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Foto: Dirk Haferkamp

Pat*innen

Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.

Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.

Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.

Sortierung

1482 Pat*innen

Prof. Dr. Birgitta Wolff
Foto: Kaltolaf

Prof. Dr. Birgitta Wolff

Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Schule: Domgymnasium Naumburg

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es keinen einzigen vernünftigen Grund gibt, den Wert eines Menschen nach dessen Hautfarbe oder Herkunft zu beurteilen.
Wilhelm Wolff

Wilhelm Wolff

Präsident der Übach-Palenberger Lions

Schule: Gemeinschaftsgrundschule Palenberg

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein, weil unsere Jugend sich frühzeitig mit dem Thema auseinander setzen soll und die jungen Menschen das Selbstbewusstsein erlangen müssen um für das Thema „Schutz von Minderheiten“ immer und überall einzutreten.
Sabine Woelfle
Foto: Goetz Schleser

Sabine Wölfle

MdL (SPD), Familien- und frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion

Schule: Gymnasium Kenzingen

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
denn es ist wichtig, dass junge Menschen, die auch junge Europäer sind, wissen, dass Fremdenhass, Rechtspopulismus, Antisemitismus und Diskriminierung unsere Zukunft gefährden.

Bruno Wollbrink

Bürgermeister der Stadt Herford a.D.

Schule: Ernst-Barlach-Schule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Rassismus ein Übel ist, das jede Gesellschaft vergiftet und zerstört. Deshalb ist es gut, wenn eine Schule sich zum Kampf gegen Rassismus bekennt und damit ein Vorbild für mehr Menschlichkeit ist.
Marianne Wonnay
Foto: Privat

Marianne Wonnay

Stadträtin (SPD)

Schule: Gymnasium Kenzingen

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil das Projekt auf breitem Fundament von der jeweiligen Schulgemeinschaft getragen wird, die Aktivitäten gut im Schulleben eingebunden sind und die gemeinsame Überzeugung auch laut und deutlich nach außen weiter getragen wird.
Bjoern Wortmann

Björn Wortmann

DGB-Kreisverbandsvorsitzender Aschaffenburg-Miltenberg

Schule: Staatliche Realschule Coburg II

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es ums Mitmachen, ums Eingreifen, ums Einmischen, ums sich gegenseitig unterstützen geht statt ums Zuschauen!
Nina Wortmann

Nina Wortmann

Model

Schule: Sekundarschule Anröchte/Erwitte

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil unsere Kinder und Jugendlichen eine Plattform benötigen, ihrer Stimme Gehör zu verschaffen. In unseren Schulen gehen täglich Schüler aus mehreren Nationen gemeinsam zum Unterricht, ohne sich zu bekriegen. Sie bilden von der Grundschule an eine multikulturelle Gemeinschaft mit vielen Freundschaften. Dies muss beschützt werden!!! Unsere Kinder werden durch dieses Schulprojekt zu öffentlichen Vorbildern, sie stehen für die Einhaltung der Menschenrechte, für Menschlichkeit und Courage, gegen Rassismus und für ein friedliches Zusammenleben in einer Demokratie ein.
Klaus Wowereit

Klaus Wowereit

ehem. Bürgermeister von Berlin

Schule: Otto-Hahn-Schule Berlin

Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage müssen sein,
weil sie unverzichtbarer Teil des weltoffenen Berlins sind. Diese Schulen sind für mich Vorbilder. Denn sie gehen nicht den einfachen, den bequemen Weg, sondern stellen sich der Auseinandersetzung. Der Titel ist Auszeichnung und Anerkennung ebenso wie Ansporn und Verpflichtung.

Heidi Wright

Politikerin (SPD)

Schule: Konrad-von-Querfurt-Mittelschule Karlstadt

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil die Hauptschule in Karlstadt besonders aktiv ist und in vielen Aktionen den Schulalltag mit gesellschaftlichen und realwirtschaftlichen Gegebenheiten verbindet. Dazu gehört auf jeden Fall das gute Zusammenleben in der Stadt, die gute Nachbarschaft und die gute Schulgemeinschaft.
Marie Luise Wuertenberger

Marie-Luise Würtenberger

Regionaldirektorin beim Bundesministerium des Innern (BMI)

Schule: Robert-Wetzlar-Berufskolleg Bonn

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil unsere Demokratie und ihre Basis, der Schutz und die Achtung der Würde aller Menschen, nicht allein durch den Staat gewährleistet werden kann. Wir alle sind in der Verantwortung, Haltung zu zeigen, jeder Form von Diskriminierung und Ausgrenzung entgegenzutreten und uns für einen wertschätzenden Umgang miteinander einzusetzen. Die extreme Zunahme an Fremdenfeindlichkeit und Gewalt gegenüber Schutzsuchenden ist ein Alarmsignal und eine Gefahr für unsere Demokratie. Umso wichtiger ist es, wenn gerade junge Menschen ermutigt und bestärkt werden, Zivilcourage zu zeigen. Gerne möchte ich sie dabei unterstützen.
s Oliver Würzburg Baskets

Würzburg Baskets

Basketballmannschaft

Schule: Staatliche Realschule Kitzingen

Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir ohne diese Einstellung als Mannschaft nicht erfolgreich sein könnten.
Simon Yacoub

Simon Yacoub

Judoka

Schule: Oberschule Brandis

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
denn bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro war ich einer von 10.000 Athleten im Olympischen Dorf. Egal ob Frau oder Mann, schwarz oder weiß, braun oder gelb, Athlet oder Präsident, jeder hat jeden freundlich begrüßt. Jeden Tag. Auf engstem Raum. Man selbst hat in der Hand, wie man anderen Ländern und Kulturen begegnet. Das zeigt, dass ein friedliches Miteinander jederzeit und überall möglich ist!