Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
Dota Kehr
Sängerin und Liedermacherin
Schulen: Freie Waldorfschule Everswinkel, Rahel-Hirsch-Schule, Alternativschule Berlin
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein!
Jede Gesellschaft muss sich daran messen lassen, wie sie mit Minderheiten umgeht. Und die Schule ist ein sehr guter Ort, um damit anzufangen, sich auf das Ziel einer friedlichen Gesellschaft hin zu bewegen, in der es keine Ausgrenzungen und Anfeindungen aufgrund von Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Behinderungen etc. gibt.
Romani Rose
Vorsitzender des Zentralrats der Sinti und Roma
Schule: Kooperative Gesamtschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil die Schüler von heute die Gesellschaft von morgen bestimmen und junge Menschen mit Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ein deutliches Zeichen in unserer Gesellschaft setzen.
Martin Rietsch aka 2schneidig
Musiker
Schulen: Robert-Wetzlar-Berufskolleg Bonn, Kooperative Gesamtschule Bad Münder, Grundschule Altenweddingen, Berufskolleg Berliner Platz, Dietrich-Bonhoeffer-Berufskolleg Detmold
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil wir für ein respektvolles Miteinander im Alltag einstehen sollten. Lebenswelten junger Menschen spielen sich zu einem großen Teil in Schulen ab. Positive als auch negative Erfahrungen, die dort gesammelt werden, prägen häufig darüber hinaus. Umso wichtiger ist es, einen Raum zu schaffen und zu leben, in dem Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung keinen Platz haben. Mit einem wachsamen Auge für den Blick Anderer beginnt Courage – da ist jeder gefragt.
Birgit & Horst Lohmeyer
Veranstalter*innen des Festivals "Jamel rockt den Förster"
Schule: Verbundene Regionale Schule und Gymnasium "Tisa von der Schulenburg"
Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir junge Menschen dabei unterstützen möchten, zu erfahren, worauf es ankommt: Menschlichkeit und Empathie anstelle von Diskriminierung und Hass.
Bascha Mika
Autorin und Chefredakteurin der "Frankfurter Rundschau",
Schule: Gymnasium am Wall
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil nur wer früh lernt, Diskriminierung zu erkennen und zu bekämpfen, auch als Erwachsener für ein ziviles demokratisches Miteinander eintreten wird.
Mal Élevé
Musiker
Schulen: Heinrich-Zille-Grundschule, Ottheinrich-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es sehr wichtig ist, in Zeiten, wo Rassismus weltweit zunimmt, ein klares Zeichen zu setzen und den Mund aufzumachen. Es ist erschreckend, was in Deutschland die letzten Jahre passiert. Einen so offenen Rassismus hatten wir zuletzt Anfang der 1990er Jahre. Rassismus hat viele Gesichter und findet sich in allen Bereichen unserer Gesellschaft wieder. Die jüngeren Menschen sind die Zukunft und die Hoffnung. Mit ihnen können wir es schaffen, ein Miteinander statt ein Gegeneinander aufzubauen!
Zweierpasch
Felix und Till Neumann, HipHop-Musiker
Schule: Tulla-Realschule
Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir uns als HipHop-Musiker mit Songs wie Farbenrausch, Clandestino oder Schwarze Medizin für Toleranz, Respekt und eine bunte, friedvolle Welt einsetzen. Plus forts ensemble.
Ines Lacroix
Theaterschauspielerin
Schule: Grundschule Am Elbdamm
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil unsere komplizierte Welt nur eine Überlebenschance hat, wenn Menschen aller Weltanschauungen einander akzeptieren und die Individualität jedweden Lebens schützen.
2raumwohnung
Musiker*innen
Schule: Robert Bosch Gymnasium Langenau
Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Kinder und Jugendliche unsere Zukunft sind, und weil Rassismus durch ihr entwickeltes Bewusstsein weniger stattfindet, bis er in Zukunft ganz verschwunden sein wird.
Sanoj Abraham
Sänger und Sprecher
Schule: Gymnasium in der Taus
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es keinen besseren Ort gibt als Schule, um Rassismus entgegenzuwirken und im Keim zu ersticken. In Zeiten, in denen Erziehung mehr und mehr von Medien wie Fernsehen und Internet übernommen wird, stellt die Schule eine verantwortungsvolle Position zur Vorbeugung falschen Gedankenguts dar. In der Schule treffen unmittelbar Kulturen und Menschen unterschiedlicher Herkunft aufeinander; hier gilt es, das Verständnis für seine Mitmenschen zu schärfen, das für die gesamte Gesellschaft wichtig ist. Mit Courage und Engagement gegen Rassismus!
Nana Abrokwa
Musiker
Schulen: Berlin Bilingual School Pfefferwerk gGmbH - Grundschule, Berlin Bilingual School Pfefferwerk gGmbH - Sekundarschule
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil niemand als Rassist geboren wird, sondern es von zuhause vorgelebt wird. Die Schule ist nach der Familie die erste soziale Instituition unserer Gesellschaft; dort müssen wir alles dafür tun, dass ein Umdenken stattfindet. Mit Aufklärung, Toleranz, Geduld und Mut.
Kai Abruszat
Bürgermeister der Gemeinde Stemwede
Schule: Stemweder-Berg-Schule
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil jeder von uns einen Anspruch darauf hat, unabhängig seiner Herkunft und seines Glaubens fair und gerecht behandelt zu werden.