Um die Courage-Schulen bei Projekten zu den unterschiedlichsten Themen zu unterstützen, arbeitet Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage mit einer großen Zahl von Partnern zusammen. Sie bieten fachkundige Referent*innen, Informationsmaterial und Workshops für Schüler*innen oder Pädagog*innen zu vielen verschiedenen Themen. Dazu gehören Schulworkshops zu Rassismus oder zu rechtsextremer Musik, Seminare zu Mediation, Informationsmaterial zu Antisemitismus, Referent*innen zu Frauenrechten und Gender und vieles mehr.
Kompetente Unterstützung
Eine Übersicht über die Kooperationspartner und ihre Angebote findet ihr auf dieser Seite. Ihr werdet hier nicht fündig? Oder ihr seid nicht sicher, wer euch am besten unterstützen kann? Dann wendet euch am besten an die Landes- oder Regionalkoordinator*innen in eurer Region. Sie arbeiten eng mit den Kooperationspartnern zusammen und beraten euch gerne.
PiKS ist eine Arbeitsstelle der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK) und ein staatlich anerkannter außerschulischer Jugendbildungsträger. Die Arbeit mit den Schüler*innen ist stärkenorientiert, emanzipatorisch, kreativ, spiel- und erfahrungspädagogisch. Alle Themen werden für die entsprechende Zielgruppe aufgearbeitet und mit Mitteln des ganzheitlichen und mehrdimensionalen Lernens umgesetzt.
play fair hat sich zum Ziel gesetzt, das Medium Film stärker in den Unterricht zu integrieren. Film ist ein wichtiges Kulturgut und ermöglicht es, Unterrichtsinhalte spannend sowie anschaulich zu vermitteln und demokratische Werte zu fördern. play fair konzipiert Workshops für Schüler*innen und Multiplikator*innen.
Politische Memoriale e. V. Mecklenburg-Vorpommern betreibt als anerkannter Bildungsträger das Grenzhus in Schlagsdorf, ein Museum zur innerdeutschen Grenze und veranstaltet Seminare und Projekttage zur DDR-, NS- und jüdischen Geschichte. Das Genzhus bietet die Möglichkeit, sich mit der SED-Diktatur, der Gegenüberstellung von Diktatur und Demokratie sowie mit den Themen Flucht und Grenzen im Allgemeinen zu beschäftigen.
Im Projekt „Filmclubs“ engagieren sich Schüler*innen ab 13 Jahren für eine tolerante, offene Gesellschaft, indem sie Filme schauen und gemeinsam mit anderen Jugendlichen sowie eingeladenen Gästen darüber diskutieren. Dabei geht es um Themen wie Diskriminierung, Rassismus, Flucht und Asyl, sexuelle und geschlechtliche Vielfalt, Gleichberechtigung und vieles mehr. Jeder Filmclub wird durch eine*n Mentor*in aus dem Filmclub-Team betreut.
Prävention von sexualisierter Gewalt und sexuellem Missbrauch
Schleswig-Holstein, Kiel
PETZE arbeitet seit fast 27 Jahren im Bereich der Prävention von sexuellem Missbrauch und Gewalt an Mädchen und Jungen. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexuellem Missbrauch ist das zentrale Anliegen der PETZE. Für die Präventionsarbeit entwickelt das Präventionsbüro interaktive Wanderausstellungen, praxisnahe Materialien und Projekte zum Thema „sexuelle Grenzverletzungen“. PETZE bildet Multiplikator*innen fort und verleiht die „ECHT-….“-Wanderausstellungen an Schulen.
PRO ASYL ist eine unabhängige Menschenrechtsorganisation, die sich seit über 30 Jahren für die Rechte Schutzsuchender in Deutschland und Europa einsetzt – durch Beratung, Kampagnen und Öffentlichkeitsarbeit. Mehr als 24.000 Menschen unterstützen die Arbeit von PRO ASYL mit einer Fördermitgliedschaft.
querstadtein e.v. organisiert in Berlin und Dresden Stadtführungen für Schulklassen zu den Themen „Obdachlosigkeit“ sowie „Flucht und Migration“. Die Stadtführungen werden von Betroffenen geleitet, bieten Raum für persönliche Begegnungen und Gespräche, fördern Empathie und klären auf.
Die RAA Frankfurt/Oder beraten und begleiten bei der Schulentwicklung und der Durchführung von Projekten in der Region Märkisch-Oderland, Oder-Spree und Frankfurt (Oder). Die RAA führen Workshops und Fortbildungen u.a. zu folgenden Themen durch: Soziales Lernen; Stärkung sozialer Kompetenzen; Umgang mit Mobbing, Konflikten und Aggressionen; Umgang mit Vielfalt im Schulalltag; Flucht und Asyl; Etablierung einer Wertschätzungskultur und Rechtsextremismus. Sie sind außerdem Träger der Regionalkoordination von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage für die Region Frankfurt (Oder).
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