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Foto: Dirk Haferkamp

Pat*innen

Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.

Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.

Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.

Sortierung

1482 Pat*innen

Seilfabrik

Berliner Seilfabrik

vertreten durch David Köhler

Schule: Grundschule an der Peckwisch

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Kinder von klein auf vorgelebt bekommen sollen, dass gerade im miteinander unterschiedlicher Kulturen der Reiz einer globalisierten Welt liegt. Hier hat, wie überall, Rassismus nichts zu suchen.
Gabriele Sennegogen

Gabriele Sennebogen

Geschäftsführerin der Straubing Tigers

Schule: Papst Benedikt Schule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich bei unserem internationalen Team der Straubing Tigers sehe, wie verschiedene Nationalitäten erfolgreich sein können, wenn alle an einem Strang ziehen. Genauso ist es in einer Schulklasse.

Dietmar Sette

Bürgerkontaktbeamter der Bundespolizei

Schulen: Erich-Kästner-Schule Bitterfeld-Wolfen, Ganztagsschule "Ernestine Reiske", Ganztagsschule Ferropolis, Schule an der Lindenallee, Sekundarschule Annaburg, Sekundarschule Bad Schmiedeberg, Sekundarschule Johann Gottfried Wilke

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir eine moralische Verantwortung haben, den schwärzesten Teil unserer deutschen Geschichte (1933 – 1945) niemals zu vergessen. Diese menschliche Verpflichtung ist wie eine Flamme, die jeden Tag für Menschlichkeit brennen muss, um ein Verharmlosen, Leugnen und Vertuschen der Verbrechen des Nationalsozialismus und der heutigen menschenverachtenden Ideologie des braunen Sumpfes in der sachlichen Argumentation wirkungsvoll entgegen treten zu können.
BenjaminSeyfried

Benjamin Seyfried

Stadtbürgermeister

Schule: Realschule Plus Annweiler

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil damit ein großes und nachhaltiges Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung gesetzt wird – Ich bin stolz auf meine Schule und jeden, der sich offen für eine Weltoffene und tolerante Gesellschaft einsetzt.
Birgit Volker Albrecht

SG Menden Sauerland Wölfe

Handballverein

Schule: Hönne-Berufskolleg

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil die bunte Zusammensetzung der Schulen die beste und früheste Möglichkeit bietet zu erkennen, dass Vielfalt Werte schafft und dass wir engagierte Menschen brauchen, die sich für eine tolerante Gesellschaft, für ein offenes, freies und vielfältiges Miteinander, einsetzen.
Kristin Shey

Kristin Shey

Musikerin

Schule: Fachseminar für Altenpflege

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich es wichtig finde, entschlossen gegen rassistische Strukturen vorzugehen, seine eigenen Vorurteile zu überprüfen und eine friedliche und respektvolle Einstellung gegenüber anderen Kulturen zu pflegen. Courage ist hierzu der Schlüssel - im Bezug auf Geschehnisse im täglichen Miteinander, die mein Rückgrat benötigen, sowie mich selbst gegebenenfalls hinterfragen und öffnen zu können.

Dr. Mekonnen Shiferaw

Geschäftsführer von Babel e.V.

Schule: Ernst-Haeckel-Schule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich Kinder und Jugendliche in ihrem Engagement gegen Rassismus und Diskriminierung unterstützen möchte und hoffe, mit ihnen gemeinsam zu erreichen, dass Aktionen gegen Ungerechtigkeit und Ausgrenzung in Zukunft nicht mehr notwendig sind.
Joerg Sibbel

Jörg Sibbel

Bürgermeister von Eckernförde

Schule: Peter-Ustinov-Schule Eckernförde

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil dies ein wichtiges Projekt gegen Fremdenfeindlichkeit ist. Die Schülerinnen und Schüler lernen und werden zugleich aufgefordert, sich gegen jede Erscheinungsform von Rassismus zu wenden sowie für Toleranz und respektvollen Umgang miteinander einzutreten.
Bernd Sibler
Foto: StMWK

Bernd Sibler

Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Schulen: Aloys-Fischer-Schule Deggendorf, Siegfried-von-Vegesack-Realschule, Staatliche Berufsschule Regen mit Hotelberufsfachschule Viechtach

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es ein von der ganzen Schulgemeinschaft getragenes, beispielhaftes Projekt gegen Diskriminierung, Rassismus und Ausgrenzung ist, in dem die gesamte Schulfamilie deutlich signalisiert: „Wir stehen für ein herzliches, offenes, tolerantes Miteinander, in dem Vielfalt Stärke bedeutet. Wir wollen ein Zeichen setzen für Zivilcourage, Mitmenschlichkeit und Toleranz – Gewalt und diskriminierende Äußerungen oder Handlungen haben hier keine Chance!“
Frank Sichau

Frank Sichau

Politiker (SPD)

Schule: Mulvany-Berufskolleg

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil alle Menschen gleich sind und die Menschenrechte für unsere humane Gesellschaft ein sehr hohes Gut darstellen.
Nasrin Siege

Nasrin Siege

Autorin

Schule: Weißfrauenschule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich aus eigener Erfahrung weiß, was erlebter Rassismus in einem Kind bewirken kann. Kein Kind sollte damit allein gelassen werden. Als Patin möchte ich den Kindern Mut machen, sich gegen jede Art von Ausgrenzung zu wehren. Ich möchte sie stärken und ihnen das Selbstbewusstsein vermitteln, dass wir viele sind. Und weil wir viele sind, geben wir dem Rassismus, Ausländerhass, Antisemitismus, Antiislamismus und jeder Art von Ausgrenzung in unserer Gesellschaft keinen Platz.
Ullrich Sierau
Foto: RWE AG

Ullrich Sierau

Oberbürgermeister der Stadt Dortmund

Schulen: Albrecht-Dürer-Realschule, Heisenberg-Gymnasium Dortmund

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
damit unsere Kinder in einer freien und weltoffenen Stadt aufwachsen.