Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1482 Pat*innen
Sebastian Stang
Bürgermeister von Grebenhain
Schule: Oberwaldschule Grebenhain
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil uns Vielfalt stärkt und ich als Pate die Schule dabei unterstützen kann, der heranwachsenden Generation Mut zu machen, sich gegen Rassismus und für Toleranz im täglichen Leben einzusetzen.
Wolfgang Stark
Fußballschiedsrichter
Schulen: Staatliche Wirtschaftsschule Landshut, Staatliche Realschule Vilsbiburg, Maristen-Gymnasium Furth, Grund- und Mittelschule Pfeffenhausen
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich gegen Diskriminierung, Rassismus und Mobbing in jeglicher Form bin. Respekt und Fair Play sollten nicht nur Tugenden im Sport, sondern auch im normalen Leben sein. Als Pate freue ich mich, weiterhin die Schüler bei diesem wichtigen Thema zu unterstützen. Zivilcourage zu zeigen erfordert Mut und Entschlossenheit und hier brauchen vor allem junge Menschen Unterstützung.
Andreas Starke
Oberbürgermeister der Stadt Bamberg
Schulen: Franz-Ludwig-Gymnasium, Martin-Wiesend-Schule Bamberg
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil (spätestens) in der Schule der Grundstein für ein friedliches Miteinander gelegt wird. Deshalb begrüße ich es ausdrücklich, wenn Schülerinnen und Schüler ihre Schule als einen Lernort für Demokratie, Offenheit und Toleranz begreifen und sich hier selbst aktiv mit eigenen Projekten einbringen. Unsere Gesellschaft braucht engagierte junge Menschen, die sich für unsere Grundwerte stark machen und respektvoll miteinander umgehen. Schön, wenn viele sie dabei unterstützen.
Erwin Staudt
ehem. Präsident des VfB Stuttgart
Schule: Gymnasium Rutesheim
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage,
weil wir unsere Energie auf Gemeinsamkeit und nicht auf Ausgrenzung setzen müssen.
Joachim Stein
ehem. Bürgermeister der Inselstadt Malchow
Schule: Fleesenseeschule Malchow
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil wir nur so gleichberechtigt miteinander lernen, arbeiten und leben können.
Marko Steiner
Bürgermeister von Preußisch Oldendorf
Schulen: Grundschule Preußisch Oldendorf, Evangelische Grundschule Bad Holzhausen
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil nur eine bunte und vielfältige Gesellschaft für mich lebenswert ist. Niemand darf aufgrund seiner Rasse, Hautfarbe, politischer Gesinnung oder sexueller Neigung benachteiligt werden. Jeder Mensch hat eine unveräußerliche Würde, die es zu schützen und zu verteidigen gilt. Kinder und Jugendliche dafür zu sensibilisieren ist sehr wichtig, wenn wir auch morgen noch in einer freien und toleranten Gesellschaft leben wollen. Daher „JA“ zu bunt und „Nein“ zu Einheitsbrei.
Oliver Steller
Rezitator und Musiker
Schulen: Grundschule Hanhofen, GGS Münsterschule
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil wir zu schnell vergessen.
stellwerk weimar e.V.
stellwerk junges theater
Schule: Humboldt-Gymnasium Weimar
Wir als »stellwerk junges theater« unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es wichtig ist zu lernen, Unterschiedlichkeiten in konstruktive Prozesse zu lenken, zu diskutieren und argumentieren und Verhandlungen auf Augenhöhe zu führen – unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft oder Religion. Das gilt im im Theater, in der Schule, in der kulturellen und politischen Bildung – nach diesen Grundsätzen arbeiten wir mit unseren Ensembles und unseren Patenschulen.
Uwe Sternbeck
ehem. Bürgermeister von Neustadt am Rübenberge
Schule: Kooperative Gesamtschule Neustadt
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil alle Menschen, unabhängig von Hautfarbe, Sprache, Herkunft, Geschlecht oder Religion die gleichen Grundrechte haben. Es gibt leider noch immer Diskriminierungen und Straftaten bis hin zu Körperverletzungen und Morden, für die Rassismus der Grund ist und das auch in Deutschland.
Birgit Sterr
Bürgermeisterin von Grone
Schule: Erich Kästner-Schule Göttingen
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil viele unterschiedliche Menschen einen Stadtteil erst lebendig werden lassen und mir am Herzen liegt, dass jede/jeder ohne Vorbehalte dem Anderen gegenüber tritt. Kinder können hier oft Vorbilder sein.
Rembert Stiewe
Veranstalter "Orange Blossom"-Festival, Moderator „WDR Rockpalast Crossroads“, Geschäftsführer Beverungen Marketing e.V.
Schule: Sekundarschule im Dreiländereck
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil unsere Gesellschaft eine Kultur gegenseitiger Achtung benötigt, in der andere Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit vorbehaltlos respektiert werden.
Unsere Welt wird ein besserer Ort, wenn wir uns alle gemeinsam darauf besinnen, was gesellschaftlichen Zusammenhalt ausmacht - nämlich die Erkenntnis, dass wir alle gleich viel wert sind, dass man allen Menschen mit demselben Respekt begegnen sollte, den man selbst auch von ihnen erwartet. Diese Erkenntnis umzusetzen erfordert Haltung. Courage, Haltung und Engagement gegen jegliche Art von Diskriminierung zu zeigen, aufzustehen und Zeichen zu setzen gegen Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, Gewalt oder Mobbing – all das erfordert Mut und Ermutigung. Dazu leiste ich als Pate sehr gerne meinen Beitrag.
Heiko Stock
Bürgermeister von Lautertal
Schule: Oberwaldschule Grebenhain
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil sich junge Menschen sehr differenziert mit der Gesellschaft und ihrer Entwicklung befassen. Derartige Aktivitäten gehören für mich zu einer lebhaften Demokratie und zum Erlernen, wie man seine Stimme erheben kann, wenn viele an der falschen Stelle schweigen.