Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
Dr. Ursula von der Leyen
Präsidentin der Europäischen Kommission
Schulen: Erich Kästner Oberschule Laatzen, Marie Curie Schule - KGS Ronnenberg
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich es klasse finde, dass Schülerinnen und Schüler dem Fremdenhass die rote Karte zeigen. Schule braucht Mannschaftsspiel und Fairplay. Dann haben Vorurteile, Ausgrenzung und Gewalt keine Chance.
Basem Khan
KFZ-Meister und Politiker
Schule: Wilhelm-Kaisen-Oberschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil die Schule zum Alltag gehört und niemand aufgrund seiner Herkunft oder seines Glaubens ungerecht behandelt werden sollte.
Aline Abboud
Fernsehmoderatorin
Schule: Primo-Levi-Gymnasium
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Kinder und Jugendliche sensibilisiert und stark gemacht werden müssen gegen Rassismus. Gegen Diskriminierung. Gegen Intoleranz. Sie sind unsere Schlüssel zur friedlichen Welt. Sie sind unsere Zukunft.
Sea-Watch e.V.
Verein zur Rettung in Seenot geratener Geflüchteter
Schule: Fichtenberg-Oberschule
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Menschenrechte für alle gelten und jeden Tag aufs Neue verteidigt werden müssen.
Salomon Perel (†)
Autor ("Ich war Hitlerjunge Salomon") und Zeitzeuge
Schulen: Kurt-Tucholsky-Gesamtschule, Peter-August-Böckstiegel-Gesamtschule, Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium, Lippe Berufskolleg Lünen, Oberschule Bockenem, Anne-Frank-Realschule Gladbeck, Heinrich-Büssing-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil die nationalsozialistische Vergangenheit Deutschlands schon so weit zurückliegt, dass viele Jugendliche den Geschehnissen gleichgültig gegenüber stehen und manche sich fragen, was geht mich das an, was sich vor 70 Jahren hier abspielte. Da ich kurz vor meinem 90. Lebensjahr stehe und diese grausame Zeit noch selbst erlebt habe, erkenne ich erfahrungsgemäß leichter die Symptome der aufflammenden Gefahr des Neonazismus und Rassismus in der gegenwärtigen Gesellschaft Deutschlands, und bin gerne Pate des wichtigen Courage-Projektes. Ich möchte Euch damit Mut machen zu handeln, für eine gewaltfreie Gesellschaft, für das friedliche Zusammenleben ALLER Jugendlichen Deutschlands!
Katharina Schulze
MdL (Bündnis 90/Die Grünen)
Schule: Christoph-Probst-Gymnasium
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil dieses Engagement so wichtig wie nie zuvor ist! Wir leben in Zeiten, in denen vermeintliche Selbstverständlichkeiten nicht mehr selbstverständlich sind, in denen man Menschlichkeit, die Stärkung der Demokratie, Solidarität und Toleranz aktiv verteidigen und ausbauen muss. „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ stärkt den Zusammenhalt und zeigt die Schönheit der Demokratie gerade in Zeiten von AfD, Brexit und Trump.
Serdar Somuncu
Kabarettist und Schauspieler
Schule: Berufliche Oberschule Regensburg
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil um effektiv gegen Nazis zu sein braucht man eine Haltung, die in ihrer Ausdauer glaubwürdig ist und keine Courage, die im Affekt entsteht. Wir brauchen ein neues Bewusstsein für die Lehren der Geschichte. Dabei geht es weder um Aufrechnung von Schuld und Verantwortung, noch um Relativierung von Unrecht, sondern um eine Erkenntnis, die gerade wir in Deutschland aus den Folgen der Nationalsozialistischen Schreckenszeit gezogen haben: In diesem Land hat Faschismus, Intoleranz und Gewalt gegen Minderheiten keinen Platz! Gemeinsam dafür zu kämpfen, dass Respekt vor anderen Menschen, Hautfarbe, Lebenseinstellungen oder Religionen über Unwissenheit und dumpfen Nationalismus siegt und dann vor Ort zu sein, wenn es darum geht Farbe zu bekennen, ist ein Ziel für das es niemals genug Unterstützung geben kann. Deswegen begrüße ich Ihre Aktion und freue mich als Pate daran teilnehmen zu können.
Iris Berben
Schauspielerin
Schule: Alexander-Puschkin-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es ein wichtiges Projekt zur Bekämpfung von Rassismus und Gewalt gegenüber Minderheiten in unserer Gesellschaft ist, auf das alle mitwirkenden Schüler und Lehrer stolz sein können. Macht weiter so! Arbeitet weiter an einer immer ein bisschen gerechter, fairer und toleranter werdenden Schule und Gesellschaft. Der Weg geht immer weiter, jetzt und in der Zukunft.
Mo Asumang
Regisseurin und Autorin
Schule: Gymnasium "Alexander S. Puschkin"
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil in den Köpfen und Herzen der Schülerinnen und Schüler unsere Zukunft schlummert. Sie ist wild, ungestüm und sehnt sich ganz tief drin nach Frieden und Harmonie. Mit dem Projekt "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" bekommt diese Sehnsucht ein Gesicht und einen passenden Fahrplan an die Hand, ein Stückchen Frieden und Miteinander in Deutschland mit zu kreieren. Als Patin freue ich mich, die Kids bei dieser langen Reise zu inspirieren. Was wir jetzt schon wissen: Zivilcourage macht Spaß und ist eine Bereicherung für jeden, der mal groß und stark werden will :))
Jörg Schönenborn
Journalist und Fernsehmoderator
Schule: Gymnasium am Neandertal
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil in der Schule der Grundstein für ein tolerantes Miteinander gelegt wird.
Dr. Riem Hussein
Fußballschiedsrichterin
Schule: Werner-von-Siemens-Gymnasium Bad Harzburg
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil junge Menschen ein Zeichen gegen eine Gefahr setzen, die sich hoffentlich in Zukunft immer mehr eindämmen lässt.
Dr. Josef Schuster
Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland
Schule: Siebold-Gymnasium Würzburg
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich der festen Überzeugung bin, dass jeder Einzelne mit seinem Engagement etwas bewirken kann: Wenn Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern sich aktiv gegen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit einzusetzen, dann tragen sie mit ihrem Engagement zu einer demokratischen, weltoffenen und toleranten Gesellschaft bei.