Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1482 Pat*innen
Kaya Yanar
Comedian
Schule: Heinrich-Middendorf-Oberschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es eine Selbstverständlichkeit sein muss, dass andere Menschen nicht aufgrund ihrer Religion, Herkunft oder Hautfarbe diskriminiert werden. Wenn wir in andere Länder fahren, möchten wir auch, dass man uns freundlich begegnet. Dann sollten wir hier genau das auch tun und denen mutig gegenüber treten, für die es eben keine Selbstverständlichkeit ist.
YeoMen
Musikband
Schulen: Wilma-Rudolph-Oberschule, Eckener-Gymnasium
Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir glauben, dass es die unzähligen Farben sind, die unser Leben im Alltag, in der Schule und in der Musik so bunt machen. Wer sich von anderen unterscheidet, wird zu etwas Besonderem. Und dieses Besondere wollen wir mit den Schülern gemeinsam schätzen und feiern lernen.
Ibrahim Yetim
MdL (SPD)
Schulen: Geschwister-Scholl-Gesamtschule Moers, Gymnasium Rheinkamp Europaschule Moers, Heinrich-Pattberg-Realschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es wichtig ist, dass sich schon junge Menschen gegen Fremdenfeindlichkeit und für Mitmenschlichkeit engagieren. Demokratie lebt von den Menschen, die ihre Ideale teilen. Das Projekt schärft schon früh das Bewusstsein für eine demokratische, weltoffene Gesellschaft. Das möchte ich unterstützen.
Dr. Serap Yildirim
Pädagogin
Schule: Erzbischöflische Maria-Ward-Mädchenrealschule Berg am Laim
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil jede Schülerin und jeder Schüler ein Recht darauf hat, auf ihrem individuellen Bildungsweg, auf welchem sie zu großen Persönlichkeiten werden, als Weltbürger behandelt zu werden.
You Silence I Bird
Musicband
Schule: CJD Braunschweig-Gymnasium
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil es gerade in der Schule essenziell ist, ein Bewusstsein für Toleranz, Akzeptanz und gegenseitigen Respekt zu schaffen. Hier werden Denk- und Handlungsmuster einer jungen und heranwachsenden Generation geschaffen und geprägt, welche das gemeinschaftliche Leben von Morgen beeinflussen.
Gülistan Yüksel
MdB (SPD)
Schulen: Städtische Gesamtschule Espenstraße, Stiftisches Humanistisches Gymnasium Mönchengladbach
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir junge Menschen brauchen, die für ihre Mitmenschen aufstehen und nicht wegschauen, wenn jemandem Ungerechtigkeit widerfährt. Leider ist Rassismus im Alltag immer noch ein Thema. Ich finde es daher richtig und wichtig, dass junge Menschen ihre Zukunft durch dieses Projekt in die eigenen Hände nehmen und sich für ein friedlicheres und gemeinschaftlicheres Miteinander einsetzen. Ich empfinde es deshalb als eine Ehre, Patin einer "Schule mit Courage" in Mönchengladbach zu sein.
Serdar Yüksel
MdL (SPD)
Schule: Goethe-Schule Bochum
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Rassismus tötet. Das ist krass, aber leider wahr. Rassismus hängt ab. Rassismus lässt Menschen zurück. Rassismus trennt, was eigentlich zusammengehört. Ich habe das als Kind zugewanderter Eltern selbst erleben müssen. Ich möchte, dass andere Kinder, Schülerinnen und Schüler, nicht mehr diese Erfahrungen machen – weder in der Schule, noch im (späteren) Leben. Auch dafür bin ich Politiker geworden und unterstütze daher sehr gerne das Projekt für ein weltoffenes, tolerantes Miteinander.
Turgut Yüksel
MdL (SPD)
Schule: Max-Beckmann-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es mir wichtig ist, dass sich junge Menschen bereits in der Schule ausführlich mit Fragen des Zusammenlebens und der Demokratie auseinandersetzen. Die Werte des Grundgesetzes unter dem Leitmotiv „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ sind Richtschnur demokratischer Entscheidungen in Deutschland und sollten so früh wie möglich vermittelt werden.
Mark Zabel
ehem. Kanute
Schule: Sekundarschule "Johann Gottfried Herder"
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich es gut finde, dass Schüler und ihre Schulen gegen Rassismus Position beziehen.
Prof. Dr. Mirjam Zadoff
Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München
Schule: Städtische Berufsschule für Spedition und Touristik
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Ihr Schüler*innen die Zukunft dieser Demokratie seid und Euer Einsatz für ein vielfältiges, diverses und gerechteres Deutschland gehört werden muss.
Oliver Zander
Politiker (CDU)
Schule: Gerhart-Hauptmann-Realschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich aus tiefer Überzeugung gegen jegliche Art von Ausgrenzung bin!
Wolfgang Zapfe
Ehrenvorsitzender des Landesvorstands Niedersachsen der Europa-Union
Schule: Laurentius-Siemer-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und Eltern immer wieder Gesicht zeigen müssen, wenn die Würde des Menschen beschädigt wird, wenn Grenzen errichtet werden, wo Freiheit unverzichtbar ist, wenn Angst gesät wird, wo Vertrauen gewachsen ist. Es gilt hinzusehen und wahrzunehmen, was wirklich ist – und nicht wegzusehen und zu schweigen. Das erfordert Kraft – aber das schafft auch Kraft. An einer Schule muss „europäischer Geist“ spürbar sein: Weltoffenheit, Toleranz, Achtung und Respekt vor dem anderen und dem Fremden, Neugier auf Fremdes und Neues.