Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1482 Pat*innen
Tanja Schweiger
Landrätin des bayerischen Landkreises Regensburg
Schule: Staatliches Berufliches Schulzentrum Regensburger Land
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Ausgrenzung in unserer Gesellschaft keinen Platz haben darf.
Frank Schweikert
Stellvertretender Vorsitzender der Deutsche Gesellschaft für Meeresforschung
Schule: Phorms Campus Hamburg
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil in einer globalisierten Welt wir uns gemeinsam um die Zukunftsthemen kümmern müssen.
Dr. Felix Schwenke
Oberbürgermeister von Offenbach
Schule: Edith-Stein-Schule Offenbach
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Schülerinnen und Schüler nicht immer nur hören dürfen, Rassismus sei schlecht und böse und nicht erlaubt, sondern auch konkret gezeigt werden muss, wie man damit klug umgeht. Denn nur mit „pfui“ dämmt man das Übel nicht erfolgreich ein.
Rainer Schweppe
Berater für die Facharbeitsgruppe Schulraumqualität der Senatsverwaltung für Bildung in Berlin
Schule: Meisterschule für Maler, Vergolderhandwerk/Kirchenmalerei
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil das Projekt Jugendliche dazu aufruft, sich für gleiche Rechte und Chancen aller Menschen einzusetzen. Dazu gehört die Sensibilisierung für und die Verhinderung von Rassismus, auch in seiner Form als unterschwellige Alltagsdiskriminierung, wie sie in allen Bereichen unserer Gesellschaft vorkommt.
Daniela Schwerdt
Schauspielerin
Schule: Anne-Frank-Schule Hamm
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich den Schülerinnen und Schülern etwas mit auf den Weg geben möchte. Alle Menschen sind gleich viel wert, egal welche Hautfarbe sie haben, welcher Abstammung sie sind oder welcher Religion sie angehören. Jeder Mensch sehnt sich nach Frieden und Harmonie. Mit dem Projekt "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" bekommt diese Sehnsucht ein Gesicht und einen passenden Fahrplan, Frieden und Miteinander in Deutschland herbeizuführen. Als Patin bin ich stolz und freue mich, die Jugendlichen inspirieren und unterstützen zu können. Zivilcourage ist eine sehr persönliche Charakterstärke und es macht Spaß, anderen Menschen zu helfen!
Manuela Schwesig
Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Schule: ecolea / Internationale Schule Schwerin
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Schulen viele Möglichkeiten haben, um Demokratie und Vielfalt in unserer Gesellschaft zu stärken und Rassismus entschieden entgegenzutreten. Wenn Kinder und Jugendliche bereits in der Schule erfahren, dass Vielfalt bereichernd ist; wenn sie darin bestärkt werden, sich mutig gegen Ausgrenzung zu wehren, dann leistet Schule wertvolle Beiträge für ein friedliches Miteinander.
Clemens Seelmeyer
Geschäftsführer der bauXpert Seelmeyer und Mitbegründer des Vereins Kindgerecht e. V.
Schule: August-Benninghaus-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich es gerade in der heutigen Zeit sehr wichtig finde, dass Schülerinnen und Schüler zu couragierten Mitbürgern erzogen werden. Durch die verschiedenen Medien erfahren wir täglich von Gewalttätigkeiten. Es kann gar nicht genug Menschen geben, die sich mutig und engagiert gegen Rassismus und jedwede Form von Diskriminierung stellen.
Achim Waseem Seger
Rapper und Aktivist
Schulen: Städt. Berufsschule zur Berufsintegration, Mittelschule an der Implerstraße, Karlheinz Böhm Grund- und Mittelschule Vaterstetten
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage, weil genau das der Anspruch und unser gesellschaftliches Ziel sein muss. Rassismus ist ein strukturelles und institutionelles Problem, also brauchen wir nachhaltigen Anti-Rassismus an allen unseren Einrichtungen, nicht nur in Schulen. Eine diskriminierungssensible Gesellschaft beginnt in den Bildungsstätten, darum ist das Netzwerk Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage so wichtig.
Kurt Seggewiß
Oberbürgermeister der Stadt Weiden in der Oberpfalz
Schule: Europa-Berufsschule Weiden
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil wir in einer globalisierten Welt leben, in der erstklassige Ausbildung und Qualifizierung an oberster Stelle stehen. Nur in einem gewaltfreien Umfeld können sich Kreativität und Leistung erfolgreich entwickeln. Soziale Kompetenzen sind dabei von entscheidender Bedeutung. Das Überwinden von Grenzen, interdisziplinäres und interkulturelles Denken und Handeln sind fundamentale Grundlagen für eine erfolgreiche, in die Zukunft gerichtete Bildungslandschaft.
Leonhard F. Seidl
Journalist und Autor
Schulen: Josef-Mayr-Nusser-Fachakademie für Sozialpädagogik, Laurentius-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Rassismus gerade in Krisenzeiten in der Mitte der Gesellschaft wuchert. Ängste und fehlendes Selbstbewusstsein werden so durch die Abwertung Anderer kompensiert. Mit einem herbeigeredeten Kampf der Kulturen soll von den wahren Ursachen abgelenkt werden. Dagegen hilft nur Bildung und Solidarität, gepaart mit kritischem Denken und widerständischem Handeln.
Norbert Seidl
Bürgermeister Puchheim
Schule: Mittelschule Puchheim
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil es Mut braucht gegen Ausgrenzung aufzustehen.
Claus Seifert
Bürgermeister der Stadt Scheinfeld
Schule: Gymnasium Scheinfeld
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Respekt vor Anderen und deren Anderssein Kern jeder demokratischen Gesellschaft ist und weil es Courage braucht, diesen Respekt zu zeigen.