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Engagement trotz(t) Corona

Bericht von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage erschienen / Engagement gegen Rassismus und Diskriminierung im ersten Pandemiejahr ungebrochen

Der Bericht „Courage und Solidarität in Zeiten der Pandemie” der Bundeskoordination von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage zeigt: Im ersten Jahr der Pandemie 2020 hielt das Engagement an Schulen gegen Diskriminierung und für Demokratie weiter an. 142 neue Courage-Schulen sind dem Netzwerk beigetreten. Insgesamt ist das Courage-Netzwerk im Jahr 2020 auf 3.437 Schulen angewachsen.

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ist das größte Schulnetzwerk Deutschlands, das in alle Bundesländer hineinreicht. Bundesweit gibt es in 288 von 294 Landkreisen Schulen, die als Courage-Schule aktiv sind sowie in 103 von 107 kreisfreien Städten. Sie wurden 2020 von 15 Landeskoordinationen (die Landeskoordination Hamburg kam am 9. September 2021 offiziell dazu), 104 regionalen Koordinierungsstellen in acht Bundesländern sowie 357 außerschulischen Kooperationspartnern unterstützt. Tausende von Schulaktionen und Qualifizierungsmaßnahmen haben im Jahr 2020 stattgefunden; häufig digital oder anders als zuvor.

In dem Schlusswort von Sanem Kleff, Direktorin von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, heißt es: „Die Erfahrungen des ersten Corona-Jahres zeigen deutlich, worauf wir unsere Aufmerksamkeit lenken müssen, um ernsthafte Probleme zu beheben: auf die unzureichenden Internetverbindungen und fehlen den Tablets … Nicht zuletzt auf die gefährlichen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen, wie zunehmende antisemitische Verschwörungserzählungen, rassistische Diskurse und militante Ablehnung der Demokratie.”

 „Courage und Solidarität in Zeiten der Pandemie. Bericht der Bundeskoordination von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage 2020“ hier als PDF zum Download

Zur Pressemitteilung

Die Publikation „Courage und Solidarität in Zeiten der Pandemie“ wurde gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.