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Foto: Dirk Haferkamp

Pat*innen

Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.

Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.

Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.

Sortierung

1482 Pat*innen

Diana Stöcker
Foto: Juri Junkov

Diana Stöcker

Bürgermeisterin von Rheinfelden

Schule: Die Gemeinschaftsschule Rheinfelden

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil die Schülerinnen und Schüler hier lernen, nicht wegzuschauen, wenn Rassismus passiert, sondern Methoden lernen, einzuschreiten und sich gegenseitig dabei zu unterstützen. So baut sich eine vorbildliche und nachhaltige Kultur des respektvollen Umgangs miteinander auf: die beste Prävention gegen Rassismus.
Thomas Stolkmann

Thomas Stolkmann

Musiker

Schule: Anne-Frank-Schule Fritzlar

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil für mich jeder Mensch gleich ist, egal was für eine Nationalität oder sozialen Standpunkt er hat. Denn der Friede untereinander und auf unserem Planeten ist das, was für uns zählen sollte. Also weg mit dem Rassismus und noch mehr Courage.
Stephan STOPPOK
Foto: Thomas-Willemsen

Stefan Stoppok

Musiker

Schule: Emschertal Berufskolleg der Stadt Herne

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es nicht sein darf, dass es wieder modern wird, maßlos dumm zu sein und anders denkende und anders aussehende Menschen zum Sündenbock für die eigenen Probleme zu machen.
Marlies Stotz

Marlies Stotz

MdL (SPD)

Schule: Gymnasium Schloss Overhagen

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Kinder und Jugendliche ohne Diskriminierung und Mobbing angstfrei aufwachsen sollen und von Anfang an lernen müssen, ihre Mitmenschen zu respektieren. Das Projekt erinnert auch im Alltag daran, dass sich Rassismus und Ausgrenzung, Mobbing und Diskriminierung entgegen zu stellen eine Verpflichtung ist, die immer wieder von neuem gelebt und erfüllt werden muss.

Stephan Stracke

MdB (CSU)

Schulen: Staatliche Berufsfachschule Ernährung und Versorgung Kaufbeuren, Staatliche Berufsfachschule für Kinderpflege Kaufbeuren, Staatliche Fachakademie für Sozialpädagogik Kaufbeuren

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Deutschland ein weltoffenes Land ist. Das muss so bleiben. Es ist großartig, dass junge Menschen nicht wegschauen, wenn Unrecht geschieht, sondern sich aktiv für ein friedliches Miteinander ohne jede Form von Diskriminierung und Ausgrenzung einsetzen.
Ludger Stratmann
Foto: Ludger Heitmann

Ludger Stratmann (†)

Arzt und Kabarettist

Schule: Alfred-Krupp-Schule

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil das normal ist und es überhaupt keinen einzigen intellektuell vertretbaren Grund gibt, rassistisch zu sein.

Sebastian Straubel

Landrat für den Landkreis Coburg

Schule: Mittelschule am Lauterberg

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein, weil jede Schülerin und jeder Schüler das Recht hat, in einer Umgebung frei von Diskriminierung und Vorurteilen zu leben. In einem geschützten Umfeld fühlen sich unsere Kinder wohl und können ihre Potenziale frei entfalten.

Bernd Strauch (†)

ehem. Bürgermeister von Hannover

Schule: Realschule Misburg

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil demokratiefeindliche und rassistische Positionen auch in Schulen immer wieder vertreten werden.

Uwe Strewe

Oberstaatsanwalt

Schule: Gemeinschaftsschule Otto Lilienthal - Staatliche Gemeinschaftsschule 8

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage;
weil ich gern mit jungen Menschen arbeite und trotz meiner Tätigkeit als Staatsanwalt überzeugt davon bin, dass meine Mitwirkung im präventiven Bereich – bevor also das Kind in den sprichwörtlichen Brunnen gefallen ist, nachhaltiger und erfolgreicher ist. Erziehung, im Sinne von gemeinsam Reden und Zuhören, vor Strafe ist ein absolut richtiger und wichtiger Leitsatz.
Sozialkompetenz sich anzueignen, bedeutet nicht möglichst viele Freunde bei „insta & co.“ zu haben; den Mitschüler, Nachbarn oder Kumpel in seiner Persönlichkeit zu akzeptieren, egal wie unterschiedlich diese ist, vermindert das Konfliktpotential im Alltag erheblich…. und Drogen sind auch keine Lösung.
Thomas Strobl
Foto: dpa/Marijan Murat

Thomas Strobl

Stv. Ministerpräsident und Innenminister Baden-Württemberg (CDU)

Schule: Torwiesenschule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Respekt ein Bumerang ist. Nur dort, wo wir mit Respekt und auf Augenhöhe achtsam mit einander umgehen, wird gemeinsam Zukunft möglich. Respekt verbindet uns, schafft echte Wertschätzung im Umgang – und damit ein starkes Fundament für unser Miteinander.

Hiltrud Strupp (†)

ehem. Vorsitzende der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit

Schule: Rabanus-Maurus-Schule

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil es immer wieder Rückfälle im Denken gibt.
Gesa Stueckmann
Foto: Lilienthal

Gesa Stückmann

Rechtsanwältin

Schule: Europäische Gesamtschule Insel Usedom

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich das Engagement der Schüler/innen zur Stärkung von Zivilcourage und gegenseitiger Wertschätzung großartig finde.