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Ausgabe 22
Juni 2019
Liebe Aktive des Courage-Netzwerks,
die vergangene Europawahl hat die Schüler*innen im Courage-Netzwerk stark beschäftigt: In Brakel (Nordrhein-Westfalen) hat die Aktivengruppe des städtischen Gymnasiums mit ihrem Demonstrationsaufruf für ein friedliches und solidarisches Europa für die (bisher) größte Jugenddemonstration in der Geschichte der Stadt gesorgt. Im hessischen Schwalm-Eder-Kreis dagegen haben Schüler*innen Plakate gegen Rechtsextremismus entworfen und aufgehängt. Einige dieser Aktionen stellen wir euch in diesem Rundbrief vor.

Außerdem möchten wir euch zu einem Fachtag im Juni in Düsseldorf und zum Bundeskongress im September in Berlin einladen. Eine ausführliche Beschreibung, das Programm und den Link zur Anmeldung findet ihr ebenfalls in diesem Rundbrief.

Für viele ist dies unser letzter Rundbrief in diesem Schuljahr. Euch allen wünsche ich schöne und erholsame Sommerferien.

Mit besten Grüßen

Sanem Kleff
Brakel: Schüler*innen demonstrieren für Europa
In Brakel, NRW, hat im Vorfeld der Europawahlen die (bisher) größte Schülerdemo in der Geschichte der Stadt stattgefunden! Rund 700 Schüler*innen und Pädagog*innen sind auf die Straße gegangen, um für ein friedliches, weltoffenes und solidarisches Europa zu demonstrieren. Organisiert wurde die Demonstration von der Arbeitsgruppe Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage des Brakeler Brede-Gymnasiums.
Im Gespräch mit der Neuen Westfälischen begründet eine Schülerin ihr Engagement so: "Leider dürfen wir am Sonntag nicht zur Europawahl gehen. Aber wir möchten alle, die wählen dürfen, auffordern, sich für eine proeuropäische Partei zu entscheiden." Mit dabei auf der Demonstration war auch Elmar Brok, Mitglied des Europäischen Parlaments, der den Einsatz der Schüler*innen für ein weltoffenes Europa unterstützt.

Neue Westfälische, 21.5.2019
"Großdemo: Brakeler Schüler setzen sich für Europa ein"

Auch die Schüler*innen der Brüder-Grimm-Schule in Eschwege haben ganz offensichtlich ein Herz für Europa: Sie haben sich mit einer Europa-Fahne auf dem Schulhof versammelt, um gemeinsam ein Herz zu bilden. Das entstandene Foto ist gleichzeitig ein kleiner Gruß an ihren Paten Michael Roth, den Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt. Eine schöne Aktion!
Schüler*innen demonstrieren für Europa in Brakel

Mehr als 700 Schüler*innen nahmen an der Großdemo in Brakel teil.
Foto: Burkhard Battran

Ein Herz fur Europa in Eschwege

Die Schüler*innen der Brüder-Grimm-Schule in Eschwege bei ihrer Aktion auf dem Schulhof.
Homberg: Plakte für eine offene Gesellschaft
Die neonazistische Kleinstpartei "Die Rechte" hat im Europawahlkampf mit NS-Parolen gegen Israel gehetzt und mit Mordphantasien kokettiert ("Wir hängen nicht nur Plakate"). Schüler*innen der Bundespräsidenten-Theodor-Heuss-Schule in Homberg (Hessen) haben ein Gegenplakat entworfen, auf dem auf Hebräisch "Shalom" (Frieden) steht und mit dem sie für eine offene, solidarische und tolerante Gesellschaft werben. "Rechtsextremismus ist unser Unglück! Schluss damit!" heißt es auf den Plakaten, die die Schüler*innen und Pädagog*innen unter anderem in den Innenstädten von Homberg, Neukirchen und Schwalmstadt aufgehängt haben. Die Courage-Schulen aus dem Landkreis haben sich der Plakataktion der Schüler*innen angeschlossen, auch der Landrat des Schwalm-Eder-Kreises unterstützt die Aktion der Schüler*innen.

lokalo24.de, 21.5.2019
"Aktion zur rechten Wahlwerbung: Schüler hängen selbst Plakate auf"

nh24.de, 27.05.2019
"Landrat Becker unterstützt Statement gegen Rechtsextremismus"

Das von den Schüler*innen gestaltete Plakat

"Rechtsextremismus ist unser Unglück! Schluss damit!" heißt es auf dem von den Schüler*innen gestalteten Plakat.
Güstrow: Landestreffen Mecklenburg-Vorpommern
100 Schüler*innen und Pädagog*innen haben am 29. Mai am Landestreffen der Courage-Schulen in Mecklenburg-Vorpommern teilgenommen - und dabei viel Spaß gehabt. Für die Teilnehmenden gab es ein buntes Programm, in dem sie sich weiterbilden und vernetzen konnten: ein Workshop zu jüdischem Leben in Güstrow, einen Musikworkshop mit der Band Lappalie oder ein Argumentationstraining gegen Rechtspopulismus und vieles mehr. Auch für den Best-Practice-Transfer unter den Jugendlichen und ihren Pädagog*innen gab es ausreichend Raum.

Güstrower Anzeiger, 22.05.2019

"Treffpunkt Güstrow: Schulen ohne Rassismus - Schulen mit Courage"
Landestreffen in Güstrow

100 engagierte Schüler*innen und ihre Pädagog*innen kamen im Mai in Güstrow für das Landestreffen zusammen.
Foto: Gerd Engelsmann
Mit dem Rad von Beckum nach Auschwitz
Sieben Schüler*innen des Albertus-Magnus-Gymnasiums in Beckum, NRW, fahren vom 5. bis zum 16. Juni mit dem Rad zum Holocaust-Mahnmal in Berlin und dann weiter zur Holocaust-Gedenkstätte in Auschwitz. Dort werden sie Gespräche mit Holocaust-Überlebenden führen und an einer Führung durch das Vernichtlungslager Auschwitz-Birkenau teilnehmen. Gemeinsam mit rund 30 anderen Schüler*innen fahren sie damit als Botschafter*innen der Stadt Münster auf der 616 Kilometer langen "Friedenstour 2019" mit. Gute Fahrt!

Die Glocke online, 5.5.2019

"Radtour im Zeichen des Friedens"
Die Schüler*innen gemeinsam mit ihrem Lehrer bei einer Trainingsfahrt für die Friedenstour 2019.

Bei einer Trainingsfahrt bereiten sich die Schulmitglieder auf die Friedenstour 2019 vor.
Foto: Bernd Fernkorn
Berlin: Werkstatt gegen Mobbing
Wie kann ich aktiv gegen Mobbing vorgehen? Was tue ich, wenn ich Mobbing beobachte? Und was unterscheidet Mobbing von Konflikten? Das waren nur einige der Fragen, mit denen sich am 14. Mai 70 Berliner Schüler*innen und Pädagog*innen in einer 'Werkstatt gegen Mobbing' beschäftigt haben. Dabei haben sie sich unter anderem in Rollenspielen interaktiv damit auseinandergesetzt, welche Argumentationsstrategien sie gegen Mobbing entwickeln können, was Mobbing und Cybermobbing für Folgen haben und wie andere Mobbing wahrnehmen. Auch die Pädagog*innen konnten sich über ihre Erfahrungen austauschen und Methoden wie den No-Blame-Approach kennenlernen.
Da die Werkstatt gegen Mobbing bei den Schüler*innen und Pädagog*innen im letzten Jahr so gut ankam, konnte sie im Mai nun schon zum zweiten Mal stattfinden.

die tageszeitung, 14.5.2019
"Täter, Opfer, Möglichmacher"
Werkstatt gegen Mobbing

Schon zum zweiten Mal hat die 'Werkstatt gegen Mobbing' der Landeskoordination Berlin stattgefunden, bei der die Schüler*innen und Pädagog*innen verschiedene Strategien gegen Mobbing kennenlernen und erfahren, wie sie sich vor Cyber-Mobbing schützen können.

Courage-Fachtag in Landshut
In Landshut hat am 24. Mai der Fachtag "Politische Bildung an Courage-Schulen" stattgefunden. Einen Tag lang konnten sich die Teilnehmer*innen über die Bedeutung politischer Bildung, den Beutelsbacher Konsens und über das Engagement der Courage-Schulen austauschen. Als Referent*innen waren Prof. Dr. Ursula Münch von der Akademie für Politische Bildung in Tutzing, Prof. Dr. Andreas Petrik von der Universität Halle-Wittenberg, Corinna Storm vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung und Philipp Melle vom Bayerischen Jugendring auf dem Fachtag geladen. Auf dem Podium diskutierten Simone Fleischmann, Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands, Matthias Fack, Präsident des Bayerischen Jugendrings, Herbert Püls vom Staatsministerium für Unterricht und Kultus und Prof. Dr. Markus Gloe, Vorsitzender des Landesverbands Bayern der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung und Professor für Politische Bildung und Didaktik an der Ludwig-Maximilians-Universität München.


Die Teilnehmer*innen der Podiumsdiskussion auf dem Fachtag

Die Teilnehmer*innen der Podiumsdiskussion: Prof. Dr. Markus Gloe, Simone Fleischmann, Matthias Fack und Herbert Püls (rechts außen) gemeinsam mit dem bayerischen Landeskoordinator Patrick Wolf (2. v. r.).
Buchvorstellung Antimuslimischer Populismus
Der neue Baustein "Antimuslimischer Populismus" wurde am 20. Mai in der taz Kantine in Berlin vorgestellt. Der Autor Alexander Häusler erklärte, warum er den antimuslimischen Populismus für einen Treibstoff des Rechtspopulismus in Europa hält. Außerdem machte er deutlich, warum es sich dabei seiner Meinung nach um eine neue Form des Rassismus handelt, in der die tatsächliche oder auch nur zugeschriebene religiöse Zugehörigkeit ethnisiert wird.
Anschließend diskutierte er mit Sanem Kleff, Direktorin von Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage, Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Jawaneh Golesorkh von ufuq.de und dem interessierten Publikum. Die Veranstaltung wurde moderiert von dem taz-Journalisten Pascal Beucker.

Der Baustein "Antimuslimischer Populismus" kann im Courage-Shop bestellt oder kostenlos heruntergeladen werden.
Hier geht es zum Baustein.
Podiumsdiskussion in der taz-kantine in Berlin

Aiman Mazyek (Vorsitzender der Zentralrats der Muslime in Deutschland), Sanem Kleff (Direktorin der Bundeskoordination), Alexander Häusler (Sozialwissenschaftler und Autor des neuen Bausteins), Pascal Beucker (Journalist bei der taz) diskutierten gemeinsam mit Jawaneh Golesorkh (ufuq.de) auf dem Podium über antimuslimischen Rassismus.
Buchvorstellung neuer deutscher extremismus*
Am 3. Juni haben wir das neue Themenheft „neuer deutscher extremismus*“ in der taz vorgestellt. In kurzen Vorträgen und einer Podiumsdiskussion wurden Ideologien der Ungleichwertigkeit unter verschiedenen Einwanderergruppen aus einer rassismuskritischen Perspektive betrachtet: Sanem Kleff (Direktorin von Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage) sprach eingangs über Ideologien der Ungleichwertigkeit in der Einwanderungsgesellschaft, bevor Julia Gerlach (Projektleiterin von Amal, Berlin!) einen Kurzvortrag über Islamismus und Autoritarismus mit Bezug zum arabischen Raum hielt. Anschließend sprachen Nikolai Klimeniouk (Journalist) und Marta Kozwłoska (Soziologin am Mercator Forum für Migration und Demokratie der TU Dresden) über Ideologien der Ungleichwertigkeit bei "Russlanddeutschen" und mit Bezug zu Polen. Vielen Dank allen Redner*innen, dem Moderator Pascal Beucker und den Gästen für die lebhafte Diskussion.

Das Themenheft neuer deutscher extremismus* kann im Courage-Shop bestellt oder kostenlos heruntergeladen werden.
Hier gibt es das Themenheft im Courage-Shop.
Marta Kozłowska, Sanem Kleff und Moderator Pascal Beucker

Marta Kozłowska, Sanem Kleff, Moderator Pascal Beucker, Julia Gerlach und Nikolai Klimeniouk diskutierten auf dem Podium und mit dem Publikum über rechtextreme, antisemitische, ultranationationalistische und muslimfeindliche Einstellungen.

Julia Gerlach und Nikolai Klimeniouk auf dem Podium
25. Juni: Fachtag Neuer Deutscher Extremismus in Düsseldorf
Am Dienstag, den 25. Juni 2019, führen wir in Düsseldorf gemeinsam mit der IUBH - Internationale Hochschule Düsseldorf den Fachtag Neuer Deutscher Extremismus durch. In verschiedenen Vorträgen und einer Diskussionsrunde betrachten wir rechtsextreme, ultranationalistische, islamistische, homophobe, antisemitische und muslimfeindliche Strömungen unter verschiedenen Einwanderergruppen. Dabei gehen wir der für das Courage-Netzwerk wichtigen Frage nach, wie ein guter pädagogischer und rassismuskritischer Umgang mit diesen Ideologien der Ungleichwertigkeit aussehen kann.

Mit Vorträgen von Kemal Bozay, Sanem Kleff, Michael Kiefer, Marta Kozłowska, Danijel Majic und Alia Sembol.

Hier können Sie sich hier für den Fachtag anmelden. Weitere Informationen zum Fachtag finden Sie hier.

Dienstag, 25. Juni, 10 bis 17 Uhr in der IUBH Internationale Hochschule, Hildebrandtstraße 24 C, 40215 Düsseldorf
Prof. Dr. Kemal Bozay

Prof. Dr. Kemal Bozay spricht auf dem Fachtag über Ideologien der Ungleichwertigkeit in der Einwanderungsgesellschaft. Fotos: Wolfgang Borrs

19./20. September: Bundeskongress 2019
Die Bundeskoordination lädt herzlich zum Bundeskongress 2019 ein, der unter dem Titel 'Global denken – Lokal handeln – Courage zeigen' vom 19. bis zum 20. September 2019 in Berlin stattfindet.

70 Jahre nach Inkrafttreten des Grundgesetzes und 30 Jahre nach dem Fall der Mauer steht Deutschland vor großen Herausforderungen: Gültige Normen des gesellschaftlichen Zusammenlebens in einer heterogenen Gesellschaft werden in Frage gestellt. Diese Entwicklungen beschäftigen auch die Schüler*innen und Pädagog*innen an den Courage- Schulen. Wie kann der Beitrag von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage zur Demokratieentwicklung und der Prävention gegen Ungleichheitsdenken in Deutschland noch stärker gemacht werden?

Der Bundeskongress ist in erster Linie eine Fortbildung für Multiplikator*innen des Courage-Netzwerks. Dazu gehören die Mitarbeiter*innen der Landeskoordinationen, der benannten sowie sich im Aufbau befindenden Regionalkoordinationen, kommunale Ansprechpartner*innen der Courage-Schulen Vertreter*innen der außerschulischen Kooperationspartner, der Demokratiezentren und lokalen Partnerschaften für Demokratie, Vertreter*innen von Projekten im Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ sowie aus Wissenschaft, Forschung und Pädagogik und einige ausgewählte koordinierende Pädagog*innen aus den Courage-Schulen.

Hier können Sie sich hier für den Bundeskongress anmelden. Das Programm finden Sie hier. Übernachtung, Teilnahme und Verpflegung sind kostenfrei.

Donnerstag, 19., ab 11 Uhr, bis Freitag, 20. September 2019, um 14 Uhr, in der URANIA, An der Urania 17, 10787 Berlin


Bundeskongress 2017

Der Bundeskonfgress ist ein Wissens- und Erfahrungsaustausch unter den Schlüsselpersonen des Courage-Netzwerkes.
Foto: Offenblende / Robert Bergemann

Austausch im Workshop auf dem Bundeskongress 2018

Der Bundeskongress stellt ein wichtiges Instrument des Qualitätsmanagements und der Qualitätssicherung im Netzwerk dar, dem Jahr für Jahr mehr Akteure (Schulen, Koordinierungsstellen, Kooperationspartner) angehören.
Foto: Wolfgang Borrs
Q-rage! online
Diese Artikel und Videos gibt es aktuell auf qrage.org zu sehen:

Das ist unsere letzte Chance
qrage-Autorin Emily hat im Vorfeld der Europawahlen mit der Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer gesprochen.

Gemeinsam sind wir stark!
Die 15-jährige Yamuna schreibt über ihren Wunsch, etwas in der Gesellschaft zu bewegen. Sie will sich für mehr Toleranz und eine friedliche Zukunft einsetzen und fängt damit an ihrer Schule an.

Umfrage: 30 Jahre Mauerfall - Was hat das mit mir zu tun? In diesem Jahr jährt sich der Fall der Mauer zum 30. Mal. Der Mauerfall ist ein Ereignis, das Deutschland maßgeblich geprägt hat und immer noch prägt. Uns interessiert, was du darüber denkst. Welche Rolle spielt die Mauer für dich und dein persönliches Umfeld? Vielleicht gibt es auch eine Geschichte in deiner Familie, die du erzählen möchtest?

LOVE-Storm gegen HATE-Speech Die Plattform „LOVE-Storm – gemeinsam gegen Hass im Netz“ organisiert Hilfe bei Hassangriffen im Netz – als Trainings- und Aktionsplattform. Du kannst dich in kostenlosen Online-Seminaren fit machen lassen, um aktiv Hasskommentaren widersprechen zu können. Die trainierten LOVE-Stormer*innen können aber auch bei Angriffen zu Hilfe gerufen werden.
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Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage
Ein Projekt von Aktion Courage e.V.

Redaktion:
Lena Schulze Frenking, Eberhard Seidel (V. i. S. d. P.),
publikation@aktioncourage.org  / Tel.: (030) 21 45 86 0



 
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