icon-arrow-slidericon-plusicon-sticky

Mobbing in der Schule

Neue Publikation

In dem neuen Band „Mobbing in Schule und Jugendarbeit“ werden Mobbing-Systematiken und Rollenverteilungen aufgezeigt. Die Autor*innen machen dabei deutlich, dass Mobbing vor allem dann wirkt, wenn Rassismus, Antisemitismus oder andere Ideologien der Ungleichwertigkeit in der Gruppe verbreitet sind. Mobbing ist ein weit verbreitetes Phänomen an Schulen und in der Jugendarbeit – noch verstärkt durch das Internet und die Corona-Zeit.

Mobbingberater Florian Wallner definiert in diesem Baustein den Begriff Mobbing, beschreibt Systematiken und wie Gegenmaßnahmen gestaltet werden können. Sanem Kleff, Direktorin von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, ordnet Mobbing als Instrument der Herabwürdigung ein, das seine Wirkung dann entwickelt, wenn bereits Ideologien der Ungleichwertigkeit in der Gruppe virulent sind. Sie zeigt, dass Täter*innen stets Bezug auf tatsächliche oder zugeschriebene körperliche, soziale, geistige oder sexuelle Eigenschaften ihrer Opfer nehmen. Gegenmaßnahmen können deshalb nur gelingen, wenn die Ideologien, mit denen diskriminierende Handlungen legitimiert werden, mit einbezogen werden.

Der Baustein „Mobbing in Schule und Jugendarbeit“ als PDF zum Download

Das Buch ist ab 18. Oktober 2021 lieferbar. Zum Courage-Shop

Zur Pressemitteilung

Der Baustein „Mobbing in Schule und Jugendsozialarbeit“ wird herausgegeben von Aktion Courage e. V. im Modellprojekt „Couragiert gegen Mobbing“. Die Publikation wurde gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.