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Foto: Dirk Haferkamp

Pat*innen

Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.

Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.

Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.

Sortierung

1477 Pat*innen

Marco Wanderwitz

Marco Wanderwitz

MdB (CDU/CSU)

Schule: Matthes-Enderlein-Gymnasium

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir junge Menschen brauchen, die sich für unsere Demokratie engagieren.
Uwe Warnecke
Foto: David Young

Uwe M. Warnecke

Politiker (Bündnis 90/Die Grünen)

Schule: Freiherr-vom-Stein-Realschule

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Schülerinnen und Schülern oft mehr Rassismus und Diskriminierung begegnet, als Lehrer und Eltern sehen. Die Aktion Courage e. V. bietet mit ihrer Vernetzung eine notwendige professionelle und wissenschaftliche Begleitung. Demokratie fällt nämlich nicht vom Himmel.
Bodo Wartke
Foto: Sebastian Niehoff

Bodo Wartke

Musikkabarettist

Schulen: Küstengymnasium Neustadt, Droste-Hülshoff-Gymnasium

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil es darauf ankommt, den Anfängen zu wehren. Wer bereits als Schüler die Mechanismen durchschaut, wie und wodurch Rassismus entsteht bzw. verhindert werden kann, wird ihnen als Erwachsener nicht mehr auf den Leim gehen.
Karl-Heinz Wassong

Karl-Heinz Wassong

Bürgermeister Gemeinde Niederkrüchten

Schule: Gemeinschaftsgrundschule Elmpt

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage,
weil dort intensiv gelernt wird, Courage zu zeigen und mutig zu sein. Mut zu haben, für andere da zu sein und hinter ihnen zu stehen, egal, was wiederum andere sagen.
Bruno Watara

Bruno Watara

Flüchtlingsaktivist

Schule: Fichtenberg-Oberschule

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil ich und viele andere Flüchtlinge und Migrantinnen und Migranten unter Rassismus und Ausgrenzung leiden. Ich habe es oft erlebt, dass Flüchtlingskinder traurig aus der Schule zurück ins „Heim“ gekommen sind und Angst vor dem nächsten Schultag haben mussten. Ich hoffe, dass ich den Tag noch erleben werde, an dem alle Schulen in Deutschland ohne Rassismus sind.
Christian Weber
Foto: Martin Rulsch

Christian Weber

ehem. Präsident der Bürgerschaft der Freien Hansestadt Bremen

Schule: Wilhelm-Olbers-Schule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil das Haus der Bürgerschaft schon seit Jahren die Plakette „Bremen gegen Rassismus – Bremen mit Courage“ trägt, auf die ich auch ein wenig stolz bin, und weil ich als Parlamentarier und Volksvertreter eine Selbstverpflichtung unterschrieben habe: Wenn in Bremen Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, wende ich mich dagegen und setze mich dafür ein, dass offene Auseinandersetzungen mit diesem Problem stattfinden, um gemeinsam einen Weg zu finden, einander zu achten.
Patrick Weber

Patrick Weber

Handballspieler

Schule: Integrierte Gesamtschule Ernst Bloch

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil kein Mensch als Rassist geboren wird. Um die Strukturen zu bekämpfen, die Menschen zu Rassisten macht, ist es unerlässlich, sich bewusst mit diesem Thema auseinander zu setzen - gerade auch dann, wenn man vermeintlich nicht selbst davon betroffen ist. Kein Ort bietet für diesen wichtigen Austausch ein besseres Pflaster als unsere Schulen.
FC Schalke 04, Mitarbeiter, Portraits, 17.10.2024

Richard Weber

Projektmanager FC Schalke 04 e.V.

Schule: Glückauf-Schule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, weil ich für eine vielfältige, respektvolle Schulgemeinschaft eintrete, in der alle Schüler*innen frei von Diskriminierung lernen und sich entfalten können – getragen von unseren demokratischen Werten.
Sebastian Weber
Foto: Anne Wild

Sebastian Weber

TV 1860 München Leiter Fan- und Fanclubbetreuung

Schule: Mittelschule-Erdweg

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil uns Rassismus leider immer noch alltäglich begegnet. Weggeschaut wird viel zu oft, überhört wird viel zu gern. Hier aktiv ein Zeichen für Vielfalt, Toleranz und Inklusion zu setzen ist nicht nur die Pflicht und Aufgabe eines jeden Einzelnen, sondern vor allem im Rahmen der schulischen Bildung unbedingt vermittelbar.
Konstantin Wecker

Konstantin Wecker

Sänger, Liedermacher

Schulen: Erasmus-Gymnasium Amberg, Friedrich-List-Gymnasium Gemünden

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus,
weil man gegen die Pest des Rassismus nur bei den Kindern und Jugendlichen wirksam vorgehen kann. Bei den Erwachsenen ist es meist zu spät. Aber Kindern können wir noch eine Welt ohne Hass und Gewalt näher bringen.
Hedi Wegener

Hedi Wegener

Politikerin (SPD)

Schule: Schule am Katzenberg

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich es wunderbar finde, wie Schülerinnen und Schüler hier Partei ergreifen für die Menschenrechte, für eine demokratische Kultur und gegen Verunglimpfung, Diskriminierung und Gewalt.

Roman Weidenfeller

ehem. Fußballtorwart

Schule: Fritz-Henßler-Berufskolleg der Stadt Dortmund

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich tagtäglich in unserer Mannschaft erlebe, wie harmonisch unterschiedlichste Kulturen zusammen agieren können. Diese tolle Erfahrung sollte auch bereits den Schulalltag bereichern.