Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
Franzen und Boomchica Leni
RadiomoderatorInnen
Schule: Ense-Schule
Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil niemand wegen seiner Religion, Hautfarbe, Herkunft, seiner sexuellen Neigung oder seines Aussehens verurteilt werden darf! Wir sind stolz als Paten den Weg zu einer toleranteren Gesellschaft supporten zu dürfen. Denn so unterschiedlich wir alle sind, sollte doch jeder offen durchs Leben gehen und mit Respekt behandelt werden. Die Welt wäre doch langweilig, wenn wir alle gleich wären!
Stefan Frech
Moderator & Sprecher
Schulen: Erich-Kästner-Schule Reinfeld, Immanuel-Kant-Schule Reinfeld
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir alle schon in jungen Jahren und bei frischem Geiste darauf achten sollten, dass dieser nicht durch fatale und völlig kranke Botschaften und Denkweisen vergiftet wird. Der aktuelle Bericht des Verfassungsschutzes der Bundesregierung gibt einmal mehr Zeichen, dass wir alle dieses und andere Projekte unterstützen sollten.
Andreas Fredrich
Bürgermeister der Stadt Senftenberg
Schule: Bernhard-Kellermann-Oberschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es wichtig ist, dass Kinder und Jugendliche sich mit dem Thema Rassismus auseinandersetzen, um sich mit Mut und Engagement gegen Diskriminierung, Vorurteile und Fremdenfeindlichkeit einsetzen zu können und so auch zukünftig unsere Demokratie zu stärken.
Freiberger Zeitzeugnis e.V.
Schule: Förderzentrum "Clemens Winkler"
Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Rassismus allgegenwertig ist und es uns ein Herzensanliegen ist, jungen Menschen einen anderen Weg zu zeigen.
Alexander Freier
Politiker (SPD)
Schule: OSZ (Oberstufenzentrum) Handel I, Abt. 2
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil wir alle miteinander die Errungenschaften des ‚Aufstandes der Anständigen' verteidigen müssen. Wieder werden die Unterkünfte Schutzbedürftiger in Brand gesteckt, werden Ehrenamtliche aufgrund ihres Engagements eingeschüchtert und verfolgt und Mordanschläge auf PolitikerInnen verübt. Dem muss etwas entgegengesetzt werden. Es gilt, neue Wege zu gehen, um die Jugend für Demokratie und Vielfalt zu begeistern. Dazu trägt Schule mit Courage entschieden und vor allen Dingen nachhaltig bei.
Christa Frenzel
Erste Stadträtin a. D. und Freiberufliche Beraterin
Schule: Hauptschule an der Klunkau
Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage muss sein,
weil Toleranz auch eine Frage der Bildung ist. Schulen sind ein Ort der Begegnung, an dem die Grundlagen für Respekt, eine gegenseitige Wertschätzung und das aktive Eintreten für diese Werte gelegt werden sollten.
Thorsten Freudenberger
Landrat des schwäbischen Landkreises Neu-Ulm
Schule: Städtische Realschule Weißenhorn
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ein friedliches Miteinander nur mit interkultureller und interreligiöser Toleranz sowie gegenseitiger Rücksichtnahme möglich ist. Es ist wichtig und notwendig, dass schon unsere Kinder und Jugendlichen dieses Bewusstsein verinnerlichen. Rassismus und Fremdenfeindlichkeit dürfen in unserem Landkreis Neu-Ulm, in dem Menschen mit 137 verschiedenen Staatsangehörigkeiten zusammenleben, keine Chance haben.
Severin Freund
Skispringer
Schule: Landgraf-Leuchtenberg-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil die Debatte sehr aktuell ist und zum Teil in der Öffentlichkeit sehr fragwürdig geführt wird. Wenn junge Menschen sich für Toleranz einsetzen, finde ich das toll, das muss unbedingt unterstützt werden.
Peter Frey
Chefredakteur des ZDF
Schule: Stefan-George-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil im Nationalsozialismus jüdische Schülerinnen und Schüler vom Unterricht ausgeschlossen wurden, auch an meinem alten Gymnasium in Bingen. Antisemitismus und Rassismus an Schulen darf sich nie wiederholen.
Eberhard Fricke (†)
Zeitzeuge
Schule: Kopernikus-Gymnasium Rheine
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil ich aus persönlichen, schrecklichen Erlebnissen während meiner Schulzeit in den Jahres des NS-Regimes weiß, wohin Rassenhass und Duckmäuserei führen.
Fridays for future Köpenick
Klimabewegung
Schule: Schule an der Dahme
Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
aufgrund der gemeinsamen Zielsetzung, eine gerechte und inklusive Gesellschaft zu fördern, in der jeder Mensch respektiert wird. Die Bewegung erkennt an, dass der Kampf gegen Umweltzerstörung und soziale Ungerechtigkeit Hand in Hand gehen müssen, mit nachhaltiger und diskriminierungsfreier Bildung.
Oliver Friederici
Politiker (CDU)
Schule: Bröndby-Oberschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es gerade in der heutigen Zeit wichtig ist, sich gegen Rassismus und jeglichen Extremismus zu wehren.