Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
Superskank
Musikband
Schule: Leibniz-Gymnasium Altdorf
Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil nichts leichter ist, als die Augen davor zu verschließen, dass sich unser Land in der Zeit rückwärts bewegt. Die Schüler, die sich in diesem Projekt engagieren, verdienen unser aller Respekt!
Wolfgang Suwelack
Unternehmer
Schule: Geschwister-Eichenwald-Schule
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil wir eine Verpflichtung im Einsatz für die Menschenwürde für die Gegenwart und Zukunft haben. Uns verbindet das unmissverständliche Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander.
Matyas Szabo
Säbelfechter
Schule: Bettina-von-Arnim-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil die Schule der richtige Ort ist um den Schülern und Schülerinnen ein harmonisches und respektvolles Zusammenleben beizubringen. Ich denke, dass dadurch Rassismus schon im frühen Stadium bekämpft werden kann und muss.
Stevie T.
DJ und Radiomoderator
Schule: Realschule Groß Ilsede
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich ein Freund von Taten bin und fest daran glaube, dass wir alle miteinander eine großartige Zeit verbringen können – unabhängig von Alter, Religion, Herkunft oder Geschlecht.
Sonja Tajsich
Triathletin
Schulen: Mittelschule Deining, Realschule am Kreuzberg
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es sehr bewegend ist zu sehen, wie Schüler ihr gemeinsames Miteinander fördern, den Respekt füreinander steigern, niemanden aufgrund der Herkunft, Hautfarbe, Religion oder Rasse diskriminieren und tolle Projekte diesbezüglich auf die Beine stellen. Für eine Zukunft mit Frieden und Freiheit ohne Fremdenfeindlichkeit und Gewalt – im Alltag, im Beruf und im Sport.
Arif Taşdelen
MdL (SPD)
Schulen: Thusneldaschule, Hans-Sachs-Gymnasium Nürnberg, Realschule Am Fränkischen Dünenweg
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Rassismus und Rassisten nichts in Schulen verloren haben und wir Schüler brauchen, die Courage haben und sich für andere einsetzen.
Dieter Teepe
Personalratsvorsitzender der Stadtverwaltung Lengerich
Schule: Hannah-Arendt-Gymnasium Lengerich
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Integration eine gesellschaftliche Querschnittsaufgabe ist, die gelingen muss!
Tuğba Tekkal
ehem. Fußballspielerin und Mitbegründerin Hilfsorganisation HÁWAR
Schule: Erich Kästner-Realschule der Stadt Brühl
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich mich in meiner Schulzeit oft fehl am Platz gefühlt habe. Ich wünsche mir, dass sich alle Kinder und Jugendlichen in der Schule wohl und sicher fühlen können – unabhängig ihrer Herkunft, Religion, sexuellen Orientierung. Ich unterstütze das Projekt, weil wir gemeinsam stärker sind. Und deshalb alle an einem Strang ziehen müssen.
Dr. Tom Tenostendarp
Bürgermeister Stadt Vreden
Schule: Sekundarschule an der Berkel der Stadt Vreden
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil eine offene, tolerante und respektvolle Welt elementar für uns ist und diese bereits in der Schule gelebt werden muss. Schule setzt für Vieles im Leben den Grundstein – so auch für unsere gemeinsamen Werte: Menschlichkeit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit
Rudolf J. Teplitzky
1. Bürgermeister der Stadt Oberviechtach
Schule: Ortenburg-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ein friedliches Miteinander nur ohne Rassismus möglich ist. Bereits Schulkinder sollen lernen, sich gegen jede Art von Diskriminierung,
Mobbing und Gewalt auszusprechen und bei rassistischen Äußerungen vehement und mutig einzuschreiten. Es freut mich ganz besonders, dass sich das Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach an dieser Aktion beteiligt.
Tarik Tesfu
Blogger
Schulen: Hans-Litten-Schule, OSZ (Oberstufenzentrum) Handel I, Abt. 2
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Rassismus ein gesamtgesellschaftliches Phänomen ist, das niemand kleinreden sollte. In Zeiten von AfD und Co. habe ich oft das Gefühl, dass vielen Menschen erst jetzt auffällt, „Hoppla, Deutschland hat ja ein Rassismus-Problem“. Aber aus meiner eigenen Lebensrealität weiß ich: Der Rassismus war schon immer da, nur ist er jetzt salonfähiger geworden. Daher ist es unabdingbar, mit jungen Menschen über Rassismus zu sprechen und darüber, was jeder und jede gegen rassistische Strukturen machen kann. Der erste Schritt: Erkennen, dass in uns allen rassistische Tendenzen schlummern. Die Frage ist nur, wem geben wir die Schuld daran? Den vermeintlich Fremden oder uns selbst ...?
Theater Pfütze e.V.
Schule: Gymnasium Stein
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil sich Rassismus auch auf deinem Schulhof verstecken kann!