Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
Jens Willers
Bankbevollmächtigter der Braunschweigischen Landessparkasse
Schule: Realschule Georg-Eckert-Straße
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es mir und meiner Sparkasse als Arbeitgeber wichtig ist, klare Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und für Toleranz zu setzen.
Ron Williams
Schauspieler, Sänger und Moderator
Schulen: Albert-Einstein-Gymnasium Frankenthal, Augustinus-Gymnasium Weiden
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich selbst die Erfahrung von Ausgrenzung und Rassismus als junger Mensch machen musste und weiß, welche Narben das hinterlassen kann.
Thomas Willms
Bundesgeschäftsführer der VVN-BdA e.V.
Schule: Gymnasium an der Hamburger Straße
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich mir wünsche, dass jungen Menschen sich damit beschäftigen, in was für einem Deutschland und in welchem Europa sie einmal leben wollen. Es liegt ganz maßgeblich an ihnen, ob sie in einem Deutschland und einem Europa der Ausgrenzung, der Abschottung, der Angst, des Nationalismus und der Kriege leben werden. Von ihnen hängt ab, ob es eine Welt der Solidarität und der politischen und sozialen Freiheit und Gleichheit sein wird
Marvin Willoughby
Geschäftsführer und sportlicher Leiter von Hamburg Towers Basketball Betreibergesellschaft
Schule: Helmut-Schmidt-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil unsere Kinder schon im frühen Alter lernen sollten, dass Rassismus und Diskriminierung jeglicher Art in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Gemeinsam stehen wir in unserem Basketballverein, die Hamburg Towers, für Vielfalt, Gleichberechtigung und Respekt. "Teamwork makes the dream work" – dieses Motto gilt nicht für den Sport, sondern für jeden Bereich unseres Lebens.
Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg e.V.
Gemeinnütziger Verein
Schule: Ökumenische Berufsfachschule für Pflege - Dr. Selma Graf - der Caritas-Diakonie Schulträger gGmbH Bamberg
Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir Menschenrechte, Menschenwürde, Freiheit, Demokratie und Zivilität als Basis unseres Zusammenlebens haben wollen. Einen respektvollen und menschenfreundlichen Umgang miteinander zu lernen und diesen auch im Schulalltag einzuüben, ist dazu notwendig. Schule darf kein Ort der Demütigung, Entwürdigung, Ehrverletzung und Beschämung mehr sein.
Pat Wind
Sänger und Songwriter
Schule: Staatl. Berufsfachschulen Memmingen (Außenstelle der Staatl. Berufsschule Mindelheim)
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
damit eines Tages jeder Mensch die Liebe, den Respekt und die Akzeptanz bekommt, die er verdient. Es liegt an jedem einzelnen von uns, Rassismus und Intoleranz entschlossen entgegenzutreten und gemeinsam eine Zukunft zu gestalten, in der es für jeden einen Platz gibt, an dem man sich sicher und geborgen fühlt.
Wolfgang Winkler (†)
Schauspieler
Schule: Burg-Gymnasium Wettin
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil schon in der Schule begonnen werden muss, zu lernen und zu verstehen, dass Rassismus und Intoleranz in den Köpfen und Herzen junger Menschen kein Platz haben darf.
Gabriele Winter
Bürgermeisterin a.D. der Stadt Griesheim
Schule: Gerhart-Hauptmann-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich das Engagement der Schülerinnen und Schüler wichtig und vorbildlich finde.
Laura Magdalena Winter
Moderatorin und Redakteurin
Schule: Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Kinder unsere Zukunft sind und es gerade in jungen Jahren unglaublich wichtig ist, die richtigen Weichen zu stellen. Für eine Gesellschaft die geprägt ist von Toleranz, Nächstenliebe und einem fairen Miteinander damit kein Platz mehr für Hass und Fremdenfeindlichkeit besteht!
Robert Wintermantel
Geschäftsführer der Walter Tigers
Schule: Wilhelm-Schickard-Schule
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Rassismus in unserer Gesellschaft niemals akzeptiert werden darf und immer bekämpft werden muss.
Axel Wintermeyer
Chef der Staatskanzlei Hessen
Schule: Graf-Stauffenberg-Gymnasium Flörsheim
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
denn Vorfälle wie in Halle oder Hanau zeigen, dass Rassismus und Antisemitismus in unserer Gesellschaft noch immer nicht überwunden sind. Umso wichtiger ist es, dass sich unsere Schulen in Hessen verpflichten, für Weltoffenheit zu streiten und diskriminierendes Verhalten auf dem Schulhof oder im Alltag in die Schranken zu weisen. Insgesamt kommt den Schulen eine herausragende Rolle für die Demokratieerziehung zu und sind der Ort sind, an dem die praktische Bedeutung von Demokratie und Menschenrechten gelernt und erfahren werden kann.
Michael Wirbitzky
Radiomoderator
Schule: Gymnasium Hohenbaden
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil die Schule ja auf's Leben vorbereiten soll. Und dazu gehören eben nicht nur Mathe, Physik oder Englisch, sondern vor allem auch der respektvolle und menschliche Umgang mit anderen.