Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
Wolfgang Börnsen
Politiker (CDU)
Schule: Bernstorff-Gymnasium Satrup
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Courage ein Wesenselement unserer Demokratie ist und Teil der politischen Bildung sein muss.
Patrick Börsch
DJ
Schule: Staatliche Gemeinschaftsschule Ebeleben
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil ich der Meinung bin, dass wir keine Unterschiede bezüglich der Herkunft, der Hautfarbe, des Glaubens oder der sozialen Möglichkeiten machen sollten. Ich vermittle meinen Kindern schon, dass sie sich kein Urteil über einen anderen Menschen bilden sollen, bevor sie diesen Menschen nicht kennengelernt haben. Eine Schule, einer der wesentlichen Orte des Lernen, der Entwicklung und Prägung eines Kindes, die diese Einstellung lebt und sich dafür auch noch in einer Region stark macht, unterstütze ich deshalb natürlich gern.
Barbara Bosch
Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes Baden-Württemberg
Schule: Friedrich-List-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil an meiner Schule Internationalität selbstverständlich war und ich so bereits früh erleben konnte, dass Vielfalt eine Bereicherung ist. Diese Erfahrung hat sich auch in meinem weiteren Leben immer wieder bestätigt. Ich lehne Ausgrenzung und Rassismus ab, denn sie sind das Gegenteil einer offenen demokratischen Gesellschaft, deren Werte und Überzeugungen in unserer Verfassung, dem Grundgesetz, verankert sind.
Klaus Bouillon
saarlandischer Innenminister für Inneres, Bauen und Sport
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil unsere Kinder in einer offenen, toleranten und vielfältigen Gesellschaft aufwachsen sollen. Deshalb dürfen wir Hass und Hetze nicht zulassen, müssen mutig sein und uns stark machen gegen jegliche Form von Ausgrenzung.
Boxwerk München
Schule: Luitpold-Gymnasium
Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Respekt und Courage Werte sind, die auch wir in unserer Boxschule leben. Gerade unsere Schulen sind in der gesellschaftlichen Verantwortung die Grundbausteine eines respektvollen Miteinanders zu vermitteln und zu fördern.
Das Trainerteam vom Boxwerk ist aus der ganzen Welt bunt zusammengewürfelt, unsere aktive Wettkampfstaffel setzt sich aus über zehn verschiedenen Nationen zusammen – es ist ein großer Zugewinn diverser Einflüsse, sportlich wie menschlich und kulturell. Leider herrscht immer noch große Ungerechtigkeit und Ausgrenzung in Bezug auf Herkunft und Hautfarbe auf unserem Planeten – dagegen muss man aufstehen und darf nicht wegsehen. Darum schreiben wir uns "Defeat Racism" auf die Fahne und stehen in der Ringecke mit "Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage" um für Gleichberechtigung zu kämpfen.
Timo Bracht
ehem. Triathlet
Schulen: Hohenstaufen-Gymnasium, Realschule Eberbach
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil wir in einer Gesellschaft leben müssen, die auf Werten basiert. Ich unterstütze Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage, weil es mir als ehemaliger Schüler, Vater und Trainer ein wichtiges Anliegen ist.
Horst-Dieter Brähmig (†)
ehem. Oberbürgermeister der Stadt Hoyerswerda
Schule: Lindenschule Hoyerswerda
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil auch 15 Jahre nach den fremdenfeindlichen Übergriffen in unserer Stadt das Engagement für Demokratie und Toleranz täglich präsent sein muss. Gesellschaft und Demokratie bleiben nur lebendig, wenn wir sie als unsere gemeinsame Aufgabe begreifen.
Gabriele Brakebusch
Landtagspräsidentin des Landes Sachsen-Anhalt
Schule: Lyonel-Feininger-Gymnasium (ehem. Neues Städtisches Gymnasium)
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Courage und Toleranz zu den Grundpfeilern unserer freiheitlich-pluralistischen Grundordnung gehören. Gegenseitiger Respekt und den Mut für einander einzustehen, sind die Werte, welche unsere Schülerinnen und Schüler benötigen, um auch weiterhin unsere Demokratie zu beleben.
Michael Brand
MdB (CDU)
Schulen: Biebertalschule, Rhönschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es einfach besser und auch schöner ist, wenn wir früher damit anfangen, Courage statt Feigheit und Offenheit statt Rassismus zu leben. Das liegt an jedem von uns.
Martin Brandl
MdL (CDU)
Schule: Johann-Wolfgang-Goethe-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es der beste Weg zu einer Gesellschaft ohne Rassismus ist, wenn bereits junge Menschen sich aus Überzeugung für gegenseitigen Respekt und Toleranz einsetzen. Ich bin stolz auf die Schülerinnen und Schüler „meiner“ ehemaligen Schule, die Zivilcourage beweisen und diese Werte leben wollen.
Dorothea Brandt
ehemalige Schwimmerin
Schule: Osteschule Hemmoor
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Erfahrungen wie meine die Regel sein müssen. Ich habe in meiner Schulzeit rassistische Diskriminierung weder selbst erfahren noch bei anderen beobachtet. Hatte ich Glück oder war ich zu unaufmerksam? Alle Kinder und Jugendlichen sollten ohne Angst vor Rassismus zur Schule gehen können und gleichzeitig über die Stärke verfügen, rassistischen Angriffen couragiert entgegenzutreten! Deshalb, liebe Schülerinnen und Schüler, engagiert euch und gestaltet so schon jetzt eine Zukunft ohne Rassismus und mit Courage!
Willi Brase
Politiker (SPD)
Schule: Realschule "Am Schießberg" (geschlossen seit 05.07.2021)
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es wichtig ist Position zu beziehen. Rassismus darf kein Raum gegeben werden. Nach dem Grundgesetz sind alle gleich. Die Einhaltung der Menschenrechte ist das Fundament einer demokratischen und freien Gesellschaft. Jeder Mensch hat das Recht auf ein gutes Leben und gute Bildung ohne Diskriminierung.