Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1482 Pat*innen
Gabriele Winter
Bürgermeisterin a.D. der Stadt Griesheim
Schule: Gerhart-Hauptmann-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich das Engagement der Schülerinnen und Schüler wichtig und vorbildlich finde.
Laura Magdalena Winter
Moderatorin und Redakteurin
Schule: Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Kinder unsere Zukunft sind und es gerade in jungen Jahren unglaublich wichtig ist, die richtigen Weichen zu stellen. Für eine Gesellschaft die geprägt ist von Toleranz, Nächstenliebe und einem fairen Miteinander damit kein Platz mehr für Hass und Fremdenfeindlichkeit besteht!
Robert Wintermantel
Geschäftsführer der Walter Tigers
Schule: Wilhelm-Schickard-Schule
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Rassismus in unserer Gesellschaft niemals akzeptiert werden darf und immer bekämpft werden muss.
Axel Wintermeyer
Chef der Staatskanzlei Hessen
Schule: Graf-Stauffenberg-Gymnasium Flörsheim
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
denn Vorfälle wie in Halle oder Hanau zeigen, dass Rassismus und Antisemitismus in unserer Gesellschaft noch immer nicht überwunden sind. Umso wichtiger ist es, dass sich unsere Schulen in Hessen verpflichten, für Weltoffenheit zu streiten und diskriminierendes Verhalten auf dem Schulhof oder im Alltag in die Schranken zu weisen. Insgesamt kommt den Schulen eine herausragende Rolle für die Demokratieerziehung zu und sind der Ort sind, an dem die praktische Bedeutung von Demokratie und Menschenrechten gelernt und erfahren werden kann.
Michael Wirbitzky
Radiomoderator
Schule: Gymnasium Hohenbaden
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil die Schule ja auf's Leben vorbereiten soll. Und dazu gehören eben nicht nur Mathe, Physik oder Englisch, sondern vor allem auch der respektvolle und menschliche Umgang mit anderen.
Wise Guys
À-capella-Quintett
Schule: Städtisches Gymnasium Selm
Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir es wichtig finden, dass unsere Kinder von Anfang an lernen, offen miteinander umzugehen und niemanden auszuschließen.
Dagmar Gabriele Wöhrl
Rechtsanwältin
Schulen: Maria-Ward-Realschule Nürnberg, Staatl. gen. Berufsfachschule für Kosmetik, Private Fachoberschule Mesale
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Ausgrenzung und Diskriminierung leider immer noch Alltag sind. Eines der größten Probleme an Schulen ist Mobbing. Aber es gibt eben auch die positiven Signale: Schüler, die sich zur Wehr setzen, gegen Rassismus und Intoleranz etwas unternehmen wollen. Das verdient unsere volle Unterstützung und ich freue mich sehr, dass ich als Patin Teil dieses Projektes sein darf!
Dr. Dietmar Woidke
Ministerpräsident des Landes Brandenburg
Schule: Humboldt-Gymnasium Cottbus
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil in diesem immer größeren Schulnetzwerk Schülerinnen und Schüler rechtsextremistischen Blendern und Verführern deutschlandweit eine klare Abfuhr erteilen.
Joachim Wolbergs
Oberbürgermeister der Stadt Regensburg a.D.
Schulen: Albert-Schweitzer-Realschule Regensburg, Private Schulen Breitschaft
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Toleranz ein gesellschaftlicher Wert ist, der von Kindesbeinen an gelebt werden muss. Nur wer mit der Überzeugung aufgewachsen ist, dass Fremdenfeindlichkeit in unserer Welt keine Daseinsberechtigung hat, wird sich später der Herausforderung stellen, gegen Rassismus aktiv einzuschreiten.
Arno Wolf
ehem. Bürgermeister von Pfeffenhausen
Schule: Grund- und Mittelschule Pfeffenhausen
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil in den Schulen der Grundstein für Verständnis und Zivicourage gelegt wird, der unsere Gesellschaft dann über Generationen prägen wird.
Sven Wolf
MdL (SPD)
Schulen: Emma-Herwegh-Gymnasium, Sophie-Scholl-Gesamtschule
Schule ohne Rassismus — Schule mit Courage muss sein,
weil Rassismus, Sexismus und Homophobie sich immer mehr in unserer eigentlich vielfältigen und toleranten Gesellschaft verbreiten. Davon bleiben die Schulen nicht verschont. Dabei sollten gerade Schulen Orte des Miteinanders und des Respekts sein. Ohne Ausgrenzung, ohne Vorurteile, ohne Angst. Aber dafür mit Courage und mit Zusammenhalt
Christian Wolff
Pfarrer i.R.
Schule: Christliches Spalatin-Gymnasium Altenburg
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil unsere Gesellschaft ganz viele Menschen benötigt, die sich für ein multikulturelles und multireligiöses Zusammenleben von uns so verschiedenen Menschen einsetze, dafür Verantwortung übernehmen. Das fällt nicht vom Himmel, sondern muss jeden Tag eingeübt werden.