Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
VfL Osnabrück
Fußballverein
Schulen: Gymnasium Damme, Drei-Religionen-Grundschule, Möser-Realschule (geschlossen), Käthe-Kollwitz-Schule (geschlossen seit 31.07.2014)
Der VfL Osnabrück unterstützt Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, weil wir uns gegen Rassismus, Gewalt und Diskriminierung in jeglicher Form und für Fair-Play, Toleranz und Vielfalt einsetzen – egal, ob auf dem Spielfeld, in der Gesellschaft oder in der Schule. Wir setzen uns dafür ein, dass junge Menschen lernen, sich gegen Vorurteile und Ausgrenzung zu stellen und eine offene, respektvolle Gesellschaft fördern.
VfL Wolfsburg
Fußballverein
Schule: Gymnasium am Bötschenberg
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil die Kinder bereits in jungen Jahren für dieses Thema sensibilisiert werden und tolerantes Denken lernen müssen. So erfahren sie, was Zivilcourage bedeutet und schaffen das Fundament für eine künftig friedliche und respektvolle Gesellschaft. Der VfL Wolfsburg sowie die gesamte deutsche Fußball-Familie engagieren sich seit Jahren sehr intensiv, da gerade in unserem Sport unterschiedliche Menschen und Kulturen zusammenkommen. Nur als Team ist man stark und kann gemeinsam Erfolge feiern!
Nektarios Vlachopoulos
Slampoet und Humorist
Schule: Christian-Schmidt-Schule
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil ich von jeder Schule erwarte, dass sie sich öffentlich und sichtbar gegen Rassismus, Rechtsextremismus, Sexismus und jede Form von Intoleranz positioniert.
Viva Voce
Band
Schulen: Staatliche Realschule für Mädchen, Staatliches Berufliches Schulzentrum Ansbach
Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es wie in der Musik mit verschiedenen Tönen auch im Leben mit unterschiedlichen Menschen darauf ankommt, alle zusammen harmonisch in Einklang zu bringen. Ohne Unterschied!
Rudolf Voderholzer
Bischof von Regensburg
Schule: Mädchenrealschule St. Josef
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich alle ermutigen möchte, Schülerinnen wie Lehrkräfte, sich nachhaltig dafür einzusetzen, das Schulleben im Sinne der Botschaft Jesu zu gestalten. Gewalt und Hass dürfen keinen Raum finden, Vorurteile und Engstirnigkeiten müssen durchbrochen werden und ethnische und religiöse Minderheiten in ihren Eigenheiten und Besonderheiten akzeptiert und in das Leben der Schule integriert werden. Damit wird Jesu Botschaft vom Reich Gottes ein weiteres Stück mehr an Konkretheit und Erfahrbarkeit gewinnen. Die Mädchenrealschule Schwandorf kann somit im Verbund mit den anderen Schulen des Netzwerks zum Vorbild werden für andere und zu einem starken Signal gegen Rassismus und für Toleranz und Respekt vor dem anderen.
Christian Vogel
Drehbuchautor
Schule: Sekundarschule Marsberg
Ich unterstütze Schule ohne Rassimus – Schule mit Courage,
weil Nazis in den Köpfen unserer Kinder keinen Platz finden dürfen.
Hans-Josef Vogel
Regierungspräsident des Regierungsbezirks Arnsberg
Schule: St.-Ursula-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Vielfalt ein Gewinn ist und alle Formen der Diskriminierung, Zurückweisung und Ausgrenzung der „Königswürde“ des Menschen (Johannes Paul II) widersprechen.
Anja Vogt
Bürgermeisterin Groß-Bieberau
Schule: Albert-Einstein-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil jeder Mensch zählt, jeder ist wichtig. Niemand hat das Recht, sich über andere Menschen, gleich aus welchem Grund, zu stellen. Respekt und Toleranz braucht es in unserer Gesellschaft besonders in dieser schwierigen Zeit. Das Projekt steht für eine Kultur des Hinschauens und Eintretens für unseren Mitmenschen und unsere Werte, für ein friedliches und menschliches Miteinander. Es macht mich sehr glücklich, dass hier „unsere“ Schule deutlich Position bezieht.
Dr. Bernd Vöhringer
Oberbürgermeister von Sindelfingen
Schule: Gymnasium Unterrieden
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil in den Schulen die Grundlage für ein friedliches und vorurteilsloses Zusammenleben geschaffen wird.
Eva-Maria Voigt-Küppers
MdL (SPD)
Schule: Gustav-Heinemann-Gesamtschule Alsdorf
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil es in der Schule nicht nur ums Lernen geht, sondern darum, miteinander auszukommen. Diskriminierung, Mobbing und Gewalt zu verhindern, ist nicht nur ein Thema für den Politikunterricht. Es gilt bereits auf dem Schulweg, es gilt in jeder Unterrichtsstunde und jeder Pause.
Alec Völkel
Musiker
Schule: Bilinguale Schule Phorms Berlin Süd
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
denn niemand sollte nach der Farbe seiner Haut, Herkunft oder Religion beurteilt werden. Jegliche Heterogenität sollte als Chance und niemals als Nachteil verstanden werden. Wenn Vielfalt und Anti-Rassismus-Projekte konstant im schulischen Kontext thematisiert werden, können wir alle dazu beitragen, sich für Akzeptanz und Respekt einzusetzen und globale Herausforderungen als Chance zu sehen.
Marja-Liisa Völlers
MdB (SPD)
Schulen: Wilhelm-Busch-Gymnasium, Oberschule Loccum, Oberschule Nienburg
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich als ehemalige Lehrerin weiß, wie wichtig das Engagement für Demokratie und Freiheit über alle Altersgruppen hinweg ist. Der Einsatz und die Kreativität der Schülerinnen und Schüler für ein Deutschland ohne Rassismus ist Gold wert.