Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
Rebekka Schubert
Erinnerungsort Topf&Söhne - Die Ofenbauer von Auschwitz
Schule: Staatliches Gymnasium "Albert-Schweitzer" Erfurt
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil die Widerstandskraft der Demokratie und die Wirksamkeit der in der Verfassung garantierten Menschenrechte von unseren Handlungen und von unserer Haltung - auch gegenüber unserer Vergangenheit - abhängen. Ich glaube, dass eine offene, kritisch reflektierte Schulkultur junge Menschen ermutigen kann, mitmenschlich zu fühlen, zu denken und zu handeln.
Jonas Ermes
Fußballspieler
Schule: St.-Ursula-Gymnasium Attendorn
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Rassismus ein nicht zu leugnendes gesellschaftliches Problem ist, das nur durch flächendeckendes und bereits in der Kindheit und Jugend beginnendes Engagement für ein vorurteilsfreies und wertschätzendes interkulturelles Zusammenleben bekämpft werden kann.
Ernst-Abbe-Bücherei Jena
Bibliothek
Schule: Staatliche Kaleidoskop Jena Staatliche Gemeinschaftsschule
Wir unterstützen das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“,
weil uns dieses Thema am Herzen liegt und wir auch außerhalb unserer Bibliothek für einen respektvollen Umgang miteinander sensibilisieren möchten. Gemäß unseres Leitspruchs „Die ganze Welt in einem Haus“ setzen wir uns für ein gesellschaftliches Zusammenleben ohne jegliche Form von Diskriminierung ein. Wir freuen uns, gemeinsam mit unserer Partnerschule - der Kaleidoskop Schule Jena - ein deutliches Zeichen gegen Diskriminierung zu setzen.
Ludger Ernsting
Pfarrer
Schule: Gesamtschule Wulfen
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Demokratie von wachen und engagierten Menschen abhängt.
Dr. Med. Reinhard Erös
Initiator von "Kinderhilfe Afghanistan"
Schule: Gustav-von-Schlör-Schule - FOS BOS Weiden
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Rassismus, eine giftige Gemengelage aus Dummheit, Menschenverachtung und Brutalität, nicht angeboren ist, sondern durch gerissene Rattenfänger leider auch an manchen deutschen Schultoren verbreitet wird. Als Arzt und Vater, der mit seiner siebenköpfigen Familie viele Jahrzehnte im Ausland gelebt und gearbeitet hat, weiß ich um die langfristige Gefährlichkeit dieses Giftes. Prävention ist auch hier besser und billiger als eine - oft zu späte - Therapie.
Michael Ertel
Journalist
Schule: Christian-Wolfrum-Grundschule Hof
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil nur eine offene und tolerante Gesellschaft ohne Ausgrenzung und Diskrimierung ein friedliches Zusammenleben garantieren kann und jene, die jetzt noch Kinder sind, diese Gesellschaft in der Zukunft prägen werden. Mit diesem Projekt zeigen Schule und Schüler*innnen gemeinsam Gesicht gegen Rassismus.
Ismail Ertug
MdEP (SPD)
Schulen: Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule Amberg, SFZ Amberg
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich eine tolerante Gesellschaft will. Jeder Schüler und jede Schülerin erlebt, dass einer von mehreren fertig gemacht wird. Jeder kennt den inneren Schweinehund, dass man sich denkt: “Ist doch bloß Spaß.” “Der verdient’s eigentlich irgendwie.” “Und außerdem will ich nicht auch fertig gemacht werden.” Keiner will zu den Schwachen gehören. Jeder will stark sein. Dieser Schweinehund ist natürlich, aber er muss an die Kette gelegt werden. Darauf zielt für mich diese Initiative ab. Weil Mut nicht von allein kommt, sondern aufgebaut werden muss. Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer müssen ihren eigenen Mut aufbauen, wenn ihre Schule wirklich eine Schule ohne Rassismus bleiben soll. Da reicht eine Plakette allein nicht, aber sie kann erinnern, jeden Tag aufs Neue, und Mut machen.
Dr. Nargess Eskandari-Grünberg
Bürgermeisterin Frankfurt am Main
Schule: Friedrich-Dessauer-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil unser aller Leben miteinander verwoben ist und der Kampf für eine bessere Welt schon in jungen Jahren beginnt. Es ist unsere Pflicht, die junge Generation zu ermutigen und ihr zuzutrauen, für eine Gesellschaft frei von Rassismus zu kämpfen und für eine Gesellschaft, die jedem Menschen die Chance gibt, sich zu entfalten. Ich möchte junge Menschen ermutigen, sich einzumischen, weil es Ihre Zukunft ist, für die Sie kämpfen.
THE ESPRITS
Band
Schule: Henriette-Breymann-Gesamtschule
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil eine Schule nicht nur eine Bildungseinrichtung, sondern, auch ein Ort des Respekts, der Toleranz und der Solidarität sein sollte. Nur durch die aktive Bekämpfung von Rassismus können wir eine Gesellschaft schaffen, in der weder Herkunft, noch Hautfarbe eine Rolle spielen.
Erwin Esser
Bürgermeister der Stadt Wesseling
Schule: Goetheschule
Schule ohne Rassisimus – Schule mit Courage muss sein,
weil wir nicht nachlassen dürfen in unserem Einsatz gegen Diskriminierung, Ausgrenzung und auch Gewalt aufgrund von Herkunft, Religion oder Hautfarbe. Rassist*innen trennen zwischen „wir“ und „die“; eine Trennung, die sich bei Kindern erst dann durchsetzt, wenn sie vorgelebt wird. Es ist unsere Aufgabe, Vorbild zu sein und die Kinder und Jugendlichen darin zu bestärken, jeder Art von Diskriminierung entschlossen entgegenzutreten. Das zu lernen; dafür ist die Schule mit Courage der richtige Ort.
Eike Staab (EstA)
Rapper und ehem. Schüler
Schule: Technisch-Gewerbliches Berufsbildungszentrum 1
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil es in einer toleranten und vielfältigen Gesellschaft zwingend notwendig ist, aktiv ein Zeichen gegen Rassismus und gegen jegliche Form der Ausgrenzung zu setzen.
Eukitea Theater Diedorf
Schulen: Dr.-Jaufmann-Mittelschule Bobingen, Grund- und Mittelschule Großaitingen
Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir es wichtig finden, dass die SchülerInnen und LehrerInnen sich für ein harmonisches „Gemeinsam“ in ihrer Schule einsetzen und somit unsere wunderbare Unterschiedlichkeit feiern.