Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
Angelika Volquartz
ehem. Oberbürgermeisterin der Stadt Kiel
Schule: Realschule im Bildungszentrum Mettenhof
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Kinder und Jugendliche frei von Diskriminierung, Ausgrenzung und öffentlicher Herabsetzung aufwachsen müssen, um später selbst diese Prinzipien eines produktiven Miteinanders leben und weitergeben zu können. Nur so kann es eine friedliche und sichere Zukunft für alle Menschen geben.
Eka von Kalben
MdL (Bündnis 90/ Die Grünen)
Schule: Johannes-Brahms-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich das Engagement der Schülerinnen und Schüler unterstützen möchte.
Konstantin von Notz
MdB (Bündnis 90/Die Grünen)
Schule: Schule Steinfeld
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Freiheit und Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte keine Selbstverständlichkeit sind. Es sind Werte, die wir uns jeden Tag neu erstreiten müssen.
Katharina von Schnurbein
Antisemitismusbeauftragte der EU-Kommission
Schule: Landgraf-Leuchtenberg-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
denn zunehmender Antisemitismus war noch nie gut für Deutschland und Europa. Diese älteste Form des Hasses ist auch heute wieder ein Zeichen dafür, dass andere Gruppen ebenfalls nicht respektiert werden. Gegen jegliche Form von Antisemitismus aufzustehen, ist deshalb nicht zuerst Aufgabe der jüdischen Gemeinde, sondern unser aller Verpflichtung. Das braucht Zivilcourage und Mut im Alltag. Indem wir bei Hassrede Widerspruch einlegen – auch im Netz, verteidigen wir unsere demokratischen Werte und eine offene Gesellschaft, die den Einzelnen respektiert. Ich freue mich, das Landgraf-Leuchtenberg-Gymnasium im Rahmen von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage darin zu unterstützen, junge Menschen zu couragierten, mündigen Bürgern heranzubilden.
Karola Voß
Bürgermeisterin Ahaus
Schulen: Berufskolleg Lise Meitner, Irena-Sendler-Gesamtschule, Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung Ahaus
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage,
weil es eine tolle Möglichkeit ist, das Thema der gesamten Schulgemeinschaft bewusst zu machen, Vorurteile und Ängste abzubauen und sich für eine "bessere Welt" einzusetzen!
Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß
Sexualwissenschaftler
Schule: Gymnasium "J.G. Herder" Merseburg
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil das Engagement der Schüler*innen des Merseburger Herder-Gymnasiums mich überzeugt hat. Die Schüler*innen selbst setzen sich für die Reflexion von Rassismus in der Schule ein - dafür gebe ich jede Unterstützung, die ich geben kann.
Simon de Vries
Pastor
Schule: Ludwig-Povel-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Alltagsrassismus auch in Deutschland allgegenwärtig ist und ich mir wünsche, dass wir dies sichtbar machen und benennen.
Meinolf Wacker
Pastor
Schule: Friedrich-Ebert-Schule Kamen
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil jeder Mensch als Geschenk für den anderen geschaffen ist.
Tobias Wagner
Illustrator
Schule: IGS Wallstraße
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Empathie, Toleranz, Menschlichkeit und Respekt wichtig sind. Vorurteile, Sexismus, Hass sowie körperliche und phsychische Gewalt gegen Menschen, die "anders" sind (anders sind wir doch alle) haben auf dieser Welt nichts verloren. Es ist wichtig, offen, neugierig und freundlich zu sein.
Wolfgang Wagner
1. Vorstand von Navis e.V.
Schule: Imma-Mack-Realschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich als praktizierender Christ gar nicht anders denken und handlen kann!
Sebastian Walter
MdA
Schule: Werbellinsee Grundschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es wichtig ist, vor Rassismus nicht die Augen zu verschließen. An Schulen sind für Diskriminierung sensibilisierte Lehrkräfte besonders wichtig, um offen über rassistische Vorfälle sprechen zu können sowie betroffene Schüler*innen und Eltern zu unterstützen und vor weiterer Diskriminierung zu schützen.
Uwe Walther
ehem. Fußballtrainer
Schule: Georg-Sonnin-Schule BBS II
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil schon in Kindertagen die Basis für zukünftiges Handeln und Denken geschaffen wird.