Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1482 Pat*innen
Tuğba Tekkal
ehem. Fußballspielerin und Mitbegründerin Hilfsorganisation HÁWAR
Schule: Erich Kästner-Realschule der Stadt Brühl
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich mich in meiner Schulzeit oft fehl am Platz gefühlt habe. Ich wünsche mir, dass sich alle Kinder und Jugendlichen in der Schule wohl und sicher fühlen können – unabhängig ihrer Herkunft, Religion, sexuellen Orientierung. Ich unterstütze das Projekt, weil wir gemeinsam stärker sind. Und deshalb alle an einem Strang ziehen müssen.
Dr. Tom Tenostendarp
Bürgermeister Stadt Vreden
Schule: Sekundarschule an der Berkel der Stadt Vreden
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil eine offene, tolerante und respektvolle Welt elementar für uns ist und diese bereits in der Schule gelebt werden muss. Schule setzt für Vieles im Leben den Grundstein – so auch für unsere gemeinsamen Werte: Menschlichkeit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit
Rudolf J. Teplitzky
1. Bürgermeister der Stadt Oberviechtach
Schule: Ortenburg-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ein friedliches Miteinander nur ohne Rassismus möglich ist. Bereits Schulkinder sollen lernen, sich gegen jede Art von Diskriminierung,
Mobbing und Gewalt auszusprechen und bei rassistischen Äußerungen vehement und mutig einzuschreiten. Es freut mich ganz besonders, dass sich das Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach an dieser Aktion beteiligt.
Tarik Tesfu
Blogger
Schulen: Hans-Litten-Schule, OSZ (Oberstufenzentrum) Handel I, Abt. 2
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Rassismus ein gesamtgesellschaftliches Phänomen ist, das niemand kleinreden sollte. In Zeiten von AfD und Co. habe ich oft das Gefühl, dass vielen Menschen erst jetzt auffällt, „Hoppla, Deutschland hat ja ein Rassismus-Problem“. Aber aus meiner eigenen Lebensrealität weiß ich: Der Rassismus war schon immer da, nur ist er jetzt salonfähiger geworden. Daher ist es unabdingbar, mit jungen Menschen über Rassismus zu sprechen und darüber, was jeder und jede gegen rassistische Strukturen machen kann. Der erste Schritt: Erkennen, dass in uns allen rassistische Tendenzen schlummern. Die Frage ist nur, wem geben wir die Schuld daran? Den vermeintlich Fremden oder uns selbst ...?
Theater Pfütze e.V.
Schule: Gymnasium Stein
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil sich Rassismus auch auf deinem Schulhof verstecken kann!
Christian Thegelkamp
Bürgermeister von Wadersloh
Schule: Sekundarschule Wadersloh
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil das friedliche Zusammenleben aller hier lebenden Menschen wichtig ist. Wir leben – unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft oder Religion – miteinander in einer friedvollen Gemeinde. Das soll so bleiben. Dazu gehört aber auch das Bewusstsein, dass Menschen in unserer Gesellschaft leider noch immer unter Ausgrenzung, Fremdenhass und Rassismus leiden. Umso wichtiger ist es, dieses Unrecht in der Schule zu thematisieren und sich gemeinsam dagegen zu positionieren. Deshalb unterstütze ich „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage".
Roland Theis
Staatssekretär im Ministerium für Finanzen und Europa des Saarlandes
Schule: Gymnasium Ottweiler
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Extremismus von links und rechts, Antisemitismus in seinen unterschiedlichsten Facetten und rassistisches Verhalten leider noch immer nicht aus unserem Alltag verschwunden sind.
Thevo e.V.
Forumtheater
Schule: Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil die Schule als gesellschaftliche Keimzelle ein Ort für die Vermittlung von Toleranz und Weltoffenheit ist. Wir sind alle eine Mischung aus den unterschiedlichsten Nationalitäten und Kulturkreisen. Um diese Vielfalt zu erhalten, zu erlernen und zu erleben, ist die Schule als Ort der Bewusstseinsbildung wichtig.
Michael Thews
MdB (SPD)
Schulen: Heinrich-Bußmann-Schule, Gymnasium Altlünen
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich zusammen mit den Schülerinnen und Schülern gegen rechte Tendenzen und Intoleranz in unserer Gesellschaft kämpfen möchte!
Boussa Thiam
Moderatorin
Schule: Campus Berufsbildung e.V.
Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage muss sein,
weil wir alle eine Gemeinschaft sind und der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft unsere Bürgerpflicht ist.
Pablo Thiam
ehem. Fußballspieler
Schulen: Carl-Hahn-Schule, Gymnasium Am Fredenberg
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich selber in meinem Leben mit Rassismus konfrontiert worden bin und dadurch bestens weiß, wie wichtig dieses Thema ist. Viele Vorurteile entstehen meiner Meinung nach aus Angst vor dem Unbekannten sowie aus Unwissenheit. Gerade heute ist es noch wichtiger, dieses Thema präventiv anzugehen.
Dr. Gerhard Thiele
ehemaliger Astronaut
Schule: Eduard-Mörike-Gymnasium
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil uns allzu oft offener und leider gar nicht so selten versteckter Rassismus – ich spreche mich nicht frei! – in unserem Alltag begegnen. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Un! An! Tast! Bar! Das gilt unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Hautfarbe, religiösem Bekenntnis und und und. Schule prägt junge Menschen. Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss dieses tun.