Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1482 Pat*innen
Alexander Weise
Schauspieler
Schule: Comenius-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, weil wir so früh wie möglich ein Bewusstsein dafür schaffen müssen, dass Ausgrenzung gegen Andersseiende, als wir selber sind, sehr früh beginnt: in den eigenen Köpfen, aber auch in den Köpfen der Eltern oder Lehrer. Da sitzen wir alle in einem Boot. Wir müssen Brücken der Kommunikation bauen, um die Macht des Rassismus zu durchbrechen, die uns davon abhält, einander wirklich auf dem Schulhof zu begegnen.
Willi Weitzel
Reporter und Moderator
Schulen: Mathias-Bauer-Schule, Schwalmgymnasium, Staatliche Realschule Herrsching, Städtisches Sophie-Scholl-Gymnasium München
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es viel schöner ist zu lieben als zu hassen. Man kann das wirklich lernen, es kostet nur ein wenig Mut.
Weltsichten
Weltumradler
Schule: Staatliches Gymnasium "Erasmus Reinhold"
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil das Miteinander verschiedener Kulturen und das Engagement für Toleranz, für Zivilcourage Eigenschaften sind, die gerade in dieser turbulenten Zeit besonders wichtig geworden sind. Sorgen oder unterschwellige Ängste, die verschiedene Entwicklungen hervorgerufen haben, können mit Sicherheit nicht dadurch überwunden werden, dass wir darauf mit Diskriminierung, Mobbing oder Ablehnung antworten. Im Gegenteil: Nur das direkte Auseinandersetzen mit den ›Anderen‹ kann dazu führen, dass wir Unterschiede als Bereicherung wahrnehmen können.
SV Werder Bremen
Sportverein
Schulen: Hermann-Allmers-Schule, Kippenberg-Gymnasium, Kooperative Gesamtschule Sittensen, Oberschule an der Schaumburger Straße, Oberschule Elsfleth, Verwaltungsschule der Freien Hansestadt Bremen
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil das Projekt einen wichtigen Beitrag zu einer gewaltfreien, demokratischen Gesellschaft leistet. Kinder und Jugendliche lernen, tolerant und verständnisvoll miteinander umzugehen. Nur im Team kann man erfolgreich sein – das gilt im Sport genauso wie im alltäglichen Leben. Je eher man sich damit beschäftigt, desto besser. Kinder sind die besten Botschafter einer friedlichen interkulturellen Gemeinschaft.
WERK 2 – Kulturfabrik Leipzig e.V.
Schule: Gymnasium Schkeuditz/Haus Markranstädt
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil im sozialen Umfeld des Schulalltags noch echte Meinungs- bildung möglich ist und hier von Anfang an Menschenrechte als Grundstein unserer Gesellschaft vermittelt werden müssen.
Dr. Clara West
MdA (SPD)
Schule: Heinz-Brandt-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
gerade weil sich Kinder und Jugendliche selbst mit diesem wichtigen Thema auseinandersetzen und eigene Wege finden, um ein faires und diskriminierungsfreies Miteinander zu ringen. Berlin ist bunt, vielfältig und weltoffen - und das soll so bleiben! Das passiert aber nicht einfach so - dafür braucht es genau solch ein Engagement wie hier.
Bernd Westphal
MdB (SPD)
Schule: IGS Bad Salzdetfurth
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es eine gelungene Aktion ist, um mit jungen Menschen das wichtige Thema des Zusammenlebens verschiedener Kulturen zu diskutieren. Es ist sehr positiv, weil Schülerinnen und Schüler Aufmerksamkeit durch ihre vielfältigen Aktionen bekommen.
Peter Wetzel
Vorstandsvorsitzender der Geschichtswerkstatt Merseburg-Saalekreis e.V.
Schulen: BBS Dr.-Otto-Schlein, Burg-Gymnasium Wettin
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir nur gemeinsam die Kultur des toleranten Miteinander in den Alltag unserer Zivilgesellschaft bringen können!
Eva Weyl
Zeitzeugin
Schule: Joseph-König-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich als Holocaust Überlebende und den jungen Leuten deutlich machen will,
wozu Neid, Intoleranz, Fremdenhass, Antisemitismus und Diskrimination führen können. Die Schüler*innen sind unsere Zukunft und haben als Aufgabe,
die Vergangenheit lebendig zu behalten um unsere Geschichten weiter zu erzählen. Sie werden dann unsere ZWEITZEUGEN, denn uns gibt es bald nicht mehr.
Kai Whittaker
MdB (CDU)
Schule: Bachschloss-Schule
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil wir weltoffene, fröhliche und mutige Schüler in unserem Land brauchen.
Philipp Wiedmann
Rapper
Schule: Mittelschule Pfronten
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
denn die Welt ist bunt. Die Welt ist vielfältig. Keiner von uns ist wie der andere – und das ist gut so! Jeder Mensch, jedes Lebewesen ist ein Individuum. Der eine liebt es zu singen, der andere will den ganzen Tag Sport machen, wieder ein anderer jongliert mit Zahlen und liebt Mathe. Der eine hat rote Haare und der andere schwarze. Unsere Hautfarben sind verschieden, unsere Religionen sind verschieden. Unsere Meinungen und unsere Ansichten sind unterschiedlich. Und das ist völlig okay, wir müssen nur darüber sprechen und Unklarheiten aus dem Weg schaffen. Rassismus besteht nur in unseren Köpfen. Grenzen bestehen nur in unseren Köpfen. Wir sollten anfangen, all diese Eingrenzungen in unserem Denken aufzugeben. Rassismus ist eben ein Thema, das uns alle betrifft. Niemand kann sich da rausnehmen. Versucht, zu akzeptieren, dass jeder Einzelne auch eine Verantwortung trägt. Sagt „NEIN!“ zu Ausgrenzung, Hass, und all den anderen scheußlichen Sachen. Die Welt ist bunt. Die Welt ist vielfältig. Keiner von uns ist wie der andere – und das ist gut so!
Nanne Wienands
Politikerin (Bündnis 90/Grüne)
Schule: Eichendorff-Grundschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage,
weil es heute notwendig ist, auszusprechen, wofür man steht.