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Foto: Dirk Haferkamp

Pat*innen

Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.

Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.

Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.

Sortierung

1482 Pat*innen

Meinolf Wacker

Meinolf Wacker

Pastor

Schule: Friedrich-Ebert-Schule Kamen

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil jeder Mensch als Geschenk für den anderen geschaffen ist.
Tobias Wagner

Tobias Wagner

Illustrator

Schule: IGS Wallstraße

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Empathie, Toleranz, Menschlichkeit und Respekt wichtig sind. Vorurteile, Sexismus, Hass sowie körperliche und phsychische Gewalt gegen Menschen, die "anders" sind (anders sind wir doch alle) haben auf dieser Welt nichts verloren. Es ist wichtig, offen, neugierig und freundlich zu sein.
Wolfgang Wagner

Wolfgang Wagner

1. Vorstand von Navis e.V.

Schule: Imma-Mack-Realschule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich als praktizierender Christ gar nicht anders denken und handlen kann!
Sebastian Walter
Foto: Vincent Villwock / Grüne Fraktion Berlin

Sebastian Walter

MdA

Schule: Werbellinsee Grundschule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es wichtig ist, vor Rassismus nicht die Augen zu verschließen. An Schulen sind für Diskriminierung sensibilisierte Lehrkräfte besonders wichtig, um offen über rassistische Vorfälle sprechen zu können sowie betroffene Schüler*innen und Eltern zu unterstützen und vor weiterer Diskriminierung zu schützen.
Uwe Walther

Uwe Walther

ehem. Fußballtrainer

Schule: Georg-Sonnin-Schule BBS II

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil schon in Kindertagen die Basis für zukünftiges Handeln und Denken geschaffen wird.
Marco Wanderwitz

Marco Wanderwitz

MdB (CDU/CSU)

Schule: Matthes-Enderlein-Gymnasium

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir junge Menschen brauchen, die sich für unsere Demokratie engagieren.
Uwe Warnecke
Foto: David Young

Uwe M. Warnecke

Politiker (Bündnis 90/Die Grünen)

Schule: Freiherr-vom-Stein-Realschule

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Schülerinnen und Schülern oft mehr Rassismus und Diskriminierung begegnet, als Lehrer und Eltern sehen. Die Aktion Courage e. V. bietet mit ihrer Vernetzung eine notwendige professionelle und wissenschaftliche Begleitung. Demokratie fällt nämlich nicht vom Himmel.
Bodo Wartke
Foto: Sebastian Niehoff

Bodo Wartke

Musikkabarettist

Schulen: Küstengymnasium Neustadt, Droste-Hülshoff-Gymnasium

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil es darauf ankommt, den Anfängen zu wehren. Wer bereits als Schüler die Mechanismen durchschaut, wie und wodurch Rassismus entsteht bzw. verhindert werden kann, wird ihnen als Erwachsener nicht mehr auf den Leim gehen.
Karl-Heinz Wassong

Karl-Heinz Wassong

Bürgermeister Gemeinde Niederkrüchten

Schule: Gemeinschaftsgrundschule Elmpt

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage,
weil dort intensiv gelernt wird, Courage zu zeigen und mutig zu sein. Mut zu haben, für andere da zu sein und hinter ihnen zu stehen, egal, was wiederum andere sagen.
Bruno Watara

Bruno Watara

Flüchtlingsaktivist

Schule: Fichtenberg-Oberschule

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil ich und viele andere Flüchtlinge und Migrantinnen und Migranten unter Rassismus und Ausgrenzung leiden. Ich habe es oft erlebt, dass Flüchtlingskinder traurig aus der Schule zurück ins „Heim“ gekommen sind und Angst vor dem nächsten Schultag haben mussten. Ich hoffe, dass ich den Tag noch erleben werde, an dem alle Schulen in Deutschland ohne Rassismus sind.
Christian Weber
Foto: Martin Rulsch

Christian Weber

ehem. Präsident der Bürgerschaft der Freien Hansestadt Bremen

Schule: Wilhelm-Olbers-Schule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil das Haus der Bürgerschaft schon seit Jahren die Plakette „Bremen gegen Rassismus – Bremen mit Courage“ trägt, auf die ich auch ein wenig stolz bin, und weil ich als Parlamentarier und Volksvertreter eine Selbstverpflichtung unterschrieben habe: Wenn in Bremen Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, wende ich mich dagegen und setze mich dafür ein, dass offene Auseinandersetzungen mit diesem Problem stattfinden, um gemeinsam einen Weg zu finden, einander zu achten.
Patrick Weber

Patrick Weber

Handballspieler

Schule: Integrierte Gesamtschule Ernst Bloch

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil kein Mensch als Rassist geboren wird. Um die Strukturen zu bekämpfen, die Menschen zu Rassisten macht, ist es unerlässlich, sich bewusst mit diesem Thema auseinander zu setzen - gerade auch dann, wenn man vermeintlich nicht selbst davon betroffen ist. Kein Ort bietet für diesen wichtigen Austausch ein besseres Pflaster als unsere Schulen.