriefs. Deshalb möchten wir alle einladen, uns auf Facebook und Instagram zu folgen, wo wir täglich über neue Aktivitäten aus den Courage-Schulen und dem Courage-Netzwerk berichten. 

Die kritische Auseinandersetzung mit Antisemitismus in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen bleibt weiterhin ein zentrales Anliegen unseres Netzwerks. Auch in diesem Schuljahr wollen wir gemeinsam mit unserem Kooperationspartner, dem Anne Frank Zentrum, die Courage-Schulen ermuntern, sich am diesjährigen Anne Frank Tag zu beteiligen. 

Die Q-rage, die Zeitung von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, ist für Schülerinnen und Schüler eine sehr gute Möglichkeit, ihre Gedanken und ihre Aktivitäten bundesweit mit einem großen Publikum zu teilen. Wer bei der q.rage mitmachen möchte oder einen interessanten Beitrag hat, der melde sich einfach bei uns unter qrage@aktioncourage.org.

Wir bleiben neugierig auf eure Ideen und wünschen euch viel Erfolg bei eurem Engagement.

Mit besten Grüßen

Sanem Kleff
Neues von der q.rage
Im Februar haben sich Schüler*innen aus dem Courage-Netzwerk in Berlin getroffen, um an Texten für die neue Ausgabe des q.rage-Magazins und q.rage-online zu arbeiten. Neben den eigenen mitgebrachten Geschichten standen den Schüler*innen starke Frauen als Interviewpartnerinnen zur Verfügung, um über deren radikales Wirken in der Gesellschaft zu sprechen. Die q.rage erscheint nach den Sommerferien 2019 sowohl als Print-Magazin als auch als PDF-Datei.

Foto: Johanna Landtscheid
Neue Regionalkoordinierungen in NRW
Die regionalen Koordinierungsstellen sind eine wichtige Stütze des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Nur so können die Schulen die notwendige Unterstützung bekommen und Synergieeffekte unter den Schulen stattfinden. Daher freut es uns besonders, drei weitere RKs in Nordrhein-Westfalen im Netzwerk begrüßen zu dürfen. Am 27. Februar benannte Wolfgang Brust als Vertreter der Bundeskoordination die Kommunalen Integrationszentren der Kreise Düren und Warendorf und des Märkischen Kreises als Regionalkoordinationen.

Foto: Renate Bonow
BK-LK-Treffen in Magdeburg
Zwei Tage lang haben sich die Vertreterinnen und Vertreter des Courage-Netzwerkes in Sachsen-Anhalt mit der Bundeskoordination zur weiteren Vernetzung und zum gegenseitigen Austausch getroffen. Im Mittelpunkt standen die aktuelle Entwicklung im Netzwerk, die inhaltlichen Angebote (auf Bundes-, Landes- und Regionalebene), Qualifizierungsmöglichkeiten und die Jahresplanung 2019.

Foto:LK Sachsen-Anhalt
Schule ohne Rassismus auf der Didacta 2019
Die Bundeskoordinierung präsentierte die Arbeit von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage auf Europas bedeutendster Bildungsmesse, der Didacta 2019 in Köln. Da jedes Jahr nur eine sehr begrenzte Anzahl von Trägern dort anwesend sein können, freuen wir uns sehr, dass wir am Stand unseres Partners, des Hauptvorstandes der GEW, das Courage-Netzwerk, den Arbeitsansatz und unsere Materialien den anwesenden Pädagog*innen vorstellen durften. Die Landeskoordinierung Nordrhein-Westfalen präsentierte sich am Stand der GEW NRW.

Foto: Thea Wesemann

Einladung zum Anne Frank Tag 2019
Am 12. Juni ist Anne Frank Tag. Der bundesweite Schulaktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus, den unser Kooperationspartner das Anne Frank Zentrum durchführt, steht in diesem Jahr unter dem Motto »90 Jahre Anne Frank«. Anhand der Biografie von Anne Frank setzen sich Schüler*innen und Pädagog*innen mit Nationalsozialismus, Holocaust und Antisemitismus auseinander und engagieren sich für eine demokratische Gesellschaft. Alle teilnehmenden Schulen erhalten vom Anne Frank Zentrum kostenfrei eine großformatige Plakatausstellung, die 16-seitige Anne Frank Zeitung sowie einen pädagogischen Leitfaden. Interessierte Courage-Schulen können ihre eigenen Aktionen noch bis zum 14. März 2019 anmelden.

Foto: Cordula Brucker
Internationale Wochen gegen Rassismus
Am 11. März starten die internationalen Wochen gegen Rassismus vor  dem Hintergrund der bevorstehenden Europawahlen. Bis zum 24. März 2019 finden unter dem Motto „Europa wählt Menschenwürde“ bundesweit mehr als 1300 Veranstaltungen statt. Ziel ist es insbesondere, den nationalistischen, rassistischen und autoritären Angriffen von rechtsaußen ein Europa der Freiheit, der Demokratie und der Menschenrechte entgegenzustellen.

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ist Kooperationspartner und daher finden auch im Courage-Netzwerk zahlreiche Veranstaltungen, wie z.B. in Heidelberg, Filderstadt, Lübeck, Halle, Bad Segeberg oder München statt. 

Am 21. März, dem internationalen Tag gegen Rassismus, führt die LK Berlin ihre jährliche Blumenaktion "Mit bunten Blumen für ein buntes Berlin" durch. Gemeinsam mit Schüler*innen, Pädagog*innen und dem schwulen Anti-Gewalt-Projekt MANEO verteilt die LK Berlin Tütchen mit bunten Blumensamen – als ein Zeichen gegen Rassismus, Homophobie und jede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.    

Foto: LK Berlin

Halle: Fachtag zum Neutralitätsgebot
Die Fachtagung „Politische Bildung in Schule und Bildungsarbeit - kontrovers, unabhängig, aber nicht wertneutral", die die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt veranstaltete und die in Halle an der Saale stattfand, hat wichtige Themen aufgegriffen, die uns im Courage-Netzwerk bewegen: Was bedeutet Neutralitätspflicht? Welche Grundlagen schafft der Beutelsbacher Konsens für die politische Bildung? Verletzen Handlungsansätze wie "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" die Neutralitätspflicht oder folgen sie dem unveräußerlichen Wertekanon, der im Grundgesetz, in den Landesverfassungen und den Schulgesetzen festgeschrieben ist? 120 Pädagoginnen und Pädagogen diskutierten mit Wissenschaftlern aus den Bereichen Soziologie und Politik sowie Vertreter*innen der Landespolitik. Die Filmdokumentation der Tagung ist jetzt online.


Die Gesamtkonferenz der Helene-Lange-Schule in Oldenburg hat sich unserer Erklärung #wirsindnichtneutral - für eine werteorientierte politische Bildungsarbeit angeschlossen - und dazu gleich das passende Bild gestaltet. Der Hashtag #wirsindnichtneutral kann gern weiter verwendet werden.

Fotos: LK Sachsen-Anhalt




Bild: Helene-Lange-Schule, Oldenburg
Regionaltreffen in Nienburg
„100 Prozent Menschenwürde – Zusammen gegen Rassismus“ war das Motto des Vernetzungstreffens der Courage-Schulen im niedersächsischen Nienburg. In 12 Workshops diskutierten die Schüler*innen Themen wie Diskriminierung im Fußball, Diversität oder Geschlechtergerechtigkeit, während die Pädagog*innen gemeinsam Handlungsoptionen für den Umgang mit Diskriminierung und Rechtsextremismus erarbeiteten. Das Treffen wurde mit einem Grußwort des niedersächsischen Kultusministers und Pate einer Courage-Schule Grant Hendrik Tonne eröffnet. Der Minister hob die große Bedeutung des Engagements der Schulen gegen Rassismus - Schule mit Courage hervor und stellte klar, dass es für die Demokratieerziehung wichtig sei, dass alle Lehrkräfte Haltung zeigten gegen Menschenfeindlichkeit und Rassismus.

Kreiszeitung, 22.02.2019
100 Prozent Menschenwürde - Wabe kämpft zusammen mit Schülern gegen Rassismus

Foto: Ruben Obenhaus (WABE)

Kiez-Konzert in Berlin
Mit dem „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“-Kiezkonzert im SO36 haben drei Kreuzberger Courage-Schulen ein deutliches Zeichen gegen Diskriminierung gesetzt. Das Line-Up konnte sich sehen lassen: Neben den Schüler*innen standen die Kinderliedermacherin Suli Puschban, Rapper Matondo, Sänger Mal Élevé von den Irie Révoltés und Shukrullah mit weiteren Künstler*innen auf der Bühne. Sie alle haben Patenschaften übernommen für die Courage-Schulen und unterstützen ihr Engagement. Die Moderation übernahmen die Schüler*innen. Außerdem sind aufgetreten: die Kapelle der guten Hoffnung, Strange Journey, Ivo Lotion, Las Bajas Pasiones sowie die Chöre und Schulbands der Alternativschule Berlin und der Heinrich-Zille-Grundschule.

Foto: Wolfgang Borrs

Q-rage! online
Wir sind für die q.rage online immer wieder auf der Suche nach angehenden Redakteur*innen, die gern schreiben und gern gelesen werden? Schüler*innen von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage können sich gern bei uns melden: per E-Mail an redaktion@qrage.online

Diese Artikel und Videos gibt es aktuell auf qrage.org zu sehen:

„Was ich bin, das will ich werden“ – Mit Poetry Slam zu sich selbst finden
Schüler*innen des Anna-Zillken-Berufskollegs in Dortmund haben sich in einer Aktionswoche im Poetry-Slam ausprobiert und sich mit sich selbst auseinandergesetzt. An dieser Stelle veröffentlichen wir den Text von Jo-Ann Redemann (21), der im Rahmen der Aktionswoche entstanden ist. 

Wenn der Zirkus kommt
Der 17-jährige Roman aus Aachen erzählt wie er mit 11 Jahren nach Deutschland kam. Er gibt uns Einblicke in seine Sehnsüchte und Erinnerungen. So ist z.B. der Zirkus in seiner alten Heimat ein Plätzchen, wo er sich glücklich fühlte.
Materialien für das Courage-Netzwerk
Kennen Sie schon unsere letzten Publikationen, z.B. den Baustein 6: „Transnationaler Extremismus“, das Themenheft „Klassismus“, die Broschüre „Was wir tun“ oder die Plakatserie? Diese und weitere Materialien können über den Courage-Shop bestellt werden
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Impressum

Bundeskoordination
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage
Ein Projekt von Aktion Courage e.V.

Redaktion:
Anja Baer, Eberhard Seidel (V. i. S. d. P.),
medien@aktioncourage.org  / Tel.: (030) 21 45 86 0



 
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