Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1482 Pat*innen
Zaunpfahl
Musikband (aufgelöst)
Schule: Europaschule Gymnasium Teterow
Wir unterstützenSchule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir es schön und wichtig finden, wenn sich junge Leute engagieren und nicht in der allgemein üblichen Lethargie verfallen. Das ist in der heutigen Zeit leider keine Selbstverständlichkeit und gerade hier im Nordosten Deutschlands gibt es reichlich Nährboden für rassistische Ideologien und leider ist es so, das in vielen Gegenden die NPD der einzige Anlaufpunkt für Jugendliche ist. In Teterow ist das mit dieser Aktion nicht so und darüber freuen wir uns. Da es hier jetzt eine Alternative gibt, wird es schwerer für Nazis, in den Köpfen Fuß zu fassen.
Sigrid Zeevaert
Schriftstellerin
Schule: Städt. Gemeinschaftsgrundschule Am Haarbach
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es Aufgabe einer jeden Schulgemeinschaft sein muss, sich auf einen Prozess des voneinander Lernens, der gegenseitigen Achtung und des Mitgefühls einzulassen. Rassismus hat viele Facetten, die das gemeinschaftliche Leben in Würde bedrohen. Hierfür zu sensibilisieren, solidarische Gemeinschaft einzuüben und zu praktizieren, kann gar nicht hoch genug bewertet werden.
Marcus Zeitler
Oberbürgermeister Hockenheim
Schule: Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil „nichts tun“ keine Option ist. Noch immer werden Menschen aufgrund Ihrer Herkunft oder Ihres Glaubens angefeindet. Menschen kategorisieren einander in „gut“ und „schlecht“ und verlieren dabei aus den Augen, dass uns eines eint: Der Wunsch nach einem friedlichen Leben miteinander. Lasst uns gemeinsam eine Umgebung schaffen, in der es unsere Handlungen sind die zählen, nicht unsere Herkunft!
Klaudia Zepuntke
Bürgermeisterin von Düsseldorf
Schule: Theodor-Litt-Realschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Toleranz, Respekt und Mut wichtige Werte unseres Zusammenlebens sind und die Voraussetzung für eine friedliche Gesellschaft.
Miguel-Angel Zermeno
Choreograf und Regisseur
Schule: Käthe-Kollwitz-Realschule der Stadt Minden
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil nur mit jungen Menschen, die couragiert gegen jede Form von Rassismus, Gewalt und Diskriminierung eintreten, unsere Demokratie funktionieren kann. Durch künstlerische Projekte, wie „Community Dance“ werden Schüler in ihrer physischen, geistigen und emotionalen Entwicklung langfristig unterstützt. Damit könnten unsere Schulen diskriminierungsfreie Orte zur Förderung des sozialen Miteinanders sein.
Dr. Dieter Zetsche
Aufsichtsratsvorsitzender der TUI AG
Schule: Hilda-Gymnasium Pforzheim
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Produkte ‚Made in Germany‘ zwar weltweit einen erstklassigen Ruf haben, es in Sachen Offenheit, Toleranz und Zivilcourage ‚Made in Germany‘ aber noch Luft nach oben gibt. Das zu ändern, ist Ziel der Initiative – und ich bin stolz, sie als Pate zu unterstützen!
Emmi Zeulner
MdB (CSU)
Schulen: Private Wirtschaftsschule, Herzog-Otto-Mittelschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil bei uns in erster Linie der Mensch als Mensch zählt, ganz gleich welche Herkunft, welche Hautfarbe und welchen Glauben er hat. Die Schule ist der beste Ort, um Demokratie, Toleranz und gegenseitigen Respektzulernen. Ich finde es toll, wenn junge Leute versuchen, Dinge zu verändern und sich nicht abwenden oder zuschauen, wenn andere ungerecht behandelt werden. Es ist unabdingbar, dass jeder die Grundrechte achtet und dafür eintritt.
Monika Zeyer-Müller
Ministerialbeauftragte für Gymnasien in Unterfranken
Schule: Wirsberg-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Schulen nicht nur Orte sind, an denen Können und Wissen vermittelt wird, sondern auch Orte der Begegnung sind, an denen man offen und vorurteilsfrei miteinander umgehen soll. Und so können wir es nur begrüßen, wenn sich eine ganze Schule mutig aufmacht, nicht allein gegen Rassismus vorzugehen, sondern auch gegen jede Form der Diskriminierung.
Michael Ziche
Landrat des sachsen-anhaltischen Landkreises Altmarkkreis-Salzwedel
Schule: Sekundarschule "Comenius" Salzwedel
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil demokratisches Verhalten erlernt werden muss, damit sich Menschen unterschiedlicher Kulturen tolerant und friedlich gegenüberstehen. Im Elternhaus und in der Schule muss bei den Kindern dazu der Grundstein gelegt werden.
Dagmar Ziegler
MdB (SPD)
Schule: Gymnasium Wittstock
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil die Auseinandersetzung mit Fremdenfeindlichkeit, mit Gewalt, Rassismus und Intoleranz ein streitbares Klima mit streitbaren Geistern und mutigen Akteuren braucht. Damit muss man früh beginnen. Es geht um Gleichheit und das gleichberechtigte Nebeneinander von Religionen, Anschauungen, Herkunft, sexueller Orientierung, von Lebenschancen für alle.
Harald Zillikens
Bürgermeister der Stadt Jüchen
Schule: Gesamtschule Jüchen
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil mir die Chancengleichheit und Integration aller unabhängig von Bildung und Herkunft ein persönliches Anliegen ist.
Stefan Zimkeit
MdL (SPD)
Schulen: Gesamtschule Weierheide, Theodor-Heuss-Realschule Oberhausen
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Schulen ein Ort der Toleranz und des gleichberechtigten Miteinanders sein müssen.