Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1482 Pat*innen
Karola Thielking
Soziokulturelles Zentrum Isy 7 Leitung
Schule: Birger-Forell-Sekundarschule
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil es viel Courage bei Heranwachsenden braucht, um sich gegen Rassismus stark zu machen.
Uwe Timm
Schriftsteller
Schule: Städtisches Luisen-Gymnasium München
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Rassismus dumm ist.
Timur Turga
Comedian
Schule: Carl-Reuther-Berufskolleg
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage als Courage-Pate, weil ich Menschen helfen möchte, die nicht in der Situation sind, für sich selbst einstehen zu können!
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein, weil es wichtig ist, Courage zu zeigen und solidarisch zu sein, egal um welche Diskriminierung es geht.
In der Comedyszene ist Timur Turga schon lange bekannt, durch Quatsch Comedy Club, Comedy Clash, Nightwash und viele andere Bühnen. Durch Auftritte in Fernsehformaten wie „Die besten Comedians Deutschlands“ oder „Licht aus!“ bei Prime Video, ist er noch bekannter geworden. Er berichtet auf humorvolle Weise, wie er mit einer Sehstärke von nur 5 Prozent mit den Hürden des Alltags zurechtkommt und spricht z.B. auch sehr offen über seine Depressionen und bestärkt andere, Hilfe zu suchen und anzunehmen!
Ismail Tipi
MdL (CDU)
Schule: Ernst-Reuter-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil gerade unsere Schulen die Wiege der Demokratie sind und dort die Erwachsenen von morgen mit demokratischen Werten erzogen werden. In der Schule darf die Hautfarbe, Herkunft oder Religion keinen Unterschied machen, denn Rassismus hat in unserer demokratischen Gesellschaft keinen Platz.
Bernd Tischler
Oberbürgermeister der Stadt Bottrop
Schulen: Marie-Curie-Realschule, Schule am Tetraeder
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil rassistisch motivierte Ausgrenzung, Intoleranz und sogar Hass und Gewalt in der Vergangenheit leider zugenommen haben.
Dem müssen wir immer wieder neu etwas entgegensetzen und das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ leistet dafür einen großen und wichtigen Beitrag.
Peter Todeskino
ehem. Bürgermeister von Kiel
Schule: Max-Planck-Schule Kiel
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil unsere Schülerinnen und Schüler stark gemacht werden müssen gegen diese Typen, die in SA-gleichen Uniformen und geleckten Stiefeln durch unsere Städte marschieren und gegen Minderheiten, Migranten und Andersdenkende hetzen oder nachts Menschen jagen, schlagen und in den Tod treiben.
Tayfun Tok
MdL (Bündnis 90/Die Grünen)
Schule: Schule im Sand
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Rassismus nicht angeboren ist. Es ist wichtig, unsere Jugend zu sensibilisieren, Rassismus zu erkennen und sich dagegen einzusetzen. Denn so schaffen wir eine Gesellschaft, in der es nicht darauf ankommt, wo man her kommt, sondern wo man hin will.
Tayfun Tok
MdL (Bündnis 90/GRÜNE)
Schulen: Riedbachschule, Schule im Sand
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir ein klares Zeichen gegen Diskriminierung und für eine gerechte, vielfältige Gesellschaft setzen müssen. Schule sollte ein toleranter und offener Ort für alle sein – umso wichtiger ist es, dass sich jede*r einzelne dafür einsetzt.
Rana Tokmak
Rhythmische Sportgymnastin
Schule: Ernst-Barlach-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil die Natur mit ihren Menschen und all ihren Lebewesen bunt wie ein aufgeblühter Garten ist. Rassismus ist der Versuch, unsere Natur einfarbig zu gestalten. Dagegen kann man nur erfolgreich wirken, wenn man früh genug und an der richtigen Stelle anfängt. Der richtige Ort dafür ist die Schule. Kinder sind noch unbeschriebene Blätter ohne Vorurteile. Dafür brauchen wir couragierte und wegbereitende Lehrer*innen, Schulen und Schüler*innen, die an eine bunte Welt glauben.
Simone Tolle
Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen)
Schule: Johann-Schöner-Gymnasium Karlstadt
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil wir mit diesem Projekt bereits im Kindes- und Jugendalter die Grundlage für ein friedliches, respektvolles und inspirierendes Miteinander aller Menschen in unserem Land, unabhängig von deren Herkunft, Religion und sexueller Orientierung schaffen. Außerdem ist es die Chance, zu erkennen, dass Vielfalt etwas Schönes sein kann und bereichert.
Dr. Florian Toncar
Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, MdB (FDP)
Schule: Max-Planck-Gymnasium Böblingen
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil nichts wenig wichtiger ist als eine Gesellschaft, in der alle Menschen sich gegenseitig respektieren.
Topas und Roxanne
Zauberkünstler*innen
Schule: Paracelsus-Gymnasium Hohenheim
Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir auf unseren Reisen, auf Festivals und in Theatern auf der ganzen Welt das friedliche Miteinander unterschiedlicher Nationen und Kulturen erleben, das wir uns auch zu Hause in den Schulen für unsere Kinder wünschen. Eine Erziehung zu respektvollem und tolerantem Umgang mit allen Mitmenschen, Bildung und Weltoffenheit ist die Grundlage für ein friedliches Miteinander in unserer Zukunft.